Weden die 8.600 € Freibetrag vom Arbeitgeber bei Lohnabrechnung schon berücksichtigt?

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4 Antworten

ich habe vor ein paar Tagen über den Lohnsteuerhilfevetein einen Lohnsteuerjehresausgleich machen lassen.

Einen Lohnsteuerjahresausgliech kann nur der Arbeitgeber machen. Der Lohnsteuerhilfeverein hat für dich eine Einkommensteuererklärung gefertigt.

Ich weiss nichtob ich dem Steuerberatwr vertrauen kann

Warum denn nicht?

Stimmt das wirklich, das mein Arbeitgeber es schon berücksichtigt hat, bzw., ist sowas üblich?

Der Arbeitgeber berechnet die abzuführenden Steuern (Lohnsteuer, Solidaritäszuschlag, ggfs. Kirchensteuer) entsprechend der Steuerabzugsmerkmale. Dabei wird der Grundfreibetrag natürlich berücksichtigt.

Natürlich wird der Freibetrag bei den monatlichen Abzügen bereits berücksichtigt. Ebenso die Werbungskostenpauschale und die Absetzbarkeit der Sozialversicherungen. Wenn jemand daher gleichbleibendes Einkommen erzielt, ist die Steuer bei Steuerklasse 1,2, und 4 bereits korrekt berechnet. 

Ist ja auch irgendwie logisch, man versucht doch, die monatlichen Abzüge so korrekt wie möglich zu gestalten und mit den modernen Gehaltsrechnern geht das sehr gut. 

Am Jahresende gibt es nur noch was raus, wenn man was abzusetzen hat, wenn man Monate ohne Einkommen oder mit sehr wenig Einkommen hatte, bei Ehepaaren mit 4/4, wo einer deutlich weniger Einkommen hat. Ansonsten geht es plus/minus 0 auf. 

Je nach Steuerklasse werden verschiedene Freibeträge bereits in der Lohnabrechnung berücksichtigt. So werden z.B. in Steuerklasse 1 der Grundfreibetrag, Werbungskostenpauschbetrag und ein Sonderausgabenpauschbetrag gewährt.

Welchen Grund sollten die haben, Dich zu belügen? Die machen das auch nicht zum ersten Mal. 

Giwalato 

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