Wechselstrom Kondensator Logikproblem?

6 Antworten

Ein Oszillograf sollte ( es ist schließlich ein Messgerät ) einen unendlich großen Eingangswiderstand haben. Normalerweise erreicht er das nicht, ist aber so hoch, dass man den Eingangswiderstand als unendlich annehmen kann, wenn man ihn mit dem Ausgangswiderstand  einer Signalquelle und dem Widerstand eines Kondensators vergleicht.

Wird nun zwischen Quelle und Oszillograf ein Kondensator (als Reihenschaltung) gelegt, dann fließt durch den Kondensator (wegen des unendlich großen Eingangswiderstands des Oszillografen)  überhaupt kein Strom. Ein Kondensator kann sich da natürlich auch nicht aufladen.

Der Oszillograf wird also genau die gleiche Wechsel-Spannung anzeigen, wie ohne diesen Kondensator.
Das gilt aber nicht uneingeschränkt. So ein Oszillograf hat nicht nur einen (ohmschen) Eingangswiderstand, er hat auch einen kapazitiven. Der wird schon durch die abgeschirmten Messleitungen, die Steckverbinder, Röhren oder Transistorschaltungen ... entstehen.
Bei niedrigen Frequenzen kann man die vernachlässigen. Bei einigen MHz dann aber nicht mehr.
Auch wenn dann der Oszillograf das gleiche Bild (mit und ohne Kondensator) anzeigt, es sind nicht die gleichen Bilder!! In der Form schon, nicht aber wenn man sie z.B. mit einem Zwei-Strahl-Oszillografen vergleichen würde. Die Bilder sind zeitlich verschoben.

Bei Rechtecksignalen sind die Signale nicht nur verschoben, sie sind auch verzerrt, denn solche Signale kann man sich als Gemisch verschiedener Spannungen mit unterschiedlichen Frequenzen vorstellen und jede wird dann anders verschoben.

(suche man nach Fourier-Transformation )

Wenn du den Kondensator mit einer Spannungsquelle umlädst, kannst du die Spannungsquelle quasi als Ideal betrachten.

Eine Ideale Spannungsquelle prägt die Spannung an der Schaltung, in dem Fall am Kondensator ein, sprich egal ob da jetzt ein Kondensator oder eine Spule oder ein Widerstand ist, du wirst immer den gleichen Signalverlauf sehen, weil das eben nun mal die Eigenschaft einer Spannungsquelle ist.

Schau dir mal den Strom durch den Kondensator an, dann wirst du unterschiede merken, natürlich nur wenn du mit einer Spannungsquelle und nicht mit einer Stromquelle versorgst.

Achso! Ich glaub dank deiner Antwort habe ich es verstanden! Der Kondensator ändert nichts an der Spannung des in Reihe liegenden Oszilloskops, aber er verändert das Strombild?

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@Usedefault

Ist das Oszilloskop in Reihe zum Kondensator oder paralell dazu?

Normal behandelt man ein Oszilloskop als Spannungsmessgerät, es wird also immer Paralell zum messenden Gegenstand geschaltet.

Wenn das Oszilloskop in Reihe hängt hat der Kondensator natürlich schon eine Wirkung, er macht das gemessene Signal Gleichanteil frei.

Ist im Prinzip die AC Kopplung beim Oszi.

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Du bildest einen frequenzabhängigen Spannungsteiler aus Kondensator und Eingangsimpedanz des Oszilloskops. Da letzterer sehr hoch ist,  spielt der Kondensator bei Wechselspannungsanteilen ausreichend großer Frequenzen keine Rolle. DC hingegen würde vom Kondensator abgeblockt werden. 

Bei AC Kopplung des Oszilloskops wird genau das gemacht.!


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