Weg von zu Hause unter 25?

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15 Antworten

Du arbeitest, also kannst Du jederzeit ausziehen - auch als U25jähriger. Niemand zwingt Dich, daheim wohnen zu bleiben.

Als U25 darfst Du nur dann nicht ausziehen, wenn Du Hilfe vom Amt brauchst.

Um eine Wohnung musst Du Dich schon selbst kümmern.

Und wenn Du selbst kündigst, bekommst Du eine Sperre bei ALG1. Dann bekämst Du u. U. vermindertes ALG II.

Angel941 15.06.2016, 14:23

Bei Eigenkündigung gilt die Sperre auch für ALGII

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beangato 15.06.2016, 14:29
@Angel941

Nein.

http://www.alg-i.de/sperrzeiten.html

Arbeitslosengeld II während der Sperrzeiten

Kann der Leistungsempfänger während einer Sperrzeit seinen
Lebensunterhalt nicht allein bestreiten, kann er gegebenenfalls
Leistungen zur Grundsicherung, also Arbeitslosengeld II oder Sozialhilfe beantragen.
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Du brauchst dich bei keiner Behörde melden, denn du bist für dich selber verantwortlich.

Du hast einen Job. Wenn er dir nicht gefällt oder du wo anders hingehen möchtest, dann suche dir dort einen Job und eine Wohnung.

Man kann nicht einfach alles kündigen und erwarten, dass der Staat einem am Wunschort Wohnung und Leben finanziert.

Entweder du weißt dem Jobcenter nach das du aus schweren sozialen Gründen nicht mehr bei deinen Eltern wohnen kannst oder du lässt dich vor die Tür setzen und meldest dich dann als obdachlos beim Jobcenter,dass würde dann einen Härtefall begründen und dir müsste die Zusicherung für eigenen angemessenen Wohnraum auch unter 25 erteilt werden !

Akka2323 16.06.2016, 17:19

Stimmt alles nicht, er arbeitet, hat einen Job, bezieht keine Leistungen vom Amt. Er kann sich jederzeit eine eigene Wohnung suchen.

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isomatte 16.06.2016, 18:00
@Akka2323

Schon mal was von Aufstockung zum Erwerbseinkommen gehört ?

Außerdem weiß hier keiner um was für einen Job es sich handelt,könnte ja rein theoretisch auch nur ein 450 € Job sein.

Selbst wenn es eine versicherungspflichtige Beschäftigung wäre und er ohne wichtigen Grund kündigen würde,also dann bei Anspruchsvoraussetzung ALG - 1 bekommen würde und dann eine Sperre von 12 Wochen bekommen würde,könnte er eine sanktionierte ALG - 2 Leistung beim Jobcenter beantragen.

Wenn er nicht mehr bei den Eltern wohnen kann und das nachweisbar wäre,dann kann eine Kostenübernahme auf Antrag für eine angemessene Unterkunft nicht verweigert werden,selbst wenn es bei unter 25 jährigen in der Regel gleich eine Sanktion von 100 % gibt.

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Dann kannst du dir die Hilfe von staatlicher Seite aus in die Haare schmieren. ALG1 stünde dir mindestens füe 3 Monate lang nicht zu, weil du deine Arbeitslosigkeit selbst herbeigeführt hast. 

Bessere Vorgehensweise  (Übergangszeit wird vllt 3 Monate bis ein halbes Jahr sein): suche dir in einer Stadt / einem Landkreis deiner Wahl einen Job ubd bewerbe dich dort. Solltest du mit deiner Bewerbung Erfolg haben, suchst du dir eine Wohnung. Dadurch liegst du keinem auf der Tasche und du kannst Stolz auf dich sein, weil du alles aus eigener Kraft  geschafft hast. Solltest du dann gekündigt  werden, ohne dass du einen neuen Job in Aussicht hast, dann würde das Amt sogar deine Wohnkosten übernehmen,  weil du ja vorher schon eine eigene Wohnung hattest. Das wäre eben ein weiterer Unterschied zum planlosen Flüchten. LG 

Du bist volljährig und kannst tun, was du willst.

Wenn du allerdings in einem anderen Ort keine Unterkunft findest, kannst du dich bei der Bahnhofsmission melden und im Obdachlosenasyl wohnen.

Geld nicht vergessen, denn durchgefüttert wirst du in keinem Bundesland!

Du bist volljährig und deine Eltern sind nur während deiner Ausbildung zur Unterstützung verpflichtet bis zum 25.Lj.

Ansonsten müsstest du dann direkt zum Sozialamt und zum Jobcenter.

ALG wird aber gesperrt, wenn du selbst gekündigt hast.

Gute Reise! :-)

Du bist ein erwachsener Mensch und kannst selbst entscheiden.

So blauäugig würde ich aber nicht einfach losfahren. Zumindest die Unterkunft und einen neuen Job würde ich vorher organisieren.

Das ist doch ganz einfach. Du suchst Dir einen neuen Job und eine Wohnung wo immer Du möchtest und fängst da neu an. Das machen Tausende jeden Tag.

Komische Frage. Und nach meinem Verständnis sinnfrei. 

Warum suchst Du Dir nicht einfach einen Job in einem anderen Bundesland und dazu erst mal ein Zimmer? 

Hast Du den Job, wird die ARGE Deinen möglichen Aufstockungsanspruch mit Deinem zu berechnenden Unterhaltsanspruch verrechnen. Das Thema "gestellte Unterkunft und Verpflegung" hat sich ja dann in Luft aufgelöst. 

Du hast doch offenbar einen Job, da kannst du doch von zuhause ausziehen, wenn du das Gelf hast. Du musst nicht bis 25 zuhause wohnen.

Wenn Du einen Job hast kannst Du Dir jederzeit eine eigene Wohnung oder ein Zimmer suchen (ab 18 Jahren). Daran kann Dich niemand hindern.

Warum gleich den Job auch noch hinschmeissen?

Joachim61389 15.06.2016, 17:54

Nennen wie es Neuanfang ohne Dinge oder Personen die mich an unschöne Dinge erinnern können oder es ständig machen ob bewusst oder unbewusst. Man könnte es auch Flucht nennen

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Angel941 15.06.2016, 20:38
@Joachim61389

Das wäre auch möglich wenn Du Dich finanziell 3 Monate selbst über Wasser halten kannst ;)

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Such Dir erst mal wo anders eine Arbeit! 

Bei keiner Behörde, wie kommst du drauf?!

Brauchst nur genug Kohle!

Glaubst doch nicht, dass wir alle dir so etwas finanzieren, weil du kein Bock mehr hast, oder?!!? :D

Joachim61389 15.06.2016, 17:57

Wenn ich kein Bock mehr hätte könnte ich auch von einer Brücke springen. Darum geht es nicht. Ich will einen Neustart weil ich hier zu viele unschöne Dinge erlebt habe und mich Alles und fast jeder wieder an einzelne Situationen erinnert die ich zu gern vergessen wöllte.

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Kasumix 15.06.2016, 17:59
@Joachim61389

Ja, das kennen aber viele!

Dann leg dem Amt ein Schreiben deines Psychologen vor und nimm dir einen Anwalt.. Dann dürfte das kein Problem sein.

Oder such dir einen Job und finanzier dich selbst.

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Man kann sich Hilfe beim zuständigen Jugensamt holen...denn in härte fällen kann man auch schon vor 25 Jahren von Zuhause ausziehen.

hydrahydra 15.06.2016, 13:58

Auch in nicht harten Fällen kann man vor 25 von Zuhause ausziehen. Das kann man spätestens ab 18.

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Happy87 15.06.2016, 14:01
@hydrahydra

Klar,ab 18 wenn man genug Geld hat...ich hatte es jetzt so vestanden das es um ausziehen mit finanzieller unterstützung geht

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Kasumix 15.06.2016, 13:59

In Härtefallen, ja...

Und das nachzuweisen ist schwer. Ist nicht nur ein kleiner Antrag.

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da du selbster kündigst hast du 3 monate keinen anspruch auf irgendwas...

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