Wassertransport in der Sprossachse

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1 Antwort

Der Ferntransport des Wassers erfolgt im Xylem der Sprossachse. Die Leitbündel ziehen sich durch die gesamte Pflanze, bis hoch zu jedem einzelnen Blatt. Verliert die Pflanze infolge von Transpiration über ihre Blätter Wasser, entsteht ein Unterdruck, der bis hinunter zum Leitgewebe der Sprossachse reicht.Die Folge ist ein Transpirationsog, der Wasser entgegen der Schwerkraft nach oben zieht. Dabei übertragen die wie ein "Faden" aneinandergereihten Wassermoleküle im Xylem den Unterdruck bis hinunter zur Wurzel. Dieser Wasserfaden entsteht durch die Anziehungskräfte der Wassermoleküle untereinander. Man spricht bei dieser Zerreissfestigkeit der Wasserfäden von Kohäsionskräften. Die Kohäsion von Wasser spielt somit eine große Rolle, bei der Übertragung des Transpirationssogs durch die gesamte Pflanze. Neben den Kohäsionskräften treten außerdem Wechselwirkungen mit den Oberlächen der Gefäßwände auf. Diese sog. Adhäsionskräfte erhöhen die Zerreißfestigkeit von Wasser gegen die Schwerkraft. Da die Summe von Adhäsion und Kohäsion nicht unbegrenzt ist, können die Bäume nicht in den Himmel wachsen. Ab einer Höhe von ca.120 Metern kann der Wasserfaden der entgegenwirkenden Schwerkraft nicht mehr standhalten und reißt ab.

http://www.uni-duesseldorf.de/MathNat/Biologie/Didaktik/Wasserhaushalt/dateien/4vonw/2spross/dateien/2ursa.html

Auf deutsch und kurz: Kappilareffekt!

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