Wass tut wenn Wohnung nicht mehr leistbar ist?

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Sagen wir es mal so: Wenn du eine Wohnung anmietest, die du nur bezahlen kannst, wenn du einen Teil davon untervermietest und dadurch entsprechende Mieteinnahmen hast, dann ist es allein dein Problem, einen entsprechenden Untermieter zu finden.

Ich will sagen, dass du hier keine Moeglichkeit hast, den Vertrag ohne Zustimmung des Vermieters vorzeitig zu beenden. Ist ja nicht dessen verschulden, dass du dich da verkalkuliert hattest.

Du schreibst aber auch etwas von einem "befristeten" Mietvertrag. Wie sieht das denn in deinem Fall aus? Echte Befristung mit Befristungsgrund und nach Ablauf ist Schluss, ohne dass gekuendigt werden muss? Oder vielleicht doch keine Befristung sondern ein zeitlich begrenzter beidseitiger Kuendigungsverzicht (d.h. unbefristetes Mietverhaeltnis, das nur bis zu einem bestimmten Termin nicht ordentlich gekuendigt werden kann) ? In beiden Faellen muesste man sich die genaue Formulierung ansehen, um sagen zu koennen, ob die betreffende Regelung wirklich wirksam vereinbart wurde oder nicht.

Was hattest du denn mit deinem Untermieter bezueglich der Befristung bzw. des Kuendigungsverzichts vereinbart, was bezueglich dessen Mietzahlung (und Nebenkosten)? Moeglicherweise koennte sich hier naemlich ein Anspruch deinerseits an deinen Untermieter ergeben, nach dem dieser ebenfalls an die Befristung/den Kuendigungsverzicht gebunden sein koennte und er dir somit den vereinbarten Miet- und Nebenkostenanteil bis zum Ablauf der Befristung bzw. des Kuendigungsverzichts weiter bezahlen muss.

Ich habe ein befristetes Mietverhätlnis, das jeweils drei Jahre andauert, und dann bei Bedarf verlängert werden kann (muss früh genug gemeldet werden, dass man wohnhaft bleiben möchte) Inzwischen sind eineinhalb Jahre vorrüber, das ist ja nicht das Problem. Aus den Vertrag kann ich nur gegen bezahlung von drei Monatsgehältern aussteigen.

Das Problem bei mir wäre eher, dass ich mir die Kündigung zwar leisten könnte, aber dafür keine neue Wohnung mehr. Vielleicht kann ich mir der Vermieterin reden, dass sie mir eine kleinere Wohnung ohne Kaution zur Verfügung stellt. Oder zumindest mit verringertem Betrag. Soweit ich weiß, ist sie Besitzerin von mehreren Wohnhäusern.

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In dem Fall bin ich der Untermieter ;-)Ich wollte mich an seiner Statt mal schlau machen. Ausgemacht ist mit dem Mieter nichts dergleichen. Wenn ich ausziehe, muss er die Wohnung alleine erhalten.

Für mich steht außer Frage, dass ich zumindest meinen Mietanteil noch eine Weile weiterbezahlen werde, um ihn finanziell etwas zu entlasten. Die 200€ weniger im Monat gehen mir nicht ab, hab keine außergewöhnlichen Ausgaben und bin genügsam :-)

Das Problem ist eher er. Der Mieter wird das Geld wahrscheinlich nicht annehmen.

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Doppelpost

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Förderung vom Staat kannst du vergessen. Die Verantwortung liegt beim im Mietvertrag genannten Mieter. Du kannst daher nur über einen neuen Untermieter Geld rein bekommen. Oder irgendwann kommt eine neue Beziehung und somit der "Untermieter" ;-)

Du schreibst, der Mieter kommt nur vor ablauf von 3 Jahren gegen eine Zahlung von 3 Monatsgehältern aus dem Mietvertrag. Mach Dich mal beim Mieterschutzbund schlau, ob diese Klausel überhaupt zulässig ist, habe jedenfalls noch nie davon gehört.Sonst könnt Ihr auch ein Beratungsgespräch bei einem Anwalt für Mietrecht machen, ist nicht so teuer, lohnt sich auf jeden Fall.

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