Was zählt als Einkommen für die freiwillige GKV, können Kreditzahlungen u.ä. abgezogen werden, und ie würde sich ein Minijob oder eine Teilzeitstelle auswirken?

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4 Antworten

Meine Krankenversicherung berechnet nun diese Unterhaltszahlung sowie den Kindesunterhalt als Einkommen

Nur der Betreuungsunterhalt zählt als  Einkommen.

Der Kindesunterhalt darf nicht angerechnet werden, da er den Lebensunterhalt der Kinder deckt, nicht den des betreuenden Elternteils.

Kann ich meine Darlehenszahlungen oder sonstige Ausgaben als einkommensmindernd abziehen?

Nein, das ist nicht möglich

Wie wäre es, wenn ich einen Minijob annähme. Wäre ich dann über diesen krankenversichert und muss mich nicht mehr freiwillig versichern? 

Wenn das Einkommen daraus  höher als 450 Euro wäre, würde er als "sozialversicherungspflichtig" gelten und Krankenkassenbeiträge davon abgeführt werden. Dann besteht keine Verpflichtung mehr zur freiwilligen Versicherung.

Und wie wäre es, wenn ich einen "normalen" Teilzeitjob hätte (Vollzeit kann und möchte ich nicht wg. der Kinder)?

Die Einkommenshöhe wäre entscheidend.

Der Anspruch auf Betreuungsunterhalt besteht in der Regel bis zum dritten Geburtstag des jüngsten Kindes. Erst danach ist der betreuende Elternteil für seinen eigenen Lebensunterhalt selbst verantwortlich....

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Zunächstmal zur Teilzeitstelle, ein abhängige Beschäftigung von mindesten 451€ für zur Versicherungspflicht und damit zum Ende der freiwilligen Versicherung. Die Beiträge werden dann vom Arbeitgeber abgeführt und berechnen sich aus dieser Tätigkeit.

Ein 450€ Job spielt hingegen für die Krankenversicherung keine Rolle für die Plfegeversicherung schon.

Der Kindesunterhalt zählt nicht zum Einkommen, der nacheheliche Unterhalt schon.

https://www.gkv-spitzenverband.de/media/dokumente/krankenversicherung_1/grundprinzipien_1/finanzierung/beitragsbemessung/2015-12-18_Katalog_Beitragseinnahmen_Stand_17112015.pdf

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Das währe schüön, wenn man Darlehnszahlungen vom Einkommen abziehen könnte.

Leider ist dieses nicht Möglich. es ist dein Privatvergnügen.

Ein Einkommen, welches du auch versteuern musst, zählt auch dazu. Du musst es mit angeben. Es zählt als Einkommen mit zu dem Unterhalt.

Dieses hat dann auch wieder Auswirkungen auf deinen Beitrag zur KV

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Kommentar von ellihx
08.03.2017, 18:11

Danke schonmal! Wenn ich eine Teilzeitstelle annehmen würde, wäre ich doch über dieses Beschäftigungsverhältnis krankenversichert, also nicht mehr freiwillig. Sind dann die Unterhaltszahlungen trotzdem noch für den KV-Beitrag relevant?

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Den Kindesunterhalt darf die Krankasse nicht mitrechnen, das Geld ist Einkommen des Kindes, nicht deines.

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Kommentar von Menuett
08.03.2017, 18:18

Ein Minijob wäre unschädlich, mit einem Teilzeitjob wäre Deine Krankenversicherung alleine durch die abgeführten Beiträge bezahlt.

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