Was würdet ihr in einem Krisenfall auf Urlaub machen?

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5 Antworten

Also ich habe in Bangkok schon einen Putsch mitgemacht. Der lief, wie die Meisten in TH, recht gesittet ab. Allerdings gab es damals auch einige Schusswechsel in der Nähe meiner Unterkunft.

Das größte Problem war da die Ausgangssperre. Am Abend kann man dann nirgends hin und sitzt fest und ja im Wesentlichen steht man dann wirklich mit ´nem Drink auf der Dachterrasse.

Hallo RafeMCCawley,

das auswärtige Amt gibt dazu folgende Empfehlung:

Die Reisehinweise und Reisewarnungen des Auswärtigen Amts informieren
auch über politische, soziale und ökologische Unwägbarkeiten. Sollten
im Urlaubsland politische Unruhen oder gar ein Bürgerkrieg ausbrechen
oder Naturkatastrophen das Land heimsuchen, rät das Auswärtige Amt allen
im Land befindlichen Touristen dringend an, mit der nächsten
Auslandsvertretung Verbindung aufzunehmen, ihren Aufenthaltsort bekannt
zu geben und Hinweise der Botschaften oder Konsulate genau zu beachten.
Wenn alle anderen Kommunikationsmittel ausfallen sollten, versuchen
unsere Auslandsvertretungen, gefährdete deutsche Staatsangehörige per
Kurzwellenfunk über die Deutsche Welle zu erreichen.

Bei einer
eventuellen Evakuierung von Deutschen aus einer gefährlichen oder gar
lebensbedrohlichen Situation hat die Rettung der Gefährdeten oberste
Priorität. Aufgrund geltender zwingender Rechtsvorschriften müssen die
Kosten der Evakuierung später von den Empfängern der Hilfe
zurückgefordert werden.

Dem Auswärtigen Amt ist bekannt, dass
diese Pflicht zur Erstattung - wie sie übrigens auch von den meisten
anderen westlichen Staaten nach Evakuierungen von ihren Bürgern
gefordert wird - bei Betroffenen gelegentlich auf Unverständnis stößt.
Die weitaus meisten Deutschen, die durch eine Evakuierungsaktion aus dem
Ausland zurückgeholt wurden, haben jedoch Verständnis dafür gezeigt,
dass die hierfür entstandenen Kosten nicht vom Steuerzahler übernommen
werden können.

Quelle: http://www.konsularinfo.diplo.de/Vertretung/konsularinfo/de/04/Hilfe/Notfaelle/hilfe__gewalt__insolvenz__katastrophe.html

Kommentar von RafeMCCawley
24.11.2016, 17:02

Bei einer
eventuellen Evakuierung von Deutschen aus einer gefährlichen oder gar
lebensbedrohlichen Situation hat die Rettung der Gefährdeten oberste
Priorität. Aufgrund geltender zwingender Rechtsvorschriften müssen die
Kosten der Evakuierung später von den Empfängern der Hilfe
zurückgefordert werden.

Dann werde ich auf so eine Evakuierungs-Hilfe verzichten.

Es geht nicht ums Geld sondern um die Hilfe wie sie geleistet wird. Kann auch eine Top-Reiseversicherung machen und sie kümmern sich besser um mich!!!

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Kommentar von Hardware02
24.11.2016, 17:26

Ach so, man zahlt erst hinterher. Na, dann ist doch alles in Ordnung. Erst einmal überleben, und dann fragen, was es jetzt gekostet hat. 

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Geköpft oder erschossen hätte ich wohl keine Ideen mehr. Und ansonsten würde ich so ein Land sicher schnellstens verlassen, wenn ich die Möglichkeit hätte.

"Die Botschaft bietet nur kostenpflichtige Evakuierung an."
Das glaubst du jetzt aber selbst nicht, oder? Wenn draußen Leute geköpft werden. ... Und wenn es so wäre, dann würde ich zahlen, und die Botschaft hinterher, wenn ich wieder in Sicherheit bin, deswegen verklagen. Dafür, dass die Evakuierung kostenpflichtig (und vielleicht nicht billig) ist, meine ich. 

Falls ich aus irgendeinem Grund das Land nicht verlassen könnte, würde ich versuchen, mich zu bewaffnen, vielleicht mit anderen vertrauenswürdigen Personen (z.B. anderen Touristen) zu verbünden, mir Lebensmittel und vor allem Wasser aneignen und mich irgendwo verschanzen, in der Hoffnung, dass das Chaos sich in einigen Tagen wieder beruhigt hat. 

Aber die erste Priorität wäre: Raus, egal wie, auch wenn ich mir eine Stretch-Limousine für 1.000 Dollar mieten muss, um zum Flughafen zu kommen.

"Die Touristen werden geköpft und erschossen. Wie würdet ihr euch verhalten?" ............... Zitat Ende

ich würde mich nachdrücklich beschweren.....

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