Was zur hölle soll ich jetzt machen?

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8 Antworten

Du bist sehr klar geblieben unter diesen Verhältnissen, großes Lob.

Zuerst, du bist nicht verantwortlich für deine Mutter, das sollte anders herum sein.

Du nimmst Kontakt zum Jugendamt auf und schilderst deine Situation, natürlich hast auch ein Mitspracherecht, wie es dann mit dir weiter geht. In einer Wohngruppe zB bist auf jeden Fall besser aufgehoben als in deiner jetzigen Situation.

Falls du heute noch was verändern möchtest, kannst direkt zur Polizei gehen, die helfen dir auch weiter und haben die Notfallnummern des Jugendamtes.

Ansonsten morgen zum Jugendamt oder wende dich an deinen Lehrer, der soll das sofort veranlassen. Vielleicht hast du auch Freunde, die dich begleiten können.

Auf jeden Fall wünsche ich dir alles Gute für deine Zukunft, es kann nur besser werden

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Ich kann mich dem Kommentar von huldave nur anschließen.

Was für dich
wichtig ist ist wirklich einen kühlen Kopf bewahren und dich nicht von
deiner Situation runterziehen lassen. Sonst wirst du auch nicht weit
kommen.

Der Weg zum Jugendamt ist der richtige Weg. Und du hast
auch das Recht auf ein zu Hause! Lass' dich dorthin vermitteln wo du
dich selbst am besten aufgehoben siehst.

Sieh es deiner Mutter auch nicht zu übel, ich kann mir vorstellen dass sie in ihrer Situation einfach nichtmehr in der Lage war neben ihrer eigenen psychischen Belastungen auch dich zu tragen. Das heißt nicht, dass sie dich nicht liebt.

Und es zeigt auch von großem Vertrauen deiner Stärken, dass du es selbst schaffen wirst zurecht zu kommen.

Fang auch am besten nicht an allzuviel in deine Vergangenheit abzudriften oder neidisch auf andere Familien zu werden die es viel leichter haben.

Einige haben Glück und einige Pech mit ihrer Situation.

Beweise die Weitsicht und blick nach vorne. Nur du kannst jetzt wissen was das beste für dich ist und versuch auf eine für dich gute Lebensbasis zu kommen ehe du dich von unwichtigeren Sachen ablenken lässt.

Dein Fokus musst du jetzt auf das wesentliche legen, die Dinge die du wirklich brauchst um gesund und glücklich zu sein.

In Zukunft, wenn du wieder in lebbaren Verhältnissen lebst, solltest du wieder versuchen an die Schulbildung anzuknüpfen und einen Abschluss rauszuholen, mit dem man später auch was anfangen kann.

Ob du zwischendurch auch noch zusätzlich arbeiten musst, wird sich dann zeigen. Und danach musst du eben für dich rausfinden wie es mit dir weitergeht.

Was jobben betrifft geht es ja eh nur darum iwie an Geld zu kommen.

Für deinen späteren Beruf gebe ich dir den Tipp mit, dass es wirklich soetwas wie deine "Berufung" sein sollte; also etwas was du auch "gerne" tun würdest. Nur auf die Höhe des Gehalts zu gehen wird dich auf lange Sicht nicht glücklich machen.

Ansonsten gebe ich dir noch auf den Weg nicht anzufangen in Selbstmitleid zu versinken, da das zu einem ekligen Teufelskreis werden kann und es der Seele auch wirklich nicht gut tut.

Natürlich nicht naiv sein (das heißt, nicht "jeder", der dir die Hand reicht, will dir gutes!), aber versuchen optimistisch und mit Hoffnung an die Sache gehen. Denn wer nicht kämpft, wird nicht gewinnen.

Viel Glück, ich drück dir die Daumen!

Gruß Glueckspilzler :)

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Zuerst mal eine Frage: Wem gehört denn eigentlich die Wohnung bzw. wer bezahlt die Miete? Bist Du möglicherweise heute Nacht mit dem "Freund" Deiner Mutter allein in der Wohnung? Wohnst Du in einer Stadt oder auf dem Land?

Natürlich bist Du juristisch kein Waisenkind. Wenn Deine Mutter nicht zurückkommt, bist Du allerdings in einer ziemlich schlechten Position. Du mußt irgendwo wohnen und von irgendwas leben und zur Schule gehen. Und vor allem mußt Du aufpassen, daß die geschilderten negativen Gegebenheiten Dich nicht so beeinflussen, daß Du letztendlich den gleichen Lebenseg wie Deine Eltern gehst. - Lern daraus und binde Dich nicht zu früh an einen Freund! Deine Suche nach einem Menschen, bei dem Du Dich anlehnen (und mal alles vergesen kannst) ist verständlich. Aber überleg mal, was passieren würde, wenn Du in Deinem Alter ein Kind bekämest.

Hast Du keine weiteren Verwandten (Oma oder Opa), bei denen Du zumindest mal vorübergehend unterkommen kannst?

Mein Rat: Wenn Deine Mutter heute Abend nicht zurückkommt, gehe morgen zum Jugendamt, zur Caritas oder zu einem Frauenhaus. Dort gibt es Fachleute und man bietet Unterkunft und sonstige Unterstützung.

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Schlimme Geschichte.... Da ihr freund auch nicht der beste zu schein scheint würde ich mich an das Jugendamt oder direkt an die Polizei wenden! Sag zudem auch gegen den Freund deiner Mutter aus (Häusliche Gewalt). Dann solltest du zudem eine vermisstenanzeige für deine mutter aufgeben denn wer weis was sie sonst macht (Meintest ja sie sei verhaltensgestört)! Das Jugendamt wird sich dann um deinen weiteren verbleib kümmern!
Viel Glück und alles gute

Lg grepolis

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Ich kann mich nur Glueckspilzler anschließen und hoffe sehr, dass du seinem Rat folgen wirst.
Alles Gute!

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Hast du Verwandte an denen du dich wenden kannst. Partentante/Partenonkel?

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Hallo!

Dass du dich in
dieser Extremsituation ans Jugendamt wenden solltest, haben dir ja
schon andere geschrieben.

Schau mal auf die
Webseite Nacoa.de. Dort gibst eine Telefonnummer und die Möglichkeit
zu deinem Thema zu chatten.

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Also wenn das wirklich alles so stimmt (es wäre auch wirklich krank, sich so was auszudenken oder schlimmer darzustellen als es ist) dann tust du mir wirklich leid. Du fühlst dich verantwortlich für deine Mutter obwohl das eigentlich genau andersherum sein sollte. Sie ist krank und kann sich kaum um sich selber kümmern, flüchtet sich in Beziehungen mit Schlägern und Junkies. Gib auf keinen Fall dir die Schuld. Ich würde dir raten, nicht allein im Haus zu bleiben. Du bist zu jung um unter solchen Umständen auf einmal für dich selber zu sorgen. Und auch wenn das jetzt dramatisch klingt, solltest du vielleicht zum Jugendamt gehen. Die haben Einrichtungen in denen Kinder leben, um die sich nicht mehr ausreichend gekümmert wird. Da hast du es auch besser, als jetzt. 

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