WEG - bauliche Veränderung auch wenn Fenster größer wg. DIN Norm

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2 Antworten

Natürlich kann es auch von heute auf morgen reinregen, wie auch immer, ich würde auf jeden Fall unterstellen, dass der Verwalter das Fenster nicht grundlos tauschen ließ.

Und der Rest ist für mich wieder mal ein Beispiel für diese typische Kleinkariertheit, vielleicht geht es auch nur darum ein bisschen Geld zu sparen bzw. einem anderen reinzudrücken.

Eine Prognose wage ich nicht wirklich, weil deutsche Gerichte ja ganz gern mal völlig weltfremd urteilen, nach dem Menschenverstand würde ich aber vermuten, die Gemeinschaft hat keine Chancen!

Wenn eine Mehrheit die Jahresabrechnung genehmigt, muss er auch die Abrechnungsspitze bezahlen. Da ist eine Klage zwecklos - er verliert 100%ig.

Am besten die Jahreabrechnung wird nicht beschlossen - somit ist die Abrechnungsspitze auch nicht fällig?

Wenn es weitere Beanstandungen gegen den Verwalter gibt, dann einen neuen Verwalter nach dessen Bestellzeit bestellen.

Ein gerichtliches Vorgehen gegen den Verwalter ist auch relativ zwecklos, solange er im Amt ist. Die Gerichte urteilen oftmals sehr verwalterfreundlich.

Hole aufgrund der Rechnung ein Alternativangebot ein. Wenn die Kosten im Rahmen sind - dann vergiss die Angelegenheit.

Wenn durch diese Hau-Ruck Aktion jedoch ein total überteuertes Fenster eingebaut wurde, dann kann man auch über einen Schadenersatz nachdenken - aber nur mit einem neuen Verwalter.

Was sagt den der Beirat dazu?

Was steht den im Verwaltervertrag? Dort ist oftmals geregelt, dass bei solchen Massnahmen der Beirat zu informieren oder sogar von dem zu genehmigen ist.

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