Wasserschaden.-Reparatur in Eigenleistung.Darf die Versicherung Rechnungen(Material) verlangen?

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10 Antworten

Du bist vertragsgemäß verpflichtet, dem Versicherer die Höhe des Schadens nachzuweisen und die verlangten Belege vorzulegen - es dürfte doch kein Problem sein, die Kaufbelege für das Material beizubringen, wenn ihr das nicht gestohlen habt. Über die angemessene Vergütung eurer Arbeitsleistung kann mit dem Versicherer meist eine vernünftige Einigung herbeigeführt werden, ein Stundensatz von 10,- bis 12,- € wird normalerweise problemlos akzeptiert.

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Lass Dir einen Kostenvoranschlag einer Fremdfirma für die gesamte Schadensbehebung erstellen (ist vermutlich kostenpflichtig, wenn anschließend keine Beauftragung stattfindet - zu Recht). Diesen Kostenvoranschlag reichst Du bei der Versicherung ein und kannst mit der Erstattung dann machen was Du willst.

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Wenn das jemand selber machen möchte, kann das verschiedene und auch nachvollziehbare Gründe haben. Denkt mal an den Montagearbeiter oder jemanden, der auf Grund eines langen Arbeitsweges erst abends zu Hause ist. Wann soll er die Firmen kommen lassen? Nach 18 Uhr oder am Wochenende? Oder er muss Urlaub nehmen...falls er noch welchen hat. Da ist für mich besonders bei überschaubaren Schäden wie Tapezier- oder Laminat- bzw. Teppichverlegearbeiten völlig verständlich, dass sich dieser jemand in der freien Zeit selbst ans Werk machen will.

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Wenn ihr das in Eigenleistung macht, wird das auf Stundenlohnbasis abgerechnet. Natürlich werden notwendige nachvollziehbare Materialkosten ebenfalls bezahlt.

Für Teppiche usw. kann man natürlich keine Phantasiepreise angeben

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Eine Fremdfirma zu beauftragen wäre für die Versicherung viel teuerer.

Diese Aussage ist kompletter Nonsens .... jede Versicherung zahlt die Rechung für eine Firma, keine Versicherung verlangt und kann verlangen das Reparaturen in Eigenleistung erbracht werden. Und bitte ... was hat das mit der Neuwertregelung zu tun ?

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Kommentar von Gerdi12345
03.02.2012, 11:33

Die Eigenleistung habe ich vorgeschlagen um etwas daran zu verdienen.

Ist also keine Vorgabe der Versicherung!

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wenn es so ist wie bei der Kfz.-Versicherung, dass man über Gutachten abrechnet, braucht sie eigentlich keine Rechnungen.

Ich finde es aber widersinnig, wenn die Versicherung den Schaden übernimmt, dann lass es durch Firmen machen, wozu willst du die ganze Arbeit machen, die du eh nicht bezahlt bekommst?????

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Kommentar von holger1st
03.02.2012, 13:51

Es ist tatsächlich ähnlich wie bei der KFZ Versicherung dass man nach Gutachten / Kostenvoranschlag abrechnen darf. Aber zunächst mal wird dann wie bei der KFZ Versicherung die MWST auch nicht bezahlt (die für Material ja anfällt) und da es sich bei Hausrat / Wohngebäudeversicherung um Neuwertversicherungen handelt wird bei dieser Abrechnungsmethode noch ein zusätzlicher Abzug (z. B. 20%) vorgenommen.

Speziell bei größeren Wasserschäden sollte man aber zumindest die Trocknung durch eine Fachfirma vornehmen lassen. Denn Folgeschäden bei nicht fachgerechter Trocknung sind nur möglicherweise gesundheitsgefährlich, sondern auch teuer - und hier springt die Versicherung normal nicht mehr ein.

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Was heißt: "unser Nachbar verursacht" hat? Zahlt dann nicht dessen Haftpflicht? wieso dann Hausrat? Ansonsten wurde ja schon alles gesagt.

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Wieso selbst richten wenn die Versicherung doch zahlt,ich würde es machen lassen und nicht selber tun.Meist zahlen die auch nur Pauschal.Klar das die Versicherung die Rechnung sehen will.

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na klar mußt du die Rechnung schicken! Die brauchen doch auch Nachweise an wen und wofür das Geld gezahlt wird!

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Wenn Du glaubst da auch noch zusätzliches Geld raus zu schlagen, bist Du schief gewickelt.

Außerdem ist es blödsinnig alles selber zu machen wenn die Versicherung eine Fachfirma bezahlt, welche ja auch Gewährleistung bieten muss.

Manche Menschen muss man nicht verstehen.

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Kommentar von myk01
13.08.2016, 12:25

Zwar schon bisschen älter dieser Beitrag aber da ich selbst gerade einen Wasserschaden habe möchte  ich hier  mal eine Kleinigkeit anmerken. Den Spruch:

Wenn Du glaubst da auch noch zusätzliches Geld raus zu schlagen, bist Du schief gewickelt.

finde ich schon ziemlich dreist.

Wie Gerdi schreibt hat ein anderer den Schaden verursacht. Warum darf er nicht auch daran verdienen? Für die Arbeit den Ärger und Umstände die er jetzt hat!! Wer kann verlangen das sein Teil der Schadenbehebung UMSOMST zu erledigen ist? Schon gar nicht wenn es sich um eine "gegnerische" Versicherung handelt. 

Das kann vielleicht ein "Eigenversicherer" z.B. die Kasko.

Und warum ist es blödsinnig etwas selber machen zu wollen wenn ich z.B. selbst ein guter Handwerker bin oder gute Freunde habe und diese dann als Haushaltsnahe Dienstleistung bezahle und per Minijob bezahle?

Der Unterschrift 

Manche Menschen muss man nicht verstehen

kann ich mich nur anschließen.

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