Wechselwirkung Pulsatilla u. Venlafaxin

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6 Antworten

Es sollten keine Interaktionen oder negative Wechselwirkungen auftreten, wenn ich davon ausgehe, das Pulsatilla (Wiesenküchenschelle) - wie bei den meisten homöop. Mitteln - "verdünnt" ist. Ansonsten nochmal melden.

Hallo Masseur. Nach meiner Erfahrung wird die Wirksamkeit fast aller homöopathischen Mittel durch gleichzeitige Einnahme von Psychopharmaka behindert wenn nicht sogar ganz verhindert. Früher habe ich daher alle P. die von Psychopharmaka abhängig zu sein schienen auf Kava-Kava umgesetzt, weil ich erst dann mit der Homöopathie ansetzten konnte. Leider wurde dieses durch aufgrund von Arzneipolitischen Gründen in Deutschland verboten. Es kann aber noch in Der Schweiz und aus England bezogen werden. Aus in USA wurde mir berichtet könne man es in jeder Apotheke kaufen. Sie schreiben nicht, weshalb und in welcher Potenz Sie Pulsatilla einnehmen wollen, daher kann ich nicht erraten ob dieses wirklich Ihr Homöopathikum ist. Wenn es nicht Ihr Mittel ist kann es auch nicht wirken, denn homöopathische Mittel gleichen Schlüsseln. Jeder Schlüssel sperrt nur das Schloss zu welchem er passt und jedes Homöopathikum heilt das und nur das Krankheitsbild, welches ihm entspricht. Mit freundlichen Grüßen, P.

Hallo! Zufällig bin ich Psychiaterin (also für die oben aufgeführten Bezeichnungsinteressierten: Frau Dr. med. ..., Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie), außerdem Heilpraktikerin und habe eine über zweijährige homöopathische Ausbildung genossen.

Chemisch vertragen sich die beiden Medikamente natürlich problemlos, aber das meintest Du wahrscheinlich nicht. Energetisch ist es so, dass Pulsatilla natürlich auch helfen kann und wenn Du dadurch schneller aus der Depression rauskommst oder Deine Stimmung stabilisierst - wieso nicht beides zusammen nehmen. Es spricht nichts dagegen. Die Substanzgruppe, zu der Venlafaxin gehört, erhöht ja das eigene Serotonin und Noradrenalin im synaptischen Spalt. Gibt also keinen Botenstoff dazu oder so.

Also Fazit: Kein Problem.

Gruß

Im Normalfall dürfte es doch keine Wechselwirkung geben da diese unterschiedliche Abbauwege haben müssten oder?

Alles was wir in den Mund nehmen, wird über Magen - Darm - Leber und Nieren abgebaut.

Da hom. Mittel zu 100% aus Zucker bestehen haben die hom. Mittel exakt denselben Abbauweg wie alle anderen Lebensmittel und Medikamente auch.

Vom medizinischen Standpunkt aus gesehen ist es egal, wenn man zu wirksamen Medikamenten zusätzlich auch noch süße Placebokügelchen einnimmt.

Vom homöopathischen Standpunkt ( der klassischen Homöopathie ) aus gesehen ist es so, dass deren Erfinder es strikt verboten hat, zu einem hom. Mittel auch noch allöopathische Mittel anzuwenden. Er lehnte ja sogar die Einnahme zweier hom. Mittel gleichzeitig strikt ab.

Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass es heute jede Menge " klassischer " Homöopathen gibt, die darin überhaupt kein Problem sehen, hom. Mittel und allöopathische Mittel gleichzeitig zu empfehlen.

homöopathische mittel brauchen zum glück keine abbauwege. und im normalfall kommen sich diese und pharmazeutika wie venlafaxin nicht in die quere. wenn, dann in dem sinn, dass die homöopathischen mittel nicht wirken können. es gibt ausnahmen, aber es ist hier nicht der richtige ort, um das zu erörtern. und um gewissen kommentaren hier zuvorzukommen: ich bin homöopathin von beruf, und das seit über 20 jahren.

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