Wasserschaden privathaftpflicht

5 Antworten

Die Versicherung trägt die Kosten der Renovierung usw. (Schadenregulierung). Aber die Kostenübernahme für eine vorübergehende Unterkunft bei einer "normalen" Privathaftpflichtversicherung ist ein utopischer Wunsch. Das wird nicht übernommen.

Die private Haftpflichtversicherung zahlt nur für Schaden an fremdem Eigentum. Eine Unterbringung der eigenen Familie in einer Ersatzwohnung ist damit eigentlich ausgeschlossen.


Ob die Haftpflichtversicherung für einen defekten Geschirrspüler bzw. die Folgen zahlt?

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Das dürfte kein Haftpflichtschaden sein! Es mangelt hier offenbar am Verschulden. Trifft Dich keine Schuld an dem Schaden, bist Du auch nicht schadenersatzpflichtig - und damit ist die Haftpflichtversicherung außen vor.

Es handelt sich jedenfalls um einen Leitungswasserschaden. Gebäudeschäden werden über die Gebäudeversicherung reguliert, der jeweils betroffene Hausrat über die Hausratversicherung des jeweiligen Mieters.

Sollte die Wohnung wegen des Schadens vorübergehend unbewohnbar sein, leisten manche Versicherungen (je nach Bedingungswerk des Vertrages) auch für die Kosten einer anderweitigen Unterkunft ("Hotelkosten") - das sollte mit der Schadenabteilung oder dem Rergulierer besprochen werden.

Grundsätzlich ist die Privathaftpflichtversicherung für die Schadensregulierung für die Geschädigten (Fremde) gedacht, nicht für den eigenen Schaden. ohne Garantie. Hängt evtl auch vom Vers-Vertrag ab.

Es ist doch aber auch insofern ein Schaden an einer Fremdsache entstanden, da es sich wahrscheinlich um eine gemietete Wohnung handelt. Und der Schaden beeinträchtigt die Mietsache und sollte reguliert werden, oder nicht? Ist nur so 'ne Überlegung.

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Natürlich übernimmt die Privathaftpflichtversicherung auch die Schadensregulierung in der eigenen / gemieteten Wohnung. !

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@Lavendelelf

Ich bin ja kein Experte, aber durch flinkes googeln .. bin ich auf die Bestätigung meiner Aussage gestoßen.

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Wie viel Mietminderung bei Wasserschaden?

Hallo,

Bei und in der Wohnung gab es letzte Woche von Donnerstag auf Freitag einen Wasserschaden (Rohrbruch). Es stand etwa 3-4cm Wasser in der Küche + Flur sowie Wasser in Gästezimmer/Büro, Wohnzimmer, Bad, Toilette, Schlafzimmer. In der Nacht haben wir dann gleich, als die Feuerwehr weg war, mit Handtüchern noch das Restliche Wasser aufgewischt und die Möbel in die noch Trockenen Ecken der Zimmer gestellt.

Am nächsten Tag kam gleich eine Firma und hat 2 Trocknungsgeräte aufgestellt, die seit dem rund um die Uhr laufen (eines in der Küche, eines im Wohnzimmer). Jetzt würde Ich gerne eine Mietminderung erzielen. Wie viel % ist da angebracht?

Im Detail:

Wohnzimmer (24,88qm nur zur Hälfte nutzbar), Gästezimmer (10,94qm) gar nicht nutzbar. In beiden Räumen stehen Möbel, weil es da einigermaßen trocken ist. Unsere Wohnung hat gesamt 3 Zimmer und 69,22qm + einen Balkon mit 4,32qm.

Ich habe ausgerechnet (anhand der nicht nutzbaren Wohnfläche, hierbei den Balkon zur Wohnfläche dazugezählt): 23,63%. Hinzu würde noch die Lärmbelästigung durch die Trocknungsgeräte kommen - wie viel kann man da verlangen?

Am Montag kommt jetzt eine Firma und reist in allen Räumen außer Wohnzimmer die Böden raus wegen der Trocknung. Dazu muss das Bett und die Küche abgebaut werden. Sehe ich das richtig dass ab dann eine Mietminderung von 100% gerechtfertigt ist, weil es keine Schlaf und keine Kochmöglichkeit gibt?

Des weiteren möchte Ich gerne unsere Arbeit in der Nacht, welche zur Schadensbegrenzung diente ebenfalls gezahlt haben. Wie viel kann hier pro Stunde verlangt werden? Kann es überhaupt berechnet werden?

Vielen Dank im Voraus für Antworten.

Mit freundlichen Grüßen

ehmja

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