Wasserfall Foto

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6 Antworten

ich habe meine schönsten Wasserfallbilder immer abends in der Dämmerung gemacht - da ist die "Überbelichtungsgefahr" deutlich kleiner... - die lange Belichtungszeit brauchst du für den verschwommenen Effekt.

Das klappt definitiv nur mit einen Graufilter, und Stativ. Ein guter Filter wäre z.B. ein ND 3,0 (1.000x). Du machst ohne den aufgeschraubten Filter einen Aufnahme des Wasserfalls und merkst dir die Belichtungszeit. Beispiel 1/320 Sek. ist umgerechnet auf den Filter 3,1 Sek. Belichtungszeit. Nun Kamera auf Manuell schalten, die Belichtungszeit auf 3 Sek stellen, Filter aufschrauben und Auslösen. Ergebnis ist der gewünschte Effekt.

Wenn das Bild weiß ist, hast du zu lange belichtet. Vielleicht musst du dir einen ND-Filter (neutral Grau Filter) anschaffen, damit du am Tag lange genug belichten kannst, ohne das Bild zu stark zu belichten.

Ein ND-Filter <- Bis jetzt wusste ich nicht das es sowas gibt. Die alte analoge Spiegelreflex von meinem Vater hat im Objektiv einen Filter den an- und aus schalten kann. am Schalter steht ND jetzt weis ich endlich wofür das Ding da ist ;)

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Morgens oder abends kannst du eine ausreichend lange Belichtungszeit ggf. auch erreichen, indem du die Blende so weit schließt wie möglich. Da wirkt allerdings die Umgebung nicht mehr so schön.

Für Aufnahmen bei Tageslicht hilft nur ein ND-Filter.

Versuche einfach ein wenig mit der Belichtungszeit zu spielen. ISO ganz runter, klar. Du hast die Belichtung zu hoch, geh schrittweise runter, irgendwas müsste es dann klappen, auch, dass es noch verschleiert aussieht. Wenn du die Blende zu kurz auf hast, sieht's halt nicht verschleiert aus. Musst einfach ein wenig probieren und den besten Mittelweg finden.

Der Fehler ist die lange Belichtungszeit. Nimm mal 1/500 tel

Dann ist das Wasser aber, wie vom Fragesteller gewünscht, nicht verwischt.

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