Wechseln von der PKV in die GKV

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5 Antworten

Die Beitragsrückstände kann die UKV nur von ihrem Vertragspartner, also dem Mann einfordern. Sie kann natürlich versuchen bei der AOK versichert zu werden. Verpflichtet ist diese allerdings nur, wenn sie versicherungspflichtig arbeitet.

Das ist echt eine sehr schwierige Situation, die für privat Versicherte nicht untypisch ist und häufig vorkommt. Zum Glück ist die Bekannte noch keine 55 Jahre alt ist, da führt einzig eine versicherungspflichtige Beschäftigung zur gesetzlichen Krankenkasse zurück. Später ist auch dieser Weg verbaut. Außerdem müsste der getrennt lebende oder geschiedene Ehegatte die Beiträge weiter zahlen, aber vermutlich fehlt es diesem an Geld, weswegen der enorme Rückstand aufgelaufen ist. Es ist gleichgültig wie die Freundin bei der UKV versichert war, denn es gibt dort keine "Familienversicherung" wie in der gesetzlichen Krankenkasse. Rechtlich gilt sie als privat krankenversichert.

Hallo,

ein Wechsel in eine gesetzliche Krankenkasse ist nur möglich, wenn sie eine Arbeitnehmertätigkeit mit mehr als 400 Euro brutto ausübt.

Sie hat sich bei Heirat bzw. Aufgabe der Berufstätigkeit bewusst für die Privatversicherung entschieden. Diese Entscheidung lässt sich nur über eine Arbeitnehmertätigkeit rückgängig machen.

Alg II führt nicht zu einer gesetzlichen Krankenversicherung: § 5 Absatz 5a SGB V

bundesrecht.juris.de/vvg2008/_193.html

In Absatz 6 ist beschrieben, in welchen Fällen ein Leistungsanspruch besteht.

Bei Problemen kann dieser Link helfen:

pkv-ombudsmann.de/

Gruß

RHW

Weitere wichtige Infos findest du unter gesetzlichekrankenversicherung-ueberblick.de

Nur wenn Du eine Arbeit von mehr als 400 Euro. im Monat hast , muß Dich die GKV aufnehmen od. mehr als 4 ha Land dann muß dich die LSV / LKK aufnehmenDas ist eine Sonderform der GKV .www.lsv.de

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