weche konsequenzen drohen wenn man einem amtsarzt eine psychische krankheit verschweigt?

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7 Antworten

Hallo,

Du mußt prinzipiell niemandem gegenüber (auch nicht einem Amtsarzt oder Behörden gegenüber) Dinge äußern, die Dich belasten. Der Amtsarzt kann auch nicht ohne weiteres Informationen von Deiner Krankenkasse einholen, zumal Deine Krankenkasse auch nicht zwangsläufig über Deine Diagnosen informiert ist, da bei der Abrechnung ambulanter Behandlungen von der Kassenärztlichen Vereinigung so weit ich weiß keine Diagnosen übermittelt werden. Sollte Dein Verschweigen einer Vorerkrankung jedoch im Rahmen Deiner beruflichen Tätigkeit zu Problemen bzw. erheblichen Schäden führen (z.B. wenn Du eine Epilepsie hättest, aber trotzdem als Gefahrgut-LKW-Fahrer unterwegs wärst, um mal ein Extrembeispiel zu nennen...) könnte es Ärger geben.

Gruß docfm, Facharzt für Anästhesie und Intensivmedizin

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der arbeitgeber darf nicht alles fragen. diese frage geht einfach zu weit. ich würde auf das risiko hin lügen. bzw. frage erst mal, was in dieser bescheinigung stehen würde. wenn die krankheit da vermerkt ist, kannst dir den job gelich abschminken. wenn nicht, lügen!

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so wie es aussieht bist Du nicht alleine: http://www.marktundmittelstand.de/archiv/2009/ausgabe-dezember-2009/vorsicht-psycho/ :) Aber wenn ohne Spaß: ein Ausweg wäre - eine Bescheinigung vom Facharzt zu bekommen, dass bei der medikamentösen Behandlung keine Bedenken gäbe so ein Job einzunehmen. Man muss sie nicht unbedingt vorweisen- nur für alle Fälle haben, zur Sicherheit.

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Wenn das irgendwo schriftlich verzeichnet ist, z.B. bei deiner Krankenkasse, dann würde ich das Risiko nicht eingehen, sondern mit offenen Karten spielen. Nicht jede Krankheit und nicht jeder Krankheitsverlauf machen dich automatisch untauglich.

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So abstrakt und allgemein kann man das nicht beantworten... Für welchen Job genau brauchst du denn eine ärztliche Unbedenklichkeitsbescheinigung bzw. ein Gesundheitszeugnis? Und welche psychische Erkrankung hast du?

Grundsätzlich muss man nur einschlägige gesundheitliche Risiken/Belastungen angeben...

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Kommentar von majoka70
11.07.2013, 13:08

Ich habe schon sehr spezifisch gefragt! Ein bürojob im öffentlichen dienst!

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Das Risiko würde ich nicht eingehen. Wenn das behandelt wird, ist es mit Sicherheit irgendwo verzeichnet und kann ganz schnell rauskommen. Den Job bist du dann los.

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es ist vertretbar wenn du damit leben kannst es zu verschweigen ;)Wenn es auffliegen sollte verloierst du nur den Job und bekommst aber keine Strafe :)Hast also eigentlich nichts zu verlieren ;)

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