Wechselwirkung von Gamma-Strahlung mit Materie?

1 Antwort

Photoeffekt:

Ein Elektron wird aus dem Material herausgeschlagen. Dabei wird die ganze Energie des Photons ans Elektron abgegeben.

Je nachdem was dann mit dem Elektron passiert kann es sich an der Oberfläche einer Platte ablagern und dort eine Elektrische Ladung und damit eine Messbare Spannung bilden (Photoelektrischer Effekt). Oder es wird aus dem Material gänzlich herausgeschlagen und kann ab einer gewissen Energie als Beta Strahlung interpretiert werden.

Compton Effekt:

wie der Photoeffekt allerdings gibt das Photon nicht die ganze Energie ans Elektron ab. Das Resultat ist ein Photon mit niedrigerer Energie und ein freies Elektron.

Photo und Compton Effekt entrspechen im übrigen dem inelastischen und dem elastischen Stoß, zwischen einem Photon und einem Elektron.

Paarbildung:

Nach E=mc² kann jede Masse in Energie umgewandelt werden. Das tritt für gewöhnlich auf wenn Materie auf Antimaterie trifft. In dem Fall trifft ein Elektron auf ein Positron und sie vernichten sich gegenseitig. Das Resultat ist die Abgabe der gesamten Energie in Strahlung.

Die Paarbildung ist genau der umgekehrte Vorgang aus der Energie der Elektromagnetischen Strahlung wird ein Elektron und ein Positron gebildet. Das Positron kann jetzt auf ein Elektron im Gitter treffen und daraus wieder zwei Photonen bilden.

super erklärt danke :) aber was hat das mit gammastrahlung zu tun?

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@samudee

Naja Gammastrahlen sind Elektromagnetische Strahlung also Photonen.

Diese Effekte funktionieren bei allen elektromagnetischen Strahlen, also Radiowellen, Licht, Gammastrahlen, Röntgenstrahlen etc.

Da die Effekte aber je nach Material doch recht hohe Energien vorraussetzen treten sie eigentlich erst beim Wellenlängen kürzer als das sichtbare Licht auf.

Paarbildung tritt wegen der dafür benötigten Energie erst bei hochenergetischer Gammastrahlung auf.

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