Waschzwang, was kann ich tun,um meinem Freund zu helfen?

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7 Antworten

Therapie

Für die Behandlung einer ernsthaften Zwangserkrankung hat sich die Kombination aus medikamentöser und psychologischer Behandlungsverfahren als erfolgreich erwiesen. Durch die medikamentöse Behandlung ist es möglich, den Betroffenen den Leidensdruck (resultierend aus den Folgen der Zwangserkrankung), relativ zeitnah zu nehmen und die Lebensqualität zu steigern. Durch die psychologische Behandlung wird ein Leben für die betroffene Person in ihrer Gesellschaft auf Dauer wieder möglich sein. Im Rahmen der psychologischen Behandlung lernt die betroffene Person langsam, wie sie mit ihrem zwanghaften Verhalten sowie mit den Zwangsgedanken umgehen kann. Ziel einer psychologischen Behandlung ist die dauerhafte Befreiung der betroffenen Person von ihren Zwangsgedanken und Zwangshandlungen.

Bei dem hier beschriebenen Waschzwang können Zwangsgedanken auftreten, wie z.B. „Wenn ich mir jetzt nicht die Hände wasche, bekomme ich vielleicht gefährliche Krankheitserreger von anderen Personen“. Diese Gedanken können mittels Konfrontationstherapie behandelt werden. Die Personen sollen sich gedanklich in die gefürchtete Situationen versetzen (z.B. in einem Kaufhaus die Hände nach Berühren von Türklinken nicht waschen). Sie sollen sich so lange mit der Situation auseinandersetzen, bis die bestehenden Ängste kaum noch vorhanden sind.

Eine andere Möglichkeit stellt die kognitive Umstrukturierung dar. Die betroffenen Personen sollen sich unter anderem mit der Wahrscheinlichkeit auseinandersetzen, mit der das gefürchtete Ereignis auftreten könnte. Darüber hinaus lernen die Betroffenen in den Zwangssituationen Sätze zu formulieren mit denen sie das Zwangsverhalten / die Zwangsgedanken wieder loswerdenhttp://www.dr-gumpert.de/html/waschzwang.html

Sushi77 15.03.2012, 13:16

All dies hab ich schon vorgeschlagen. Wie bekomm ich ihn dazu eine Therapie zu beginnen? Er sagt immer nur, er ist nicht krank, er schafft es allein.

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Triene2013 29.03.2012, 12:04
@Sushi77

hoffe , du konntest ihn überzeugen...und vielen Dank fürs Sternchen ;)

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Hi, dieser thread ist zwar schon etwas älter, aber ich hoffe, dass meine erfahrungen noch hilfreich für dich sind ;) Ich war oder bin selbst waschzwängler.... das ganze fing bei mir im alter von 11 jahren an... erst kam es schleichend, aber im laufe der jahre wurde es dann immer stärker....die rituale haben sich immer mehr gefestigt, ich hab mich immer mehr gewaschen, bis zu meinem totalen absturz.....

nach dem abi hab ich in innerhab von 3 monaten eine enorme verstärkung meines zwangs verspürt, sodass ich gar nicht mehr in der lage war, nach draußen zu gehen, hab ichs mal gewagt das haus zu verlassen, war ein mind. 8 stündiger waschmaraton mit kaputter haut und blutenden händen die folge.... ich war sehr sehr unglücklich, weil der zwang mein leben völlig eingenommen hat und mich vollständig unter kontrolle hatte... ich konnte nicht mehr feiern gehen, meine freunde nicht mehr sehen, hab geburtstage verpasst, arbeiten war unmöglich, auch mein studium konnte ich vorerst nicht antreten und all die alltäglichen dinge, die für andere so selbstverständlich sind, wurden für mich zur qual...

meine mutter konnte meinen zustand schließlich nicht mehr länger mit ansehen und in meinen augen hatte das leben auch gar keinen sinn mehr.... also überredete sie mich , zu einem arzt zu gehen und eine therapie zu beginnen.... in den ersten monaten hat man nur schleppend fortschritte erzielt, aber das sollte einen auf gar keinen fall daran hindern, bis zum ende zu kämpfen.... für die therapie braucht man sehr viel kraft, denn man muss sich gezielt seinen ängsten aussetzten, wie z.b. den ganzen körper mit tüchern mit getrocknetem blut abtupfen, in mülltonnen rumkramen, bahnhofstoiletten mit den händen berühren oder das gesicht auf einen schäbbigen zugsitz legen. natürlich muss ich an dieser stelle erwähnen, dass die therapeuten einen zu nix zwingen, jede übung erfolgt freiwillig und ist individuell... man analysiert seine ängste und erarbeitet zusammen mit dem therapeuten ein konzept, um die angst zu kontrollieren... auch die übungen bespricht man im voraus und nachher intensiv...

doch ich konnte die kraft für die wirklich schweren übungen aufbringen und bin immer stärker geworden.... nach nur einem jahr war meine therapie beendet und ich konnte mit meinem studium beginnen.... nun bin ich 23 und die therapie ist ca. 2,5 jahre her.... mir gehts wirklich immer noch prima, denn die techniken, die man in der therapie gelernt hat, um seine angst zu überwinden, wird man nie wieder vergessen..... ich hab mein leben zurück und selbst meine besten freunde sind heute pingeliger als ich ;).... zum abschluss meiner therapie war meine therapeutin natürlich sehr stolz auf mich und immer noch fasziniert von meiner stärke, denn als sie mich das erste mal sah, hätte sie niemals gedacht, dass ich nach einem jahr wieder gesund sein würde... sie ist davon ausgegangen, dass es jahre braucht, um mich zu heilen... manchmal kommt es vor, dass ich hin und wieder mal verunsichert bin und etwas angst in mir aufkeimt, aber ich weiß jetzt, damit umzugehen...

für alle betroffenen ist eine therapie unumgänglich... entweder ihr zögert den "großen knall" nur heraus oder ihr habt euer leben bereits nicht mehr unter kontrolle... das leben ist zu schön, um es von einer angst bestimmen zu lassen.... ich freue mich, wieder unbeschwert nach draußen zu gehen und die frühlingsluft genießen zu können..... deshalb musst du deinen freund davon überzeugen, dass er auf jeden fall eine therapie macht, damit er sich sein leben nicht ruiniert.... denn es ist einfach zu kostbar....

Sushi77 14.05.2012, 11:00

Vielen Dank für Deinen Beitrag! Ich bewundere es und freue mich wahnsinnig für Dich, daß Du es geschafft hast!

Die Therapie ist für ihn der einzige Weg. Es gibt niemanden, der etwas anderes sagt. Das Problem ist einfach, daß ein simpler Arztbesuch schon mit einer Vielzahl von Ritualen verbunden ist.

Bin immer etwas überfragt, aber gibt es immer einen Auslöser oder entstehen solche Dinge aus dem Nichts?

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Maluwilz 19.05.2012, 03:36
@Sushi77

vielleicht gibt es einen Auslöser, vielleicht auch nicht... in meinem fall kann ich mir vorstellen, was für meine krankheit verantwortlich gewesen sein könnte, aber genau sicher bin ich mir da nicht .... man spricht mit dem therapeuten ebenso über persönliche Dinge und kaut quasi sein ganzes leben nochmal durch.... aber es ist primär nicht wichtig den auslöser zu beseitigen, sondern durch die therapie den umgang mit der kankheit zu erlernen ....

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Sushi77 21.05.2012, 10:36
@Maluwilz

Natürlich nicht den Auslöser beseitigen, aber doch auch die Krankeit zu heilen und nicht nur lernen mit ihr umzugehen, oder? Tust Du dann jetzt einfach andere Dinge anstatt Dich zu waschen? Frag mich nur, ob man es ganz los wird, oder ob man trotzdem irgendetwas tun muss, um sich nicht zu waschen?

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Du kannst ihm nicht helfen-dass können nur Profis. Dir würde ich raten, dich auf keinen Fall in seine Zwänge hineinziehen zu lassen, das bestätigt ihn nur. Sage immer wieder nein, dass tu ich nicht-wenn er aggressiv wird und dich bedroht- ich würde die Pölizei rufen, die ihn übrigens auch in eine Psychiatrie bringen können, bei Fremdgefährdung- da würde er auch richtige Hilfe bekommen- je eher umso besser.

Sushi77 15.03.2012, 12:19

Ich war schon so oft kurz davor die Polizei zu rufen. Es kostet aber wahnsinnig Überwindung dies zu tun. Hab ihn immer von seiner Familie abholen lassen. Dann gelobt er Besserung, die für einige Zeit auch tatsächlich eintritt. Aber dann ist wieder alles beim Alten, wenn nicht sogar noch schlimmer als vorher.

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PEJAR 15.03.2012, 13:16
@Sushi77

Klasse, dass du schon daran gedacht hast.Es hört sich vielleicht paradox an, aber du würdest ihm damit tatsächlich helfen.Hier sieht er genau, wohin sein Verhalten führt und, da er vermutlich in eine Psychiatrie gebracht wird, würde er richtige Hilfe bekommen.Denn es ist ja scheinbar so, dass er keine richtige Krankheitseinsicht hat und deine Beobachtung ist richtig-es wird schlimmer und immer schlechter behandelbar mit der Dauer! Also, wenn du ihm helfen willst-bleibt hart und rufe die Polizei!

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Hallo, überrede ihn, daß er zu seinem Hausarzt geht, ihm seine Zwänge schildert und der ihn dann zu einem Neurologen oder Psychologen überweist. Vielleicht kannst du auch mitgehen, damit er eine Stütze hat und du auch dem Arzt seine Aggressionen schilderst. Hilf ihm, nur so könnt ihr glücklich werden. Ich wünsche euch alles Gute.

Sushi77 15.03.2012, 11:08

Habe ihm immer gesagt, dass ich ihn begleite und ihn unterstütze. Die Antwort lautet immer nur: "Ich bin nicht krank oder verrückt. Ich schaffe es auch allein."

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Selig 16.03.2012, 17:54
@Sushi77

Schade, dann mußt du wohl mit Trennung drohen?

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Sushi77 17.03.2012, 14:54
@Selig

Drohungen bringen da auch nichts. Alles probiert.

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damit muss er zum Seelendoc.. Des ist Krankhaft.. er muss mit seiner Angst konfrontiert werden.. zb auch mal ins dreckige Klo greifen.. Du könnste ihn nur zur Seite stehn und Ihm raten dahin zugehn.. Zwingen kannste ihn nicht

Sushi77 15.03.2012, 11:28

ich unterstütze ihn nach all meinen Möglichkeiten. Zum Arzt geht er im Leben nicht freiwillig! Er ist nicht krank sagt er.

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Kevinchen 15.03.2012, 11:33
@Sushi77

ja des sagen se alle wollen es nicht wahr haben..des ihn was fehlt.. Musste hartnäckig bleiebn nicht nur du auch die freunde und abunzu hinweisen von ausserhalb Mutter Vater freunde das er was hat.. Vieleicht glaubt ers dann.. wenn es mehre Sagen

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Sushi77 15.03.2012, 12:24
@Kevinchen

Er weiss, daß es nicht normal ist. Hab auch gesagt, er ist ja deswegen nicht verrückt oder so. Er schafft es aber allein heisst es dann. Tut er ja aber nicht. Freunde hat er deswegen eh schon nicht mehr. Ausser Familie und mir ist da keiner übrig. Vielleicht muss ihn jeder fallen lassen?! Aber im Grunde macht jeder alles, damit es IHM gutgeht. Ich frag mich nur: " Wo bleib ich da?"

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DexterGordon 15.03.2012, 13:14
@Sushi77

Du wirst irgendwann daran zugrundegehen!

Das klingt brutal und das ist es auch. Wie bereits weiter oben gesagt wurde, braucht dein Freund professionelle Hilfe, die du ihm nicht geben kannst, nicht zuletzt auch darum, weil ihm die Einsicht fehlt, Hilfe zu benötigen.

Das ist das gleiche wie mit Alkoholikern, die auch immer wieder hoch und heilig versprechen, nicht mehr zu trinken, es aber dann doch immer wieder tun, weil die Erkenntnis ein Problem zu haben, einfach fehlt

Ich rate dir, schnellstmöglich das Weite zu suchen und dein Leben ohne deinen Freund zu planen. Man kann nicht immer helfen, auch wenn man es noch so gern möchte.

Wünsche dir viel Kraft.

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Sushi77 15.03.2012, 13:19
@DexterGordon

Bin auf keinen Fall mehr der Mensch, der ich war, als ich ihn noch nicht kannte.

Es ist ein schwerer Schritt ihn allein zu lassen, aber auf mich nimmt ja auch keiner Rücksicht.

Eines Tages bin ich diejenige, die eine Therapie braucht...

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Salzprinzessin 15.03.2012, 13:26
@DexterGordon

Dexter Gordon hat recht, du musst dich um dich kümmern.

Warte einen Augenblick ab, in dem es deinem Freund besser geht und sage ihm ganz klar, dass du ihn verlässt, wenn er nicht mit dir zu sammen in eine Therapie einwilligt - und sie auch antritt. Erkläre eindeutig deine Bereitschaft, das mit ihm durchzustehen, aber nicht so wie jetzt. Am besten vereinbarst du ein Gespräch ohne ihn mit einem Psychologen - vielleicht telefonisch - , wie du dich verhalten kannst, dass er dir folgt. Da gibt es bestimmt Tricks. Klappt es nicht, ihn zu einer Behandlung zu bewegen, musst du gehen, so schwer es dir auch fällt.

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Sushi77 15.03.2012, 13:41
@Salzprinzessin

Hab schon so oft überlegt, wie ich es bewerkstellige ihn zum Arzt zu schaffen. Bin auch echt froh über all die Ratschläge und Tipps. Für denjenigen ( ich ), der in dieser Situation ist, ist es sooo verdammt schwer alles umzusetzen. Wofür sind eigentlich seine Eltern zuständig? Bin nur die Freundin und nicht die Mutter! Hab das Gefühl seine Eltern sind froh, ihn los zu sein.

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Raglo 15.03.2012, 18:25
@Sushi77

Ich glaube es wäre tatsächlich besser zumindest erstmal auf Abstand zu gehen. Wenn du darunter leidest, geht es definitiv zu weit. Wenn du seine einzige übrige Bezugsperson bist stehen die Chancen ja vielleicht nicht schlecht, dass er sich für eine Therapie entscheidet, wenn du ihn vor die Wahl stellst: Therapie oder ich bin weg.

Ich kenne die Situation nicht, aber Menschen die an einem Waschzwang leiden hatten oft traumatische Erlebnisse in ihrer Kindheit, wahrscheinlich der Grund warum du von den Eltern nichts siehst. Dass er sich weigert zum Arzt zu gehen ist letztendlich nur ein Selbstschutz, denn die Aufarbeitung der Ursachen macht natürlich Angst. Für ihn war bisher ja keine spürbare Konsequenz in Sicht, wenn er es "mal wieder" nicht allein geschafft hat. Er weiß unbewusst eben, dann streiten wir uns zwar, aber das war's dann auch.

Ein offenes und ehrliches Gespräch ist meiner Meinung nach die einzige Lösung. Sag ihm, dass du sehr unter seinem Waschzwang leidest und nach all seinen gebrochenen Versprechungen nicht mehr daran glaubst, dass er es allein schafft. Er ist dir ja mit Sicherheit nicht egal, aber du musst ihm klar machen, dass du nicht immer nur an ihn denken kannst, sondern selbst mal eine Auszeit brauchst. Je nachdem wie du empfindest, kannst du ihn ja dann - falls er sich dafür entscheidet - bei der Therapie begleiten, oder aber ihr geht gänzlich getrennte Wege. Je nachdem wie sich die Situation dann entwickelt kann man ja noch weiter schauen.

Alles Gute

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Sushi77 16.03.2012, 08:59
@Raglo

All diese Dinge habe ich schon 1000 mal probiert, wir haben endlose Gespräche geführt. Das geht aber nur in Momenten, in denen es ihm gutgeht. Er weiss auch,dass es nicht normal ist, was er tut und wünscht sich nichts mehr, als daß er damit aufhören kann. Jedesmal werde ich von ihm gefragt, warum ich diesen ganzen Quatsch überhaupt mitmache. Also ist er sich schon bewusst, was er die ganze Zeit tut. Nur zu dem letzten Schritt kann er sich nicht durchringen. Liegt evtl auch daran, daß er ein großes Probelm mit Ärzten hat. Jeder Arztbesuch ist mit mehr Ritualen und Waschungen verbunden, als alles andere. Seine Mutter erzählte mir im vergangenen Jahr einmal, daß sie wisse woran es bei ihm liegt. D.h., sie kennt den Auslöser! Ich weiss ihn bis heute nicht. Schließlich lebe ich 24/7 mit ihm zusammen.

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tja alleine kommt man auch solchen zwängen leider nicht raus. alles hat seine unrsache und diese müssen ermittelt und behandelt werden .. begleite ihm zu einem psychotherapeuten und lasst euch beraten :) alles gute :)

Sushi77 15.03.2012, 11:14

Hab ich schon alles versucht. Es scheitert aber ja schon daran, dass jeder Arztbesuch mit 1000 Ritualen verbunden ist.

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rockabillytante 15.03.2012, 11:22
@Sushi77

er MUSS definitiv in ärztliche behandlung.... ihr müsst das irgendwie hinbekommen!

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Sushi77 15.03.2012, 11:31
@rockabillytante

Ich weiss. Seine Familie sagt, die einzige Möglichkeit ist ihn entmündigen zu lassen. Das wollen sie natürlich nicht, also bin ich weiterhin die Dumme!

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Salzprinzessin 15.03.2012, 13:18
@Sushi77

Eine Entmündigung (unter Pflegschaft stellen) wird nicht infrage kommen und ist ja sicher auch nicht das Ziel . Aber euch muss geholfen werden und das geht auf jeden Fall nur professionell.

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Sushi77 15.03.2012, 13:22
@Salzprinzessin

Er versteht einfach nicht, daß man ihm nur helfen will. So ist es doch kein Leben. Das Verständnis, er benimmt sich nicht normal seinerseits ist da, aber zu dem letzten Schritt kann er sich nicht aufraffen.

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Gehe mit ihm zu einem Psychiater.

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