Wasseraustausch im Warmwasserspeicher?

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4 Antworten

Was ist unter dem Satz: "Meine Warmwasseruntersuchung ergab nach 100 Liter eine starken Keimbelastung." zu verstehen?

Du benutzt also 3 Tage lang kein warmes Wasser aus der Warmwasserleitung? Wäschst Du Dich mit kaltem Wasser oder wie? Das Wasser in der Warmwasseranlage stagniert nicht, auch wenn man 3 Tage nicht duschst. Denn in einem Mehrfamilienhaus ist eine Zirkulationsleitung installiert, die das Warmwasser immer bis kurz vor der letzten Zapfstelle jederzeit zur Verfügung stellt. Allein dadurch wird das Wasser im Boiler umgewälzt. Außerdem sollte die Temperatur im Warmwasserboiler nicht unter 55°C und nicht über 60°C eingestellt sein. Damit wird der Keimbildung entgegengewirkt. Darüber hinaus sind moderne Heizungsanlagen mit einer sogenannten Legionellenschaltung ausgestattet, die den Boiler mindestens einmal in der Woche auf über 70°C durchheizt, damit eventuell vorhandene Bakterien abgetötet werden. Ich hoffe, daß diese Schaltung aus falschem Energiespardenken deaktiviert wurde und die Warmwassertemperaturen nicht unter 55°C eingestellt wurde! Darüber hinaus sollte man auch die jährlichen Wartungen der Heizung und des Warmwasserboilers nicht vernachlässigen und auch den Boiler regelmäßig im Rahmen der Wartung bei Bedarf entschlammen lassen.

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Kommentar von mike1234
09.04.2016, 23:01

Der Vermieter sagte mir der Brennerraum sei verunreinigt.

Ich

habe aufgrund

starken

Reizhusten 100 L Warmwasser in den Abfluss abfließen lassen.

Und dann eine Warmwasseruntersuchung mit MacCONKEY-Agar Nährboden bei

einer Vorlauftemperatur von 47 bis 52 Grad vorgenommen.

Die Untersuchungsergebnisse ergaben in einem Zeitraum von 0 bis 4 Monaten eine starke Keimbelastung. Ich bereitete heißes Wasser aus dem Wasserkocher und der Reizhusten verschwand.

Die Nachbarn klagten nicht über gesundheitliche Probleme. Nur starkes Parfüm im Treppenhaus.

Der Vermieter verrichtete Arbeiten (Pumpengeräusche) im Heizungsraum und
die darauf folgende Warmwasseruntersuchung ergab eine schwache Keimbelastung. 

Wenn die Zirkulationleitung das Wasser im Boiler umwälzt und bei einer
Vorlauftemperatur von 52 Grad eine starke Keimbelastung enthalten,
dann war die Legionellenschaltung aus oder der Boiler verschlammt?

Wenn der Vermieter (Wasserinstallateur) eine mangelhafte Wartung durchfürt besteht eventuel Wiederholungsgefahr.

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Das kommt auf die Wasserleitung in Deinem Haus an. Wichtig ist, den Warmwasserspeicher regelmässig über 62 Grad zu heizen um Verkeimung zu vermeiden!

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Kommentar von Kifferkeks
09.04.2016, 20:45

75 grad soll für eine thermische Desinfektion erreicht werden.

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Kommentar von mike1234
09.04.2016, 21:27

Starke Verkeimung bei einer Untersuchungstemperatur von 52 Grad.
Die aktuelle Wassertemperatur beträgt 43° C bei schwacher Keimbelastung.

Der Vermieter hat aus Kostengründen die Kesseltemperatur auf unter 60 Grad gestellt.

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"Der Vermieter sagte mir der Brennerraum sei verunreinigt.

"

Der Brennerraum bzw. der Brenner kommt mit dem Wasser im Warmwasserpseicher überhaupt nicht in Berührung.

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Wenn du Mieter bist, dann muß sich der Vermieter umgehend drum kümmern.

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