Wassernachzahlung wegen Lecks

4 Antworten

Dafür brauchst Du anwaltliche Hilfe, schätze ich. Wenn Du nicht in einem Mieterverein bist, kriegst Du wohl kaum irgendwo kostenlose Beratung. Gönn Dir den Anwalt (die Beratung kostet so um die 150 Euro, so viel ich weiß). Wenn Du kein Geld hast, kannst Du auf dem Amtsgericht "Beratungshilfe" beantragen, dann bekommst Du einen Schein, den Du beim Anwalt abgibst und bezahlst für die Beratung nur 10 Euro. Viel Glück. q.

das geld kann man lieber in begleichung der rg stecken, das verhalten des urlaubers war grob fahrlässig.- vor gericht keine chance.

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@Malkia

Ja Malkia, was soll man dazu sagen oder schreiben? Es ist schlichtweg Inkompetenz, die leider auch oft Verwirrung stiftet.

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Die Gästetoilette "fing an zu lecken". Was verstehst du darunter? Ich vermute der Spülkasten war nicht in Ordnung, ansonsten wäre ja der Raum unter Wasser gestanden. Drei Versuche des Vermieters sind fehlgeschlagen. Du hast pflichgerecht den Mangel gemeldet gehabt. Der vermieter hat dich beauftragt, die Arbeit nun einem Fachmann anzutragen und selbst zu bezahlen. Wieso denn das? Hast du eine wirksame Kleinreparaturklausel im Mietvertrag drin stehn? Wenn ja, würde mich der Wortlaut interessieren. Oft ist die Klausel deshalb unwirksam, weil einer derbeiden Angaben fehlt (kosten je Rep. und Jahreskosten). Ist die Klausel wirksam, dürfen die Kosten auch nicht geteilt werden. Sind diese jeweils auch nur 1 EC höher als vereinbart, ist vom Mieter nichts zu zahlen. 341 EURO sind ein Hammer. Das mit dem Blumentopf war wohl Pech, aber hier wäre deine Haftpflichtversicherung am Zuge gewesen. Fast 2000 EURO (incl. Abwasserkosten?) Nachzahlung, das hieße ja ca. 300 m³ sind davongelaufen, als du in Urlaub warst. Wie lange warst du denn weg? Rechne mal aus was da pro Tag davonrauschte. Hat dein Wasserzähler denn diesen Verbrauch angezeigt? Steht im Mietvertrag, der Hausordnung oder den AVB, dass du bei längerer Abwesenheit das Wasserhauptventil deiner Wohnung zusperren sollst? Ich glaube eher nicht. Dann kann man dir auch kein pflichtwidriges bzw. vertragswidriges Verhalten vorwerfen. Wenn nun nach erfolgloser "Reparatur" des Vermieters das Leck sich wieder öffnete und dadurch der Wasserverbrauch eintrat, kann er dir das nicht anlasten. Er hätte gleich eine fachgerechte Reparatur veranlassen müssen, dann wäre all das nicht passiert. Ich rate dir zu folgendem: Zunächst mit der Haftpflicht abzukären, ob sie die Regulierung für's T-Becken übernehmen. Als nächstes dem Vermieter schriftlich und nachweisbar mitteilen, dass der überhöhte Wasserverbrauch nicht von dir verschuldet wurde sondern ursächlich durch seine mangelhafte Reparatur und du deshalb seine Nachzahlung für diese Position in der BK-Abrechnung zurückweist (also Einspruch einlegen). Orientiere dich bei der Berechnung am Vorjahresverbrauch.Du wirst vermutlich Rechtsbeistand brauchen, deshalb über RS-Versicherung mit Deckungszusage die Sache für dich rechtlich absichern oder über den örtlichen Mieterverein (Mitgliedschaft vorausgesetzt) helfen lassen. Bei soviel Geld lohnt sich das ganz bestimmt. Ich sehe jedenfalls hier für dich Chancen

Hallo, danke erstmal für die ausführliche Antwort. Nun zu deinen Fragen: 1. Ja, es lag am Spülkasten, der in der Wand installiert ist 2. Ja, im Mietvertrag steht zu "Kleinreparaturen" ...Die Verpflichtung des Mieters nach § 10 Ziffern 1. und 2. ist begrenzt auf 100.-Euro je Kleinreparatur im Einzelfall, höchstens jedoch auf insgesamt 8% der Jahresnettomiete im Mietjahr (somit 423,36 Euro)3. Die Rechnung für den Austausch der Toilette habe ich mittlerweile der Haftplichtversicherung gemeldet, welche auch Gott sei Dank beglichen wurde 4. Ja, der Betrag ist incl. Abwasserkosten (auch wenn das Wasser nicht verschmutz war) 5. Letztes Jahr hatten wir zu dritt (da wohnte meine Tochter und deren Freund noch bei mir) 75 m3 Wasser, dieses Jahr hab ich alleine 326 m3 Frage6: nein, es steht nicht im Mievertrag, dass ich das Wasserhauptventil zudrehen muss 7. Leider habe ich keine Rechtschutzversicherung und bin auch nicht Mitglied im Mieterbund :-(

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@Mona1963

In diesem Fall würde ich dir aber dringendst Raten, beim Mieterschutzverein vorstellig zu werden, die Kosten dafür lohnen sich allemal. Das kann nicht mit rechten Dingen zugehen.

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@albatros, das sehe ich auch so.

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ja, logisch. hättest das wasser abstellen müssen, bevor du in urlaub fährst. du wusstest ja von der gefahr. 2. hast du großes glück im unglück das nicht noch schäden am haus sind, die du auch hättest tragen müssen.

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