WEG verwalter

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3 Antworten

Grundsätzlich braucht ein Verwalter einen Beschluss um handeln zu können. Er kann nicht in Absprache mit einem Eigentümer was machen (was immer du damit meinst) - außer bei Notreparaturen.

du bekommst eine Hausgeldabrechnung - daß geht ein bischen weiter als die Nebenkostenabrechnung, Kopien von Belegen bekommst du auch nicht. Du kannst die Belege einsehen und mit dem Beirat sprechen, der muss die Belege prüfen oder dich selbst dafür zur Wahl stellen.

Evt. kaufst du dir einmal ein Buch und machst dich über das Thema schlau. Evt. hast du den Verwalter schon über Gebühr genervt, dass er dich ignoriert. Vllt. ist dein Gefühl, daß er nicht genug macht eher subjektiv, denn Verwalter muss nicht springen wenn du piep sagst. Allerdings sollte Verwalterchen es schon schaffen innerhalb eines Jahres eine saubere Abrechnung ohne eigene Korrekturen zu verschicken.

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Da Selbstjustiz verboten ist, kannst du nur klagen.

Da WEG-Verfahren aber keine FFG-Verfahren mehr sind, sondern seit dem 01.07.2007 der ZPO unterliegen, bezahlt das Verfahren der Verlierer.

  1. Die Nebenkostenabrechnung hat spätestens 3 Monate nach Ende des Wirtschaftsjahres vorzuliegen. Danach muß der Verwalter die Verspätung begründen. Wenn er mehr als 6 Monate im Verzug ist, ist dies ein Abberufungsgrund.
  2. Ein Verwalter muß nicht telefonisch erreichbar sein, wenngleich dies eigentlich selbstverständlich sein sollte. Auch schuldet er dem einzelnen Wohnungseigentümer keine Rechenschaft, ist insofern nicht Auskunftspflichtig. Daher kann man seine Anliegen in dem Fall nur schriftlich vortragen, oder aber seine Fragen in der Wohnungseigentümerversammlung stellen, weil er dieser Rechenschaft schuldet.
  3. Eine handverbesserte Heizkostenabrechnung muß nicht akzeptiert werden. Denn entweder hat der Verwalter die Daten falsch angegeben (dann muß er die Neuberechnung bezahlen), oder aber die Ablese-/Heizkostenabrechnungsfirma hat den Fehler gemacht, dann hat sie eine Neuberechnung zu bezahlen.
  4. Ein Zurückbehaltungsrecht hat der Wohnungseigentümer nicht. Du schuldest das Geld der WEG und nicht dessen Vertreter, dem Verwalter. Insofern wärst du schecht beraten, wenn du deine Zahlungen auch nur teilweise zurückhältst.
  5. Quittungen oder Rechnungen kannst du im Büro des Verwalters einsehen und dir ggf. gegen Kostenerstattung Kopien anfertigen lassen. Ansonsten wirst du keine Rechnungen oder Quittungen vom Verwalter erhalten. Die Jahresgesamtabrechnung, sowie die Einzelabrechnung sind deine Quittungen. Dabei muß auch die Soll- und Ist-Rücklage, sowie der Vermögensstatus angegeben werden. Ist dies nicht der Fall, darf die Jahresabrechnung nicht beschlossen werden und natürlich auch keine Entlastung erteilt werden.

Aber alles steht und fällt damit, ob es dir gelingt die Mehrheit in der Versammlung zu überzeugen, oder ggf. zu klagen. Denn ordnungsgemäße Verwaltung, wie das Wohnungseigentumsgesetz dies vorschreibt, sieht anders aus.

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Hallo. Oh Ha.Das beste wird sein deine Wohnung zu verkaufen.In deinem Fall hast du keine Chance.Leider. Gruß Ralf

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