was zeichnet einen Christen aus?

14 Antworten

Titus 2, 11-15:

"Denn die Gnade Gottes ist erschienen, heilbringend allen Menschen, und unterweist uns, damit wir die Gottlosigkeit und die weltlichen Begierden verleugnen und besonnen und gerecht und gottesfürchtig leben in dem jetzigen Zeitlauf indem wir die glückselige Hoffnung und Erscheinung der Herrlichkeit unseres großen Gottes und Retters Jesus Christus erwarten. Der hat sich selbst für uns gegeben, damit er uns loskaufte von aller Gesetzlosigkeit und sich selbst ein Eigentumsvolk reinigte, das eifrig sei in guten Werken. Dies rede und ermahne und überführe mit allem Nachdruck! Niemand soll dich verachten"!

Das Leben als Christ ist von Anfang bis Ende eine Umkehr des Normalen. Es ist sozusagen ein Paradoxum ersten Grades und somit eine Herausforderung an das scheinbar Unmögliche und Unlogische zu glauben. Paradoxie ist ist ein scheinbarer oder tatsächlich unauflösbarer, unerwarteter Widerspruch. Die Welt funktioniert nach den Gesetzen der Sünde. Wenn ein von den Sünden erlöster Mensch in einer sündigen Welt lebt, muss er anderen Gesetzen gehorchen (im Glauben) um zu dem zu kommen, was Gott will und was individuell für einen zum Besten dient (Römer 8,28). Wann sind wir stark? Dann, wenn wir schwach sind (2. Korinther 12,10). Wann sind wir frei? Wenn wir Christi Sklaven sind (Römer 6, 17-20). Wann sind wir weise? Wenn wir Narren werden um Christi willen (1. Korinther 1, 20-21). Wir werden dann erniedrigt, wenn wir uns selbst erhöhen, aber erhöht, wenn wir uns selbst erniedrigen (Lukas 14,11) und so weiter. Der eigentlich Kampf als Christ ist nicht, in erster Linie in der Welt der Sünde zu überleben, sondern den Glauben höher und realer zu achten als alle Umstände, Gefühle und eigenen Vorstellungen. Es ist ein guter Kampf, weil er nach dem ewigen Leben greift (1. Timotheus 6,12). Unsere Waffen für diesen Kampf sind geistlich, denn der Glaube ist eine Sache des Geistes und nicht des Fleisches. Paulus schreibt den Korinthern: ''Denn obwohl wir im Fleisch leben, kämpfen wir doch nicht auf fleischliche Weise. Denn die Waffen unsres Kampfes sind nicht fleischlich, sondern mächtig im Dienste Gottes, Festungen zu zerstören. Wir zerstören damit Gedanken und alles Hohe, das sich erhebt gegen die Erkenntnis Gottes, und nehmen gefangen alles Denken in den Gehorsam gegen Christus'' (2. Korinther 10, 3-5). Durch den Glauben sterben wir quasi der Welt (als paradoxe Wahrheit) und leben trotzdem (aus dem Glauben). Wer sein Leben in diesem weltlichen (nicht paradoxen und logischen) Sinne erhalten will, wird es verlieren.

Wer aber an das Unmögliche und Paradoxe glaubt (die Torheit der Predigt laut 1. Korinther 1,21) wird tatsächlich in den Augen Gottes leben und gewinnen. Der berühmte Kampf des Glaubens ist nicht der Kampf gegen die Welt - die hat Jesus für uns bereits überwunden (Johannes 16,33) - sondern der Kampf des Glaubens im eigentlichen und wörtlichen Sinne. Die Welt ist ''normal'' - aber wir Christen sind es nicht - das ist unser Kampf. Wir stellen also dem logischen Unglauben einfach den wunderbar paradoxen Glauben entgegen. Wenn es um den Glauben geht, sollen wir uns eben gerade nicht auf unseren Verstand verlassen (Sprüche 3,5) - in anderen weltlichen Dingen (unsere Arbeit) ist das sicherlich schon nützlich und auch von Gott so gewollt. Aber eben nicht, daß wir unser Glaubensleben ''vernünftig'' machen oder machen lassen. Alles ist möglich dem, der ''nachdenkt''? Nein, sondern dem, der ''glaubt'' (Markus 8,23). Das heißt aber nicht, daß man nicht auch glaubend nachdenken soll. Aber in der richtigen Reihenfolge. Es ist nicht logisch und vielleicht noch nicht einmal sinnvoll (im wahrsten Sinne des Wortes) durch den Glauben Berge zu versetzen (1. Korinther 13,2) aber es ist möglich, weil es menschlich unmöglich ist und weil es Freude macht. Es soll ein Prinzip Gottes deutlich werden, nämlich daß Gott nicht uns braucht, sondern wir IHN - so wie bei der Teilung des Schilfmeeres (2. Mose 14,21). Manche Sackgassen unseres Lebens sind gewollt, damit wir Vertrauen lernen. Es ist natürlicherseits auch unmöglich ewig zu leben und dennoch ist es eine geistliche Tatsache. Wir sollen uns nicht irren (die Menschen), denn es gibt eine Auferstehung (Johannes 5,28). Der Kampf des Glaubens beginnt immer dort, wo die Logik und das Sichtbare das Natürliche und Rationale überwinden muss und kann. Dazu werden wir auch geheiligt und geführt. Nichts ist unmöglich - Jesus Christus! 

Die Welt funktioniert nach den Gesetzen der Sünde

Wenn dem so wäre, würde die Welt nicht funktionieren, da es keine Sünde gibt. DAS ist ein Paradoxon!

Sünden sind Vergehen gegenüber Gott. Da es weder einen Beweis für einen Gott gibt, noch irgendwelche Regeln die man einem solchen zuordnen könnte, gibt es auch keine Sünden.

Wenn es um den Glauben geht, sollen wir uns eben gerade nicht auf unseren Verstand verlassen

Das ist ja auch gar nicht möglich, da Glauben nicht mit Verstand funktioniert. Verstand funktioniert nur mit Wissen, also dem Gegenteil von Glauben.

hat Jesus für uns bereits überwunden

Jesus hat gar nichts, da er nur eine fiktive Sagengestalt ist.

nämlich daß Gott nicht uns braucht, sondern wir IHN

Ohne den Menschen gäbe es keine Götter, da Menschen Götter erfunden haben. Oder kannst du gegenteiliges beweisen?

denn es gibt eine Auferstehung

Und das kannst du wie beweisen?

Tatsächlich gibt es keinen Grund derartiges für voll zu nehmen.

Der Kampf des Glaubens beginnt immer dort, wo die Logik und das Sichtbare das Natürliche und Rationale überwinden muss und kann. Dazu werden wir auch geheiligt und geführt. Nichts ist unmöglich - Jesus Christus! 

Richtig, Glaube ist ein Kampf gegen die Logik und das Wissen. Man flieht in eine Wunschwelt, weil man mit der realen nicht klar kommt.

Bis heute verstehe ich nicht - obwohl ich bereits mit hunderten darüber gesprochen habe - wieso Menschen heute noch Glauben haben. Solch ein unrealistisches Weltbild ergibt einfach keinen Sinn. Statt dessen fördert es nur Probleme und trennt die Menschen. Ich wünsche dir daher aufrichtig, dass du irgendwann erkennst Windmühlen zu jagen....

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Der Apostel Paulus hat Titus in diesem Brief beschrieben, wie sich ein Christ zu verhalten hat (da sind die Teile davor). Dieser Teil des Briefes ist die Zusammenfassung. Was macht also einen "guten Christen" aus?
Er/Sie widersteht den "bösen" Versuchungen der Welt, handelt fair und kümmert sich um die anderen. Dabei hat er/sie stehts vor Augen, dass Jesus Christus durch seinen Tod ihm/ihr das Heil/ die Erlösung gebracht hat. Jesus hat sich aber "hingegeben", dass wir, die Menschen auf der Erde, uns bessern, uns "lossagen von dem Bösen" und "eifrig gute Werke" tun.
Am Schluss weißt Paulus Titus noch darauf hin, dass er das in seiner Gemeinde einfordern und durchsetzen soll, auf dass die Gemeinde und auch das Christentum nicht das Ansehen verliere.

Eine gut Auslegung/Erklärung der Bibelstelle findest Du hier: http://www.bibelkommentare.de/index.php?page=comment&comment_id=533&part_id=4280

Ich hoffe ich konnte Dir helfen!

LG Musiksaa

Der Apostel Paulus hat Titus in diesem Brief beschrieben, wie sich ein Christ zu verhalten hat

Hat er nicht, denn Christen gab es zu Zeiten der Bibelautoren noch gar nicht.

Wer wissen will was Christen zu tun haben, muss den Katechismus lesen

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@wildcarts2

Natürlich gab es zu dieser Zeit bereits Christen! Die gesamten Schriften des Neuen Testamentes wurden nach Christi Tod geschrieben. Alle die glauben, dass Jesus Christus der Messias ist, nennt man heute wie damals Christen. Damals hat man sie vielleicht anders bezeichnet, aber ich spreche weder griechisch, noch arameisch um Dir den korrekten Ausdruck sagen zu können.

Wer wissen will was Christen zu tun haben, muss den Katechismus lesen

Das nützt einem nur, wenn man die römisch katholische Lehre verstehen will!

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@Musiksaa

Die gesamten Schriften des Neuen Testamentes wurden nach Christi Tod geschrieben

Nein, einen Christus hat es nie gegeben. Vielleicht einen Juden namens Jesus, aber keinen der als Messias auszuweisen gewesen wäre.

Das NT wurde VON JUDEN FÜR JUDEN Geschrieben!

Alle die glauben, dass Jesus Christus der Messias ist, nennt man heute wie damals Christen.

Kann man so nennen, ist aber falsch. Denn "Messias" ist die Bezeichnung für einen JUDENKÖNIG! Die unbiblische Hoffnung auf einen Messias entstand erst recht spät im Judentum unter hellenistischen Einflüssen. Man erwartete einen menschlichen König, der die Judäer als Volk wieder zu einem Königtum führen sollte. Derartiges ist bis heute nicht geschehen!

Das nützt einem nur, wenn man die römisch katholische Lehre verstehen will!

Genau. Und das IST die christliche Lehre. Eine andere gibt es nicht, sondern nur weiterführende Interpretationen derselben. Ohne die römische Kirche hätte es nie Christen gegeben.

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Was einen Christen auszeichnet, sehen verschiedene Christen unterschiedlich. Was einen Christen entsprechend dem, was Christus laut der Bibel gelehrt und vorgelebt hat, ausmacht, ist dahingehend eindeutig. Man sollte Gott und seine Mitmenschen lieben und diese Liebe sollte sich in den Eigenschaften widerspiegeln, die im 1. Korintherbrief 13 erwähnt sind. Ohne den Glauben an Christus und die Liebe zu Gott und den Mitmenschen, die entsprechend der angedeuteten Eigenschaften gelebt werden sollte, ist man kein wirklicher Christ. Oder mit anderen Worten: Glauben ohne Werke ist bedeutungslos und Werke ohne Liebe ebenso.

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