weg mit den mandeln :p

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4 Antworten

Hallo nerdopfer, ich bin gerade mal 16 und habe schon 4 Operationen,jeweils mit Vollnarkose hinter mir , darunter auch eine Mandelentfernung vor 2 Jahren :-). Ich habe mir vorher immer die schlimmsten Geschichten,die hier im Internet zu finden sind,darüber durchgelesen ( rate ich echt von ab) . Zum Glück habe ich die Geschichten umsonst gelesen,weil das alles halb so schlimm war. Also ich kam morgens ins Krankenhaus und habe in meinem Zimmer auf die Operation gewartet. In der Zwischenzeit kam eine nette Schwester und brachte mir die Kleidung,welche ich anziehen sollte ( ich durfte Unterwäsche außer BH anlassen) , es war dieses heißbegehrte OP-Hemd ;-) . Kurz darauf gab es noch eine LMAA-Tablette ( Leck mich am A****) . Dank dieser Tablette ging's mir sau super , ich war richtig fröhlich :-D Beim OP angekommen, wurde mir zunächst ein Venenzugang gelegt , keine Sorge , ein kleiner Pieks und die Sache ist erledigt ;-) . Über diesen bekam ich zunächst Natriumchloris (NaCl - Flüssigkeit) verabreicht. Dann durfte ich auf den OP Tisch rüberklettern , wurde dort an sämtliche Dinge angeschlossen . Ans EKG , eine Blutdruckmanschette wurde mir angelegt und auch eine Klemme bekam ich um den Daumen,über die die Sauerstoffsättigung im Blut gemessen wurde. Als dann alles soweit klar war,bekam ich eine Maske,über die ich kurz Sauerstoff einatmen sollte . Kurz darauf sagte mir eine Narkosehelferin : Träum was Schönes ;-) . Und kaum war die Spritze ( dir wird nichts in die Haut gespritzt,bei mir lief alles über die Kanüle) drin,war ich auch schon im Land der Träume. Als ich mich dann im Aufwachraum an den Geräten wiederfand,heulte ich :-D Aber nicht vor Schmerzen,die hatte ich nämlich nicht. Sondern ich weinte,weil ich so mit den ganzen Mitteln (Schmerzmitteln,Narkosemitteln) zugedröhnt war. Als ich mich beruhigt hab' & die ganzen Werte über einen gewissen Zeitraum in Ordnung waren,ging es zurück auf Station,wo mich meine Eltern auf dem Zimmer erwarteten. Ich habe sehr viel geredet,ja ich konnte sogar gut reden ;-) . Ständig wurde ich noch mit einer Infusion gegen Schmerzen versorgt und auch bei Bedarf konnte ich klingeln und bekam Schmerzmittel. Am OP-Tag habe ich dann meinen Rausch noch ausgeschlafen & am nächsten Tag ging es mir super. Die folgenden zwei Tage waren nicht all zu pralle,weil die Schmerzmitteldosis geringer wurde und ich nichts mehr per Infusion bekam,sondern alles oral,also ich musste Tabletten schlucken und vorm Essen gab es jedes mal einen schmerzlindernden Saft ;-) Das Essen war alles ganz okay. War ein wenig fad,weil es halt nicht scharf bzw stark gewürzt sein darf. Ich habe nur stilles Wasser und Tee getrunken. Denn Fruchtsäuren und Kohlensäure ist sehr unangenehm. So als kleinen Tipp: Wenn du nachts mal aufwachen solltest und Schmerzen hast,weil die Wundern trocken sind,dann trink 'n Schluck stilles Wasser ;-) Auch wenn es erst wehtut,so ist es im Nachhinein eine große Linderung ,da die Wunden wieder befeuchtet werden ;-) Bei der Entlassung nach 4 Tagen bekam ich übrigens noch Schmerzmittel verschrieben und nach ein bisschen weniger als eine Woche war der ganze Spuk bei mir vorbei :-)

Lieben Gruß & Alles Gute ;-)

Wenn du noch Fragen hast,beantworte ich sie dir gern ;-)

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meine Oma - sie hate eine volle Betäubung und beneblung im kopf damit das nicht weh tut und sie hat nichts gemerkt.Die Ärzte haben über Politik geredet und sie hat sich geärgert das sie nicht mitreden konnte wegen ihrem "blockiertem" Mund. Später lag sie da ne weile im Bett und es gab eine Tafel da standen lauter Namen drauf und bei jeder person die durch den Raum in den anderen Raum gegangen ist wurde ein Name mehr aufgeschrieben und ab und zu kam ein Arzt vorbei und strich einen Namen weg.und meine Oma dachte sich:"ah,schon wieder jemand gestorben"-verstehste man merkt nichts mehr aber wenn die Betäubung weg ist tut das nen bisschen weh aber nicht so sehr also keine angst oder so

hoffe es hilft dir und du kannst mir ruhig ein Kommentar geben -oder vielleicht auch ein kleinen Stern? egal auf jeden fall toi-toi-toi

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Kommentar von nerdopfer
26.03.2012, 15:19

haha (:

okey, danke für deine antwort (:

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Es gibt zwei Methoden. Entweder mit örtlicher Betäubung oder in Vollnarkose. Falls Vollnarkose, dann darfst Du 12 Stunden vor der OP nichts mehr essen (was in aller Regel kein Ding ist, weil Du über Nacht eh nichts isst). Nach der OP ist Deine Stimme erstmal leicht anders und das Aussprechen des R fällt in den ersten Tagen meist schwer. Der Hals ist geschwollen, was aber normal ist, es ist ja eine Wunde :) Die Wunde im Hals wird dann jeden Tag kontrolliert, kühlendes Speiseeis tut meist gut. Viele berichten, dass Wassereis dann allerdings angenehmer ist als Micheis. Bei meiner Mandelentfernung wurde mir danach empfohlen viel zu essen, was den Rachen etwas "schabt". Also z.B. Müsli. Wenn bei der OP alles klar läuft ist alles nach einer Woche schon wieder rum. Also nix wildes.

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Kommentar von nerdopfer
26.03.2012, 15:18

okey danke (: ich wurde noch nie operiert, deswegen hab ich eben bisschen angst ;)

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habe zwar selber meine Mandeln noch, aber meinen Bekannten ging es nach der OP eigentlich immer ganz gut, bis auf das Halsweh danach. Jedenfalls haben alle Bekannten immer ohne Ende Eis zum schlecken bekommen :-) morgens, mittags, nachmittags, abends :-) nach einer Woche waren alle wieder putzmunter zu Hause.

Schief gehen kann bei jeder OP etwas...egal welche das ist. Aber darüber wird man gut vorher aufgeklärt, durch den Arzt und zur Voruntersuchung muss man ja auch noch. Da kann man viele Fragen stellen...sage ruhig, dass Du Dir Sorgen macht und frage immer nach, wenn Du was nicht verstehst.

Alles Gute :-)

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Kommentar von nerdopfer
26.03.2012, 15:16

ich danke dir für deine antwort (: puuu, dann werde ich glaub ich danach eine zeit lang kein eis mehr sehen bzw. essen können. gg

ja, ich werde auf jeden fall den arzt richtig ausfragen (:

danke (:

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