Warum ist der Sohn für die meisten wichtiger als der Bruder?

8 Antworten

Ist man bereits Elternteil, dann sind die eigenen Geschwister oft auch schon erwachsen/ oder können sich teils selbst versorgen/ oder haben mindestens selbst ein Elternteil das sich um sie kümmert.

Das eigene Kind steht einem dahingehend näher das dieses Kind versorgt werden muss - vom ersten Moment an, man hat dieses Kind in der Regel Tag und Nacht um sich.

In puncto Pflege und Fürsorge steht einem das eigene Kind also näher als die eigenen Geschwister - eben wegen der Notwendigkeit dieser Pflege und Fürsorge.

Klar, mit den eigenen Geschwistern teilt man sich üblicherweise den gleichen Genpool da man die gleichen Eltern hat (und vielleicht auch zusammen aufwuchs). Aber das eigene Kind ist - auch wenn es "zur Hälfte" durch den Genpool meines Partners entstand - eben mein Kind. Das Kind habe ich gezeugt bzw. ausgetragen. Das Kind benötigte von Beginn an meine Hilfe, dadurch stärkte sich diese besondere Bindung.

Wenn es um beispielsweise Freizeitgestaltung geht, dann zählen erst mal die eigenen Haushaltsmitglieder. Ist der Besuch von Onkel/ Tante grade abstimmbar mit den aktuellen Bedürfnissen/ der aktuellen Tagesgestaltung von mir und meiner Familie? Wenn nicht, dann wird das eben nichts mit dem Besuch von Onkel/ Tante.

Es geht um die Vererbung der Gene und das indirekte Weiterleben. Ich finde das zwar sinnlos, für viel, sehr viele ab 25 sehr wichtig.

Ein Bruder geht oft irgendwann seinen eigenen Weg, hat seine eigene Familie, die das Zentrum seines Lebens ist. Die Partnerin ist meist viel näher als ein Bruder.

Du bist noch etwas jung, dass zu verstehen.

Ist zwar beides Familie, aber der eigene Sohn ist dein Fleisch und Blut oder anders gesagt auch dein Nachfolger/Stammhalter an dem du deine Werte und Ideologie weitergibst.

Auf deinen Bruder dagegen hast du weniger Einfluss, die Erziehung haben deine Eltern übernommen.

Mein Fleisch und Blut? das klingt so uralt

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Schau dir deinen Stammbaum an. Du hast den gleichen wie dein Bruder. Der Unterschied besteht nur darin, dass du ohne Kinder zu einem vertrocknenden Ast wirrst, während dein Bruder den Stammbaum weiter wachsen lässt, sofern er Kinder hat. Hat keiner von euch Kinder, stirbt der Baum.

Und was ust daran gut, wenn der Baum nicht stirbt? Wir werden sowieso sterben und haben kein Vorteil davon. Als ob sich jemand an seinen 4. oder 5. Opa erinnern würde

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@Illusioniert

Ich beschäftige mich damit wer ich bin, wo ich herkomme und an wen ich meinen Namen weiter gebe und nehme an, meine Kinder und Enkel werden sich auch dafür interessieren, woher sie kommen, wie der Baum weiter wächst und nicht abstirbt.

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Das siehst du dann wenn du welche hast, weshalb das so ist.
Mit 20 brauchst du auch noch keine, da wollen auch die wenigsten Jungs/Männer Kinder. Wenn du 30 wirst kriegst du einen biologischen Rappel.

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