Wasserschaden im Keller wer muss zahlen?

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8 Antworten

... da ja solch Mobilar/Hausrat in solchen Räumen nichts zu suchen hat, so jedenfalls die Gerichte hier bei uns, wird wohl Großmutter oder die Patentante ran müssen. Viel Glück.

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Schwierig, auf dem Schaden wirst du sitzen bleiben.

Deine Hausrat und auch die Gebäudeversicherung des Vermieters zahlen nur bei Leitungswasserschäden. Nicht bei verstopfter Fensterrinne.

Man muß damit rechnen, daß Keller feucht sind und die Möbel schimmeln. Normalerweise stehen Möbel nicht im Keller. Wenn in eurem Mietvertrag etwas anderes steht, dann kann der Vermieter sich an seine Haftpflichtversicherung wenden. An sonsten ist ihm kein Verschulden nachzuweisen.

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Kommentar von AalFred2
19.10.2016, 09:19

Seit wann muss man damit rechnen, dass Keller feucht sind? Die Feuchtigkeit ist doch offensichtlich durch die mangelnde Pflege des Vermieters verschuldet worden.

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Du kommst für den Schaden an deinem Hausrat auf, der Vermieter für den Schaden an deinem Gebäudebestand.
Solang die Mietsache mangelhaft ist, kann die Miete gemindert werden.
Für deinen Schaden am Hausrat kommt der Vermieter nicht auf, es sei denn du kannst ihm schuldhaftes Handeln oder Unterlassen nachweisen, was den Schaden verursacht hat. Ich gehe doch aber eher von einem Zufallsschaden aus.

Ist traurig, aber wahr.

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Der Vermieter/Hausbesitzer muß dafür aufkommen oder dessen Versicherung. Das ist gar keine Frage. Es ist dessen Sache, die Regenrinne instand zu halten.

Wenn er sich weigert, wende dich an einen Mieterverein, die werden ihm die § schon nennen! 

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Kommentar von Batzy
18.10.2016, 21:01

Bist du dir da ganz sicher ?
Ich sehe es ja eigentlich auch so

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Kommentar von schleudermaxe
19.10.2016, 07:04

... nun mal nicht so kühn, denn auch hier bei uns stützen die Gerichte Deine Behauptung so jedenfalls nicht.

Ein Keller ist eine Nebenraum und dort darf gelagert werden, was zum Zeitpunkt des Bauens üblich war. Also um 1900 mal Rüben, Kartoffeln, Kohlen, aber keine Seide und Bettwäsche etc..

Zudem gilt es zu klären, ob überhaupt für diesen Bereich Miete geleistet wird, was wir jedenfalls aufgrund der Urteile schon lange abgeschafft haben. Auch wir sind lernfähig.

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Kommentar von Apolon
19.10.2016, 08:41

@Bitterkraut,

seit wann ist es üblich in einem Keller ein Sofa und seine Kleider aufzubewahren.

Außerdem hat auch ein Mieter sich zu überzeugen, dass sein Hausrat im Keller keinen Schaden erleidet.

Es stellt sich hier auch die Frage, seit wie vielen Wochen war der Mieter nicht mehr in seinem Keller.

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Der Vermieter soll den Schaden seiner Gebäudeversicherung melden. Ob diese den Schaden übernimmt, ist zaw (auch) die Frage. Einen Versuch sollte es aber wert sein.

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Kommentar von Batzy
18.10.2016, 21:00

Die haben wohl keine Gebäudeversicherung

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Kommentar von DerHans
18.10.2016, 22:28

Die Gebäudeversicherung leistet ebenfalls nur bei LEITUNGS-Wasserschaden.

Hier käme eine Haftung des Vermieters aus der Verkehrssicherheit in Frage, also ein Haftpflichtschaden (HuG)

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Hallo Batzy,

auch als Mieter muss man nachschauen ob seine im Keller abgestellten Sachen keinen Schaden erleiden.

In einem feuchten Keller stellt man zumindest mal kein Sofa oder Kleider ab.  Die Schuhe müsst ihr euch selbst anziehen.

Wenn die Wohnung zu klein ist, muss man sich eben eine größere Wohnung suchen.

Der Vermieter muss euch hier den Schaden nicht ersetzen.

Gruß N.U.

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Wer einen Keller als Ausbewahrungsort für zeitweise nicht benötigte Möbel anbietet, muss auch dafür sorgen, dass diese dabei nicht zu Schaden kommen.

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Der Vermieter sollte den Fall seiner Haus- und Grundbesitzer Haftpflicht melden. Die prüft dann ob der Vermieter haftet und würde in diesem Fall den Schaden (zum Zeitwert) regulieren. Ob der Vermieter tatsächlich haftet ist schwer zu beurteilen. Dafür müsste ein Verschulden gegeben sein.

Ich hatte in diesem Jahr selber einen Fall im Kundenkreis, wo genau so etwas von der Haftpflichtversicherung reguliert wurde (womit ich selber gar nicht gerechnet hatte und was ich nachwievor seltsam finde, aber gut...). Würde mich jetzt aber nicht aus dem Fenster lehnen und behaupten, dass hier auch gezahlt wird.

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