Was wurde mit der Radiocarbonmethode untersucht und hat sich als Fälschung herausgestellt?

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5 Antworten

Die Radiocarbonmethode geht davon aus, dass Kohlenstoff (C14) nach dem Absterben des organischen Materials im Lauf der Zeit mit immer gleicher Geschwindigkeit zu C12 zerfällt, so dass aus dem Verhältnis von C14 zu C12 auf die Zeitdauer seit Beginn des Zerfalls geschlossen werden kann.

Die Kritiker dieser Methode wenden ein, dass die Gleichmäßigkeit des Zerfalls nur vermutet wird, aber nicht sicher nachgewiesen ist, und meinen, dass z. B. durch Brände, Vulkanasche oder Änderung des CO2-Anteils der Luft die Zerfallsgeschwindigkeit beeinflusst werden könnte, so dass die "C14-Uhr" mal vor- und mal nachgeht und daher zur Altersbestimmung wenig taugt. Auch die Altersbestimmungen an Teilen ein und desselben Artefakts können Differenzen von mehreren hundert Jahren aufweisen, die meist mit Verunreinigungen erklärt oder als "Ausreißer" ignoriert werden.

Ein C14-befürwortender Wissenschaftler hat einmal gesagt: "Wenn wir außer C14 noch andere Möglichkeiten zur Altersbestimmung eines Artefakts haben, zeigt sich, dass C14 sehr ungenau ist. Wenn wir nichts anderes haben, müssen wir uns eben mit C14 begnügen."

In dem Buch "C14-Crash" des Physikers Christian Blöss (als PDF abrufbar) wird ein Beispiel angeführt: Ein Haus, das nachweislich 1627 abgebrannt ist, wies einen verkohlten Balken auf, der laut C14 Anfang des 18. Jh. erst gefällt worden sein soll, also ca. 100 Jahre, nachdem er im Haus verbrannt ist! 8-)

Die gesamte Radio-Carbon Methode beruht nach Kritikern derselben (Archäologie Kritiker) auf einer Fälschung, bzw, ist an sich nur eine "Hypothese", die mehr oder weniger fundiert ist. Informiere dich mal dazu.

Vereinfacht gesagt:

muss man bei dieser Methode immer ein Artefact als Vorlage nehmen um daran ausgerichtet ein anderes Artefact einer bestimmten Zeitepoche zuzuordnen zu können.

Also man nimmt ein Holzstück "x" welches man in eine Epoche um 1000 n. Chr. datiert und versucht darauf hin, bei anderen Holzstücken zu schauen, ob diese ebensolche Signale/Zeichen zulassen wie eben in dieser als authentisch vermuteten Grundlage.

Aber schon dort kann man einer Täuschung aufsitzen. Gewöhnlich werden archäologische Artefacte nach der geologischen Schicht in der sie sich befinden datiert und das ist bisweilen recht zutreffend und daraufhin werden andere Teile dem zugeordnet.

Aber recht schnell kann es zu Irrtümern und fälschlichen Behauptungen kommen usf. Das ganze Thema ist vertrackter und brisamter als du denken magst und in jedem Fall nicht "Hieb- und Stich fest" was viel Gegenbeweise ebenso belegen und erbracht haben.

http://www.chrono-rekonstruktion.de/beitraege/datierung/index.html

Aug.2004.Prof.Protsch von Zieten (Unie Frankfurt) hat Schädelfunde aus d. menschl. Vogeschichte(?) um c.a. 29.000 Jahre vordatiert. (In wirklichkeit keine 30.000, NUR paar 100 Jahre alt!) 1988 RC Untersuchung des Thuriner Grabtuches: haben die Labors in Oxford, Tucson und Zürich eine Altersbestimmung nach der Radiokarbonmethode (C-14) durchgeführt und das Grabtuch auf den Zeitraum von 1260 bis 1390 datiert.Im Oktober 2000 wurde in Pakistanischen eine Mumie entdeckt. Die Inschrift auf dem Holzsarkophag zeigte, dass es sich um Ruduuna, die Tochter des großen persischen Herrschers Xerxes handelt, der vor etwa 2500 Jahren lebte. Dieser erste Fund einer persischen Mumie war eine archäologische Sensation. Um Gewiss- heit über deren Alter zu bekommen, wurden unterschiedliche Proben (Haare, Haut, Muskelfasern) in Erlangen mit Hilfe der Radiokarbon-Methode datiert. Das Ergebnis: der Tod der Frau ist zwischen 1994 und 1996 eingetreten . Somit handelt es sich um eine aufwändig hergestellte Fälschung, die mit den Mitteln der modernen Wissenschaft entlarvt wurde.Der "Piltdown-Mensch"= Fossiler? Schädel.1953 unterzog man ihn einer RC- Prüfung und entdeckte, dass die angeblich urzeitlichen Knochen nur wenige hundert Jahre alt sind. Jemand hatte offensichtlich einen Menschenschädel und ein Affenkiefer chemisch behandelt und "auf alt getrimmt" und dann beides gemeinsam vergraben. Es sind nur einige am meisten wurden Reliquien im Mittelater und Fossile Knochenfunde an um 1900 und danach gefälscht.Bestimmt findest du mehr;)!

Gruß: I.B.

danke, dass du auch angefügt hast dass dies die c-14-methode ist.dh..

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Ich weiß jetzt nichts genaues - aber es gibt doch so viele Teile vom angeblichen Kreuz Jesu, dass man daraus eine Hütte bauen könnte - vielleicht kannst du damit was anfangen wegen Fälschungen.

Ich denke, so haben sie schon zahlreiche (gefälschte) Gemälde entlarvt, aber welche das nun im Einzelnen waren... pfuuuhhh soory, muddu nochmal googeln oder so

Ja über das hab ich schon gegoogelt, meistens wurde die Fälschung auf anderen Leinwänden gemalt die nicht der gefälchten Zeit entsrechen! hm... aber trozdem dankeschön

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