Was würdet ihr tun und wieso?

21 Antworten

Also damit, dass mein Kind lesbisch/schwul wäre hätte ich persönlich überhaupt keine Probleme mit. So lange es einen Partner hat, mit dem es Glücklich ist, ist es mir egal ob es einen Partner oder eine Partnerin hat.

Wenn mein Kind zu mir sagen würde, dass es Trans ist müsste ich es vermutlich erstmal verarbeiten, denn das würde ja von jetzt auf gleich eine komplette Umstellung bedeuten.
Ich würde es aber akzeptieren und versuchen mein kind bestmöglich auf seinem Weg zu unterstützen. Und wäre zudem auch sehr froh darüber, dass mein Kind mir genug vertraut sich vor mir zu outen, da das natürlich sehr viel Mut erfordert!

Und letztlich wäre es mir egal was mein Kind für einen Persönlichen Weg einschlägt, solange es Glücklich ist und nichts verbotenes tut, ist es mir 1.000x lieber, dass es einen von der norm etwas abweichenden Weg einschlägt, als wenn es, weil es sich nicht ausleben kann, stark depressiv wird, selbstmordgedanken oder versuche hat oder auf die Schiefe Bahn gerät...

Ich stehe zu meinem Kind in jeder Hinsicht. Auch jetzt im Erwachsenenalter.

Allerdings würde ich sie fragen, warum sie mir das erzählt, wo es doch heute gesellschaftlich keine Probleme mehr mit der sex. Präferenz gibt.

Von einem heterosexuellen Sohn oder Tochter möchte ich auch keine intimen Details hören. Genauso würde ich mir umgekehrt jegliche Einmischung in meine Angelegenheiten verbitten.

Meine Tochter weiß, dass ich sie so annehme, wie sie ist. Und wir haben genug andere Themen, als sex. Ausrichtungen und Präferenzen.

Bei wirklichen Problemen kann ein Fachmann sicher mehr Hilfe leisten als die Eltern.

also grundsätzlich verstehe ich die Frage nicht "Was wäre für Euch schlimmer", denn diese würde ja bedeuten das das schwul/lesbisch oder transsexuell sein des eigenen Kindes "schlimm" wäre. Das ist es aber doch gar nicht. ich fände es absolut in Ordnung, wenn mein Kind zu mir käme, und so viel Vetrauen zu mir hat, und es mir erzählt, denn dann habe ich die Möglichkeit, ihm/ihr zu zeigen, das ich - egal was auch immer sein wird - zu meinem Kind stehe und ihn/sie nach allen meinen Kräften unterstütze, denn schließlich ist mein Kind mein Kind und wird auch immer mein Kind bleiben - egal wie alt es wird, egal ob schwul/lesbisch oder transsexuell oder sonst was. Auf mich kann sich mein Kind verlassen - ich halte zu ihm/ihr - immer!

Hallo  thinkingGirl406,

bei der Sexualität würde ich natürlich stets hinter meinem Kind stehen und es vollstens unterstützen. In keiner Erziehung sollte die Sexualität des Kindes für die Eltern eine Rolle spielen!

Wenn es transgender ist, wäre das zunächst etwas anderes. Ich würde es zwar noch vollkommen unterstützen, doch auch erstmal ein Gespräch mit dem Kind führen und ein psychologisches Gutachten erstellen lassen, da Kinder gerne einfach mal so Phasen haben und ich sicher gehen will, dass mein Kind es auch ernst meint. Die Hormone haben Nebenwirkungen, die unvermeidbar sind. Und wenn mein Kind dann merkt, dass es doch nicht ernst gemeint war, wäre dies fatal.

Lange Rede kurzer Sinn: ich würde mein Kind immer unterstützen und lieben, so wie es richtig in der Erziehung sein sollte!

Mit freundlichen Grüßen

Nisshoku

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Ich bin schwul + intensive Erweiterung meines Wissen

Ich würde es akzeptieren und mein Kind genau so weiter lieben, wie ich es bisher getan habe.

Das Kind ist ja nicht lesbisch, schwul oder trans, weil es mich ärgern will, sondern weil es eben so ist, wie es ist.

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