Wechsel betriebliche Altersvorsorge durch Arbeitgeber - neue Wartezeit?

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3 Antworten

zunächst mal, nein es ist dem AG nicht erlaubt nochmal 5 Jahre den Daumen auf eine bAV zu halten welche auf Initiative des AG gewechselt wurde.

Im überigen finde ich das Vorgehen des Arbeitgebers höchst fragwürdig. Ich kann mir nur zwei Gründe vorstellen, die den AG dazu bewegt haben könnten:
1. er möchte die Beiträge zum PSV (pensions- sicherungs- Verein) sparen und hat die bestehende Zusage durch eine Direktversicherung ersetzt...
2. oder der AG ist von irgendwem in höchtem Maße über den Tisch gezogen worden. (übereifriger Vermittler der bei Rentenantritt der Kollegen möglicherweise Schadensersatzpflichtig ist)

Das sind allerdings alles nur Mutmaßungen.

In aller Regel ist es schädlich besonders durch eine Versicherungsgesellschaft getragene Versorgungskasse mit hohen garantierten Zinsen gegen ein Spekulatives Produkt auszutauschen, das zum Auszahlungstermin möglicherweise weniger Erträge bringt als die vorhergehende Form.
Ich bin zwar der Meinung, das ein Fonds- PORTFOLIO bestehend aus mindestens 5 unterschiedlichen Anlageklassen ohne Fonds- ZERTIFIKATE (Risikostreuung) eine sehr viel höhere Rendite bringt als alle festverzinslichen Anlagen, aber um das zusammenzustellen gehört jahrelange Erfahrung und ein sehr hohes Maß an Fachwissen.

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Kommentar von Buerger41
28.04.2016, 01:39

Das Verhalten des Arbeitgebers ist nicht fragwürdig, sondern gesetzeswidrig.

Das sollten Sie als Fachmann doch wissen.

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pacta sunt servanda=Verträge sind zu halten.

Dieser Grundsatz gilt auch in der bAV. Vorallem dann, wenn es ein Vertrag zugrunsten eines Dritten, nämlich Sie, ist.

Eine Änderung kann nur dann erfolgen, wenn Sie befragt wurden und eingewilligt haben. Schweigen ist keine Einwilligung.

Aus meiner Sicht muss der erste Vertrag fortgeführt werden. Aber wo kein Kläger, da auch kein Richter.



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Kommentar von RudiRatlos67
28.04.2016, 01:56

Aus weiteren Kommentaren ist ersichtlich.  Das es in diesem Fall um eine komplett AG finanzierte U Kasse ging.  In dem Fall hat der AN keinerlei Gestaltungs Möglichkeiten und muß auch nicht befragt werden.  Trotzdem entsteht hier der Eindruck das der AG gegen seine Fürsorge und Sorgfaltspflicht verstößt. 

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Die bAV ist 100% arbeitgeberfinanziert?

§§ 2, 3 BertrAVG gelesen?

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Kommentar von eulig
26.04.2016, 19:11

das ist mir bewusst. darum geht es mir auch nicht.

es geht mir vielmehr darum, dass mein Arbeitgeber, wenn es um Leistungen für den Arbeitnehmer geht, mit der betrieblichen Altersvorsorge "wirbt". er hat jetzt schon das x-te Mal gewechselt. aus dem 1. und 2. Vertrag habe ich keine unverfallbaren Anwartschaften erwerben können, weil mir jedes Mal 6 Monate fehlten - weil er die Verträge immer vor knapp 5 Jahre beendet. beim 3. und letzten Vertrag hat er es wohl verpasst rechtzeitig alles zu beenden.

wenn ich das alles im Vorfeld weiß, dann braucht er sowas nicht anbieten und neue Mitarbeiter damit ködern.

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