Wechselstrom vs Gleichstrom?

4 Antworten

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Antwort a.) ist richtig. Der Effektivwert einer Wechselspannung ist ja gerade so definiert, dass sie an einem Verbraucher den gleichen (mittleren) Leistungsumsatz erzeugt wie eine Gleichspannung in Höhe des Effektivwertes einer Wechselspannung.

Beispiel: Aus der Steckdose kommen 230V Wechselspannung. Stillschweigend handeld es sich bei dieser Angabe bereits um den Effektivwert. In Wahrheit reichen die positiven und negativen Extremalspannungen von +325V bis -325V. Im Mittel transportiert eine Vollperiode einer solchen Wechselspannung aber die gleiche Leistung wie eine 230V Gleichstrombatterie.

aber es Steht ja:

Eine Wechselstromquelle mit Spannung U.....
hat die gleiche Spannung wie eine Gleichstromquelle mit dem Effektivwert von U.

wäre dan nicht eigentlich der Effektivwert der Gleichstromspannung gemeint ? (der so vielleicht gar nicht existiert da ja die normale Spannung gleich dem Effektivwert ist )

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@Asklepios11

Ja, der Satz ist so ein bischen missverständlich und schrubbelig. Er kann aber nur so gemeint sein, dass der Effektivwert der Wechselspannung gemeint ist.

Bei Gleichspannung macht es keinen Sinn von Effektivwert zu sprechen. Bestenfalls kann man sagen, dass der Effektivwert mit dem Gleichspannungswert zusammenfällt. Es ist so ähnlich als wenn man von der mittleren Höhe eines spiegelglatten Sees spricht.

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Das ist alles Blödsinn. Wenn du eine Wechselspannung hast ist das nicht die gleiche Spannung wie eine Gleichspannungsquelle. Denn das eine ist Wechselspannung und das andere Gleichspannung, ist doch logisch? Demnach ist die Spannung auch nicht höher oder niedriger. Und eine Wechselspannungsquelle kann ja logischerweise keine Gleichspannnung ausgeben, demnach weder null, noch sonst was. 

Demnach e). Wechselspannung ist Wechselspannung und Gleichspannung ist Gleichspannung. Das einzig richtige wäre, dass 20V Wechselspannung die gleiche Leistung erzielt wie 20V Gleichspannung.

> Eine Wechselstromquelle mit Spannung U

... hat eine wechselnde Spannung, U(t), und kann daher niemals die gleiche Spannung haben wie irgendeine Gleichstromquelle.

Daher ist e) die richtige Antwort, aber der Lehrer erwartet eher a)

die richtig formulierte Antwort a) müsste etwa lauten: ... erzeugt bei Anschluss an einen ohm'schen Widerstand dieselbe Wärme wie eine Gleichstromquelle, deren Spannung gleich dem Effektivwert von U ist.

Das ist die Definition des Effektivwertes. Und die "Gleichheit" gilt wirklich nur am ohm'schen Widerstand.

Du hast es richtig auf den Punkt gebracht. Typisch Physiker? ;-)

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@realistir

Nur Grundvorlesung und Anfängerpraktikum - war in meiner Jugend noch verpflichtender Bestandteil des Chemiestudiums.

Dazu aus Nachhilfeunterricht viel Erfahrung darin, die eigentlich gemeinte Frage hinter der manchmal - auch in Schulbüchern - völlig falschen Formulierung zu erraten.

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@TomRichter

tja, erinnert mich auch an meine Schulzeiten.

Habe manchem Lehrer vorgeworfen, einfach so etlichen Käse aus Büchern zu übernehmen und nicht zu hinterfragen, welcher Käse damit manchmal vermittelt wird.

Oft haben Lehrer oder Ausbilder nur das gelesen, was in irgendwelchen Büchern geschrieben stand. Zusammenhänge nicht verstanden.

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  2. Hängt der Effektivwert von einer eventuellen Phasenlage der Wechselspannung ab? Ja/nein warum?
  3. Hängt der Effektivwert vom Scheitelwert der Spannung ab? Ja/nein warum?
  4. Hängt der Effektivwert von der Signalform (zB rechteckfärmig, sinusförmig etc.) ab? Ja/nein warum?
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  3. Was bedeutet das für den Spannungsabfall an einer Induktivität, wen diese von einem Wechselstrom sehr hoher Frequenz durchflossen wird?
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LG

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