Was würdet ihr euren Sohn/eure Tochter fragen, wenn er/sie euch gestehen würde pädophil zu sein?

20 Antworten

Das kommt darauf an wie alt das Kind ist.

Es gibt hier etliche Jugendliche im Alter von 15-17 oder so, die fragen ob sie pädophil sind, wenn sie sich in eine 12 oder 13 Jährige verlieben.

Ich würde erstmal fragen wie der oder diejenige darauf kommt. Ich würde auch sagen, dass es völlig ok ist wenn man sich in einen anderen Menschen verliebt, ihn respektiert und zusammen Zeit verbringen möchte, unabhängig vom Alter.

Ich würde ihm oder ihr aber auch sagen, dass sie mit so einer Neigung einige Herausforderungen in ihrem Leben meistern müssen. Das Ihre Neigung generell von der Gesellschaft abgelehnt wird. Ich würde aber nichts dramatisieren.

Wenn jemandem klar wird, das er pädophil ist muss man glaube ich auch nicht mehr unbedingt über den Umstand sprechen, dass ein sexueller Kontakt mit Menschen bis zu einem bestimmten Alter, auch wenn er einvernehmlich sein sollte, eben rechtliche Konsequenzen haben kann. Aber ich denke das weiß derjenige zu dem Zeitpunkt schon, weil er sich bis zu seinem Outing mir gegenüber damit schon auseinandergesetzt hat.

Weil ich weiß, dass es auf der Welt abartig kranke, hysterische Menschen, insbesondere Frauen gibt, die bei diesem Thema durch die Decke gehen, würde ich ihm raten sorgsam zu überlegen wo und wann er über dieses Thema und vor allem mit wem er darüber spricht.

Ich würde ihm oder ihr Unterstützung anbieten weil er oder sie eben mein Kind ist. Es gibt auch nichts auf dieser Welt, das etwas daran ändern würde.

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

Ich würde dafür sorgen das er in eine Selbsthilfegruppe kommt

Leider gibt es da wenige aber ich denke durch einen guten Psychotherapeuten lässt sich da was machen

Wichtig ist das sich Pädophile nicht auf die Stufe eines Monsters selbst stellen

Jeder kann sich im Griff haben und sexuelle Energie in andere Energie umwandeln

Ganz sich fern halten von Kindern muss nicht sein

Wichtig ist das ein pädophiler Mensch gute Freunde hat

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – möchte Betroffenen helfen

Pädophilie ist eine sexuelle Präferenzstörung, bei der sehr darauf geachtet werden muss, dass keine Übergriffe erfolgen.

Von daher würde ich natürlich das Gespräch suchen und auch fragen, ob er/sie Angst hat, Übergriffe zu begehen. Und ich würde dazu raten, sich einer Verhaltenstherapie zu unterziehen, damit dieses Risiko minimiert wird.

Ich finde es schön, dass du überhaupt das Gespräch suchen und aktiv Fragen stellen würdest. Die meisten Pädophilen haben tatsächlich nur deshalb Angst Übergriffe zu begehen, weil die Gesellschaft davon ausgeht, dass es dazu zwangsläufig kommen wird, wenn jemand nicht in Therapie geht. Das finde ich schade, weil es zu dieser Annahme keinen Grund gibt, sofern der Person auch so bewusst ist, dass Sexualität zwischen Kindern und Erwachsenen nicht stattfinden darf.

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@Altersweise

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Ganz richtig. Ein Störung des Triebes.

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Ich würde meinen Sohn auffordern, kein Täter zu werden. Pädophilie ist ja nicht automatisch ein Verbrechen. erst, wenn man in irgendeiner Weise dieser Neigung nachgeht, wird es gefährlich für die Mitmenschen.

Außerdem würde es mir leid tun, dass er nie ein erfülltes Sexualleben führen kann und ich würde versuchen, ihm in allem beizustehen.

Das ist eine sehr schöne Antwort, danke dafür :)

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  • Solange es "nur" um die Neigung geht, müsste man ganz stark darauf einwirken, dass er solche Taten niemals verübt, weder im praktischen Vollzug noch durch Konsum entsprechenden pornographischen Materials. Trotzdem würde es mich schockieren und enttäuschen. Solche Neigungen sind zutiefst krank und gestört.
  • Man müsste diskutieren, welche Hilfen es gibt und wie man Taten verhindern kann.

wie willst Du erfolgreich darauf einwirken?

Gehört das Schauen von Kinderpornografie zu Deinem „solange es nur“ ...?

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@verreisterNutzer

Habe ich doch deutlich geschrieben. einfach noch mal lesen. Natürlich sollte er NICHT Kinderpornos konsumieren und dadurch fördern.

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@Kajjo

Nein, falsch.

Du hast nicht Kinderpornos geschrieben. Steht doch da deutlich nicht-geschrieben, einfach noch mal lesen.

Warum zierst du dich dort und vermeidest den ganz klaren Begriff dafür?!!

Darum geht es nämlich.

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@verreisterNutzer

"Konsum entsprechenden pornographischen Materials"

Das bist du nicht in der Lage als "Kinderporno" zu verstehen? Echt jetzt?

Nun krieg dich mal wieder ein.

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Wie kann dich eine Krankheit “enttäuschen“,

das ist schon sehr selbstgefällig.

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@verreisterNutzer
weder im praktischen Vollzug noch durch Konsum entsprechenden pornographischen Materials.
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Warum würde es dich enttäuschen, wenn dein Kind pädophil wäre? Denkst du, dass es sich das bewusst ausgesucht hätte?

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@536972697573

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Das ist doch einerlei, ob man sich das aussucht oder nicht.

Bei Vergewaltigern, die ebenfalls eine Störung haben, zeigt man bei weitem nicht das Verständnis. Und nehmen wir mal nur die erwachsenen Opfer. Nur wenn es Kinder sind, die zu Opfern werden, wird mit dem Täter in unverantwortlicherweise fast sympathisiert.

Warum? Kannst Du mir das bitte erklären?

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@verreisterNutzer

Vergewaltiger = Menschen, die eine Vergewaltigung begangen haben, die sich also entschieden haben eine Tat zu begehen.

Pädophile = Menschen, die sich zu vorpubertäten Kindern hingezogen fühlen, die also eine Veranlagung haben die sie sich nicht ausgesucht haben.

Die meisten pädophilen Menschen erzeugen keine Opfer. Auf der anderen Seite sind über 80% der Kindesmissbrauchstäter nicht pädophil. Uber Täter habe ich doch gar nicht geredet

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@536972697573

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Da muß ich aber jetzt mal lachen.

Vergewaltiger = Menschen, die eine Vergewaltigung begangen haben, die sich also entschieden haben eine Tat zu begehen.

Welche Störung liegt hier bitte vor? Es kann eine sadistische Störung sein, er kann selber Opfer von sexuellem Mißbrauch sein. Oder ja,stimmt, er hat gerade eine Stunde Zeit und das mal ausprobiert.

Auch Pädophile haben eine Entscheidung getroffen. Wer sich mit dieser Dispositionen nicht selber "schützen" kann, wird strafrechtrechtliche Konsequenzen tragen müssen, wenn er übergriffig wird.

Im übrigen ist Papier geduldig, und Definitionen sind auch nur so gut, wie sich anhören. Nichts wird der Realität gerecht.

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