Wat hat dieser Satz zu bedeuten...?

4 Antworten

Da geht's primär um die Rennaissance, den Beginn der Neuzeit. Vor allem geht aber auch darum, dass der Adel bzw. vor allem die Kirche sämtlichen Aufwand betrieben haben, wissenschaftliche Erkenntnisse außerhalb ihres "Machtbereichs" nicht zuzulassen. Die Römer waren im Vergleich zum tiefsten Mittelalter ihrer Zeit weit voraus und hatten ein kluges Verständnis von Leben und Luxus. Das mit den Sklaven war damals halt gang und gäbe. Aber das sprengt das Thema.

Fakt ist, die Neuzeit, also die Entdeckungen der Weltkarte, der Aufschwung der Erfinder brachte ein Zeitalter, in dem bahnbrechende Erfindungen so schnell innerhalb kurzer Zeit aufkamen. Diese Jahrzehnte bzw. Jahrhunderte sind vermutlich in Bezug auf das Verständnis von Leben und Technik die wichtigsten aller Zeiten. Am nächsten dran kommen vermutlich die Zeiten von 1900-2000. Auch in diesem Jahrhundert ging viel voran.

Am Beginn der Neuzeit entdeckte man die Kunst und Kultur der Antike für sich neu. Im Mittelalter war das Interesse an der Antike eher gering gewesen. Diese Epoche der Rückbesinnung heißt deswesen auch Renaissance (latein: renasci Bedeutung Wiedergeburt).

Sicher spielt dabei eine Rolle, dass es nun zu Grabungen im Ruinenfeld des Forum Romanuns kam und erste Funde in Pompeji ab 1592 gemacht wurden, als bei Kanalbauarbeiten wertvolle Funde gemacht wurden.

Woher ich das weiß:Hobby

Der Satz ist etwas falsch konstruiert. Das erste Komma müsste weggelassen werden.

Evtl. ist gemeint: In Bezug auf den Wandel vom Mittelalter zur Neuzeit ist die Wiederbelebung der kulturellen Leistungen der griechischen und der römischen Antike von großer Bedeutung.

Der Satz beschreibt das Zeitalter der Renaissance (beginnend am Ende des 15. Jahrhunderts in Italien, in anderen Ländern etwas später). In der Renaissance hat man sich tatsächlich, zumindest in den gebildeten Schichten der Bevölkerung, verstärkt an die Leistungen der griechischen und römischen Antike erinnert und dies in Kunst, Architektur und Literatur zum Ausdruck gebracht. Die Fixierung auf die mittelalterliche Interpretation des Christentums ging dadurch zurück.

Im Mittelalter bestimmte noch alleine die Kirche, was die Menschen an Wissen brauchen und beschränkte sich dabei auf die Bibel und die eigene Verkündung. Wissen aus und über die Antike wurde systematisch unter Verschluss gehalten.

Im Rahmen des Machtverlustes u.a. durch die Reformation entzogen sich mehr und mehr Menschen dem Diktat der Kirche zur Dummheit und begannen sich mit der Antike und dem, was von dem damaligen Wissen und der damaligen Kultur noch gerettet werden konnte, zu beschäftigen.

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