Was würdet ihr tun wenn ihr den Beweis Gottes habt?

47 Antworten

Den Beweis Gottes zu kennen oder die Existenz Gottes zu erklären, wäre in etwa das Schlimmste, was einem passieren könnte. Diese Thematik ernährt sich vor allem davon, dass sie uns in ihrem Denken offen lässt. Will sagen, dass man nur dann etwas davon hat, wenn man es nicht beweisen kann.

Könnte man sich urplötzlich die komplette Welt erklären, würde uns etwas unglaublich Wertvolles fehlen. Nämlich das, was gerade unsere wundervolle unerklärliche Welt ausmacht.

Es wäre nur noch eine Frage der Zeit, wann man alles ausgerechnet hätte und ab dann wäre die Welt nur noch langweilig. Zufälle, die gerade das Interessante des Lebens ausmachen, würden nicht mehr existieren können.

So hoffe ich doch, dass sich unser Schöpfer darüber im Klaren gewesen ist, dass er uns niemals diese Mystik nehmen möchte und für immer für uns verborgen bleibt.

Immerhin gibt es für uns genug Dinge zu erforschen. Es wäre schade, wenn dies plötzlich ein jähes Ende fände.

Du kannst es nicht beweisen, weil du Gott nicht wissen kannst, sondern nur erfahren, genauso wie du den Geschmack einer Orange nicht wissen kannst, sondern nur erfahren!

Das bedeutet, du musst Gott erfahren und dann weisst du wo der Hammer haengt. Deswegen laesst sich das Gottesding eben nicht vermitteln ohne eine Erfahrung.

Die Erfahrung machst du in dir selbst und ist nicht ausserhalb von dir!

Wenn du Gott erfaehrst, dann weisst du es sofort und es ist nicht umkehrbar. Nur wenige Menschen machen diese Erfahrung, die meisten sind viel zu sehr mit ihrem Leben beschaeftigt!

Wenn du Gott erfahren hast, dann kannst du nichts, absolut nichts machen, diese Erfahrung fassbar zu machen, denn es ist persoenlich an einem selbst gebunden.

Also hat Missionieren keinerlei Hilfe fuer andere Menschen. Du kannst sie nur an die Erfahrung heranfuehren!

Das wäre das Ende jeden Glaubens. Denn was bewiesen ist, daran muss man nicht mehr glauben, es ist ja unumstößlicher Fakt.

Was ICH tun würde: Nichts anderes als jetzt, nämlich Bibel lesen, beten, mich mit Gott und Jesus befassen, mein Leben danach richten. Denn ich habe ja auch den Beweis für mich selbst, dass es Gott gibt, sonst würde ich nicht an ihn glauben.

Aber was "die Welt" tun würde, wäre eine ganz andere Sache. Die Menschen würden alles tun, um den Beweis zu widerlegen. Könnten sie das nicht, so würden sie versuchen, Gott für ihre Zwecke auszunutzen.

Ich glaube, es wäre für dich nicht gut, wenn du mit deinem Beweis an die breite Öffentlichkeit gehen würdest. Du würdest unter massiven Druck der Menschen geraten, und zwar von allen Seiten.

Kann die Wissenschaft tatsächlich den Glauben an Gott in Bedrängnis bringen?

Oft wird behauptet, die Wissenschaft ließe mit immer neueren Erkenntnissen immer weniger Raum für die Existenz Gottes. Hat man Gott im Mittelalter noch über den Wolken vermutet, fliegen dort heute Flugzeuge. Auch im Universum hat man ihn nicht entdeckt, stattdessen fliegen dort heute Satelliten. Doch gleichzeitig stellen sich in der Wissenschaft mit immer mehr Erkenntnissen auch immer mehr Fragen. Immer spektakulärer die Erkenntnisse, aber von einem Ende der Fragen keine Spur. So gibt es heute z.B. lediglich die Annahme von der Existenz von "Dunkler Materie", welche die Masse der sicht - und messbaren Materie bei weitem übersteigen soll, doch einen Beweis für ihre Existenz gibt es nicht. Wenn also die Wissenschaft bei all ihrer Fortschrittlichkeit noch genügend Raum für die Existenz Dunkler Materie zulässt, wie dümmlich ist es dann, zu glauben, sie könnte Gott auf die Pelle rücken?

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