Wasserschade Mietwohnung

4 Antworten

???? Aber warum denn bitte die Haftpflicht, die ja nur den Zeitwert ordnet, wenn sich der Vermieter eine VGV leistet, die ja der Mieter in seiner BK-Abrechnung aufgebrummt bekommt? Diese bezahlt ja die kompletten Kosten und Lasten für eine Reparatur! Will der Vermieter doppelt abkassieren? Alles doch ganz einfach.

Eine entsprechende Gebäudeversicherung zahlt aber auch nicht, wie sie lustig ist, sondern untersucht ein entsprechendes Fremdverschulden. Liegt ein nachweisliches Fremdverschulden vor, zahlt sie nicht. Ganz einfach. Das macht jede andere Versicherung auch so.

Stell dir vor, Dir fährt jemand ins Auto: Kommst Du dann ohne weiteres selbst dafür auf (oder deine Versicherung) oder trittst Du an den Verursacher heran.

Wenn Deine Freundin eine Haftpflicht hat und sie bei dem Anschluss der Waschmaschine involviert war, warum meldet sie das nicht ihrer Versicherung?

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@ChristianLE

Die Gebäudeversicherung zahlt hier entsprechend den Leitungswasserbedingungen.

ANSCHLIESSEND kann sie versuchen, einen Verursacher in Regress zu nehmen.

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@ChristianLE

Quatsch mit Sauce? Natürlich ordnet eine VGV, denn Vertragspartner ist der Vermieter und der wurde geschädigt oder eine WEG und ob die Versicherung oder ob sie nicht, ist doch erstmal völlig egal, oder? Sie ist zuständig wegen bestimmungswidrig auslaufendes Leitungswasser und ob ein anderer hier von der Versicherung in Haftung genommen wird, ist doch völlig egal und zudem muß dies ja auch erst ein Gericht ausurteilen. Also bitte!

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Das ist in erster Linie ein Leitungswasserschaden, der über die Gebäudeversicherung des Vermieters gedeckt ist. Die Gebäudeversicherung wird dann VERSUCHEN, den Verursacher in Regress zu nehmen. Der Verursacher ist hier aber erst einmal unklar. Wenn der Vermieter den Anschluss selbst vorgenommen hat, kann er euch nur belangen, wenn der Schaden erst nachträglich durch euer Verschulden eingetreten ist, bzw. wegen der unterlassenen Meldung vergrößert wurde.

Wenn deine Mitbewohnerin zu dem damaligen Zeitpunkt dort gemeldet war, habt ihr eine Chance, dass die Versicherung hier in den passiven Rechtsschutz eintritt. Sie würde dann den unberechtigten Anspruch zurück weisen.

Bei solchen Schäden ist natürlich immer der Schadenszeitpunkt unbestimmt. Man spricht hier von einem allmählich einwirkenden Wasserschaden. Dabei ist der Verursacher nie eindeutig feststellbar.

Dir wird man nur mit der versäumten Meldepflicht eine Schuld an dem Schaden zumessen können.

Das mit der versäumten Meldung glaub ich nicht mal. Der Schaden wurde ja gemeldet, sobald er bekannt war. Nur war er eben viel zu spät bekannt. Kommt aber auch darauf an, welcher Art der Schaden tatsächlich ist. Evtl. geht's da auch um Obliegenheiten.

Ob die Privathaftpflicht da eintritt dürfte aber daran liegen, ob Allmählichkeitsschäden durch Wasser im Mietsachschaden abgedeckt sind. Ich glaube nicht (weiß es ehrlich gesagt aber nicht) dass da bei Ausschluss eine Deckung über die Haftpflicht da ist.

Je nach Höhe des Schadens und der Wahrscheinlichkeit des Regresses der Gebäudeversicherung könnte man auch schon einen Anwalt hinzuziehen. Jetzt weniger wegen dem Schaden selber, sondern wegen der Haftung.

Insgesamt aber ein schöner Fall für Schulungen. Mich würd interessieren, wie das ausgeht.

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Hallo, in meiner Mietwohnung ist ein Wasserschade aufgetreten, was ich beim Auszug bemerkt habe. Ich habe die Waschmaschine nicht selber angeschlossen, sondern mein Vermieter. Wer haftet nun für den Schaden? Beweisen kann ich leider nichts, mein Vermieter behauptet, dass er selber nicht die Waschmaschine angeschlossen hat. Ich selber war nicht anwesend damals, sondern nur meine Freundin.

Da wirst Du wohl ganz schlechte Karten haben. Ohne Zeugen oder Beweise steht Aussage gegen Aussage, daher wirst Du wohl die Kosten tragen müssen.

Ich bin alleiniger Mieter, meine Freundin war aber zu der Zeit an meinem Wohnsitz gemeldet.

Das Deine Freundin bei Dir gemeldet war ist nicht relevant.

MfG

Johnnymcmuff

Ich sehe das ganz genau so.

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@Klammlosewelt

Ich nicht. Das ist ein Gebäudeversicherungsschaden.

Bestimmungswidrig austretendes Leitungswasser.

In wie weit der Mieter in Regress genommen werden kann, wird dann an der Art des Schadens liegen. Konnte er den überhaupt bemerken? Normalerweise tritt das Wasser ja an ganz anderer Stelle aus und wird so bemerkt.

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@fragmichdurch13

Die Hausrat natürlich nur für sein eigenes Inventar. Wenn er schon keine Haftpflicht, wird er die Hausrat wohl auch nicht haben. Wäre jedenfalls seltsam.

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@DerHans

Wie wir das sehen ist eine Sache, wie ein Richter das sieht, eine ganz andere Sache.

Fakt ist bei Aussage gegen Aussage hat man schlechten Karten.

Und wenn die Waschmaschine falsch angeschlossen wurde hat normalerweise ein Vermieter oder dessen Versicherung nichts damit zu schaffen.

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@johnnymcmuff

Trotzdem ist die Leitungswasserversicherung als erste involviert. Erst hinterher kann sie den Verursacher ( wer immer das war) in Regress nehmen. Versicherungsfall ist bestimmungswidrig ausgetretenes Leitungswasser.

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@johnnymcmuff
Fakt ist bei Aussage gegen Aussage hat man schlechten Karten.

Das stimmt eben nicht. Der Anspruchsteller ist ja in der Nachweispflicht, nicht derjenige, gegen den sich der Anspruch richtet. Ist ja auch logisch.

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@Nordmann2000
Das stimmt eben nicht.

-:-

Stimmt doch,

Der Anspruchsteller ist ja in der Nachweispflicht, nicht derjenige, gegen den sich der Anspruch richtet. Ist ja auch logisch.

Und das ist nicht schwierig, es liegt kein Rohrbruch also ist der Mieter dran. Der Vermieter weiß ja, dass der Mieter dort eine Waschmaschine stehen hattte.

Und dann gilt da immer noch Aussage gegen Aussage und dann hat man eben kein e Chance.

Und ich weiß nun mal wie es ist, wenn Aussage gegen Aussage steht.

Sollte der Vermieter seine Unschuld beweisen müsse n und er muss ein Gutachten erstellen lassen, wird er die Kosten auch noch dem Mieter in Rechnung stellen.

Nochmal ein paar Hundert Euronen.

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