Was würdet ihr eher bevorzugen (Windows oder Linux)?


29.12.2019, 09:13

Eben bei den "Themen" ist folgendes dazwischen gekommen / wurde vorgeschlagen. Also eins dieser Wörter / Bereiche war "Windows 8".

Vielleicht sollte auch so ein Modell in Betracht gezogen werden. Aber ich glaube in einen seriösen Laden (zum Beispiel Saturn) kannst du nur noch Windows 10 kaufen. Oder?


29.12.2019, 09:30

In den ersten Minuten nach dem absenden der Frage sind schon viele Gegenfragen gekommen. Um es genau zu tun werde ich hier noch einiges ergänzen.

Ich handel als Privatperson. Diese Privatperson nutzt die Rechner Kiste im Moment nur um Bewerbungen zu schreiben und etwas im Internet zu surfen. Also kein richtiger Spieleexperte der da 5 oder mehr Stunden sein online Spiel Kram spielt. Davor war es auch nicht unbedingt anders. Alles was ich zu Windows 7 drauf installiert habe sind Helfer Anwendungen für den Office Alltag oder ein Spiel. Das eine Spiel heißt Solitär von Shipwould oder so ähnlich. Wenn sich jetzt nicht jeder etwas unter den Helfer Anwendungen vorstellen kann. Hier einige Beispiele: PDF24, Programm YouTube (also ein Converter für YouTube um die Lieder/ Videos runterzuladen), 10 Fingerschreiben (genauen Namen weiß ich schon gar nicht mehr), Scanner / Drucker Anwendungen,

22 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Wenn du mit Windows 7 gut zurecht gekommen bist wirst du auch mit Windows 10 zurechtkommen. Es gibt zwar einige Unterschiede, aber das Grundsätzliche ist gleich. Auch ist viel Software und auch so mache Hardware kompatibel, so das du vieles weiterbenutzen kannst.

Bei einem Linux-System brauchst du etwas mehr Einarbeitung. Für vieles brauchst du andere Software. Es gibt aber eine Reihe von Benutzeroberflächen die genauso leicht zu bedienen sind wie Windows. Es gibt aber auch viele propertiere Software, vor allem Spiele die für Linux nicht verfügbar sind.

Im Moment schreibt jede zweite PC Zeitschrift: Wechseln Sie jetzt auf Linux.

Ich gehe davon aus, dass es einige ausprobieren werden. Das empfohlene Linux Mint ist kaum ein Umstellung.

Problem 1:

Fast jeder der mit Windows gearbeitet hat, hat ein irgendwie geartetes MS Office daheim; sei es Home and Student oder was mit einer vom LKW gefallenen Lizenz.

Das gibt es bei Linux nicht. Willst Du Office, bleibt Dir nur das 365 Abo und das ist den meisten suspekt.

Es bleibt Dir nur das Libre Office, oder Du musst Dich auf der Suche nach einer Alternative machen. Dort stellst Du dann fest, dass mit setup.exe runterladen und installieren, die Sache unter Linux nicht getan ist. Entweder es ist in der grafischen Paketverwaltung drin, oder Du musst das erste Mal ins Terminal. Wenn Dir das Internet was von kompilieren sagt, dann ist Linux für 90% der User das Ding spätestens jetzt gestorben.

Problem 2:

Zusatzgeräte.

Eine Fortsetzung von Problem 1. Linux unterstütz verdammt viel, aber nicht alles. Erst mal bringt eine Suche nach "Gerätename Treiber Linux" meist nicht viel, und wenn, dann bekommst Du komische Dateien die sich nach Doppelklick als Textdatei entpuppen aber nichts tun. Die Google-Recherche sagt Dir dann, wie Du das ganze im Terminal machst. Dann regst Du Dich auf, dass Du den Befehl als root ausführen musst und und und.

Kleines Problem 3:

Im Vergleich zu Windows ist der Benutzer mit dem Du standardmäßig arbeitest nie "Administrator"; das heißt, bei jeder Installation, Konfiguration brauchst Du das root-Passwort. Während Du bei Windows nur "Ja" klicken musst, jedes Mal Passwort.

Fazit:

Wenn Du also wirklich nur mit Libre Office etwas schreiben willst, oder mit Firefox oder Chromium surfst, dann reicht ein Linux-System völlig aus. Ansonsten wird Dich der Weg wieder zu Windows führen.

Das ist ja das gute anlinux das ich ebend nicht sofort Riot bin und angreifbar bin und Libere Office ist ne gute altanative und im Ubuntu-Forum findet jeder Hilfe Linux läuft fast überall sogar auf Android und es spioniert dich nicht aus das ist meine Meinung

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@gutefrage744

Ich hab 1992 mit MS-DOS 5.0 angefangen, dann MS-DOS 6.2, Windows 95, Windows 98, Windows XP, Windows Vista, Windows 7, Windows 10.

Das einzige Mal, dass ich Problem mit Viren hatte war zu Windows 95 Zeiten.

Erst die Woche hab ich einem Kollegen, dessen Notebook seit einem Windows 8.1 Update streikt, Linux Mint aufgespielt. Er ist glücklich. Wir verwenden in der Firma eh LibreOffice, daher keine Umstellung. Firefox geht auch. Er ist zufrieden.

Ich bin PC-Spieler, ich zocke gerne, und ich will das optimale aus meiner Geforce rausholen ohne rumgebastel.

Beruflich brauch ich öfter mal komische Tools für die eine oder andere Funktion. In Linux muss ich das nehmen, was mit Apt-Get anbietet, oder ich muss wieder rum kompilieren. Windows bedeutet, download, setup.exe und wenn es Müll ist, wieder runter.

Beide Betriebssystem haben ihre Bestandsberechtigung. Mac arbeitet auch mit einem relativ geschlossenen Software-System und erfreut sich einiger Beliebtheit, ist aber weit weg von einer Marktführerschaft.

Linux kann es mit Produkte wie Mint in den Privatbereich schaffen, aber es wird noch dauern.

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@Meandor

Du weißt aber nicht wie oft am Tag dein PC angegeben wirt und ob ein Trojaner im Arbeitspeicher schlummert dazu kommt daß die meisten Trojaner mit der europäischen Zeit nicht klar kommen und daswegen ins leere laufen

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@gutefrage744

Gute Hilfe gegen Verschlüsselungstrojaner ist es auch, dass Betriebssystem auf russisch umzustellen, das ergab das Reverse Engineering einiger Trojaner ;-)

Klar, Windows hat einen sehr hohen Marktanteil, sowohl im Firmen als auch Privatbereich. Es ist daher ein interessanter Marktbereich für Cyber-Erpressungen.

Aber irgendwann greift dann Angebot und Nachfrage. Wenn ein bestimmtes Linux-Derivat oder auch MacOS mal einen Anteil von 25%+ erreichen, dann wird es für die kriminelle Branche auch interessant.

Man sieht es, wenn z.B. im Apache-Server irgendwelche Sicherheitsprobleme drin sind, dann steigt auch die Zahl der Angriffe auf derartige Server. Bzw. die sind Dauerangriffen ausgesetzt, es entscheidet aber der Mensch, der sie konfiguriert hat, wie gut sie es überstehen.

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@Meandor

falsch falsch falsch du hast die Philosophie von Linux nicht verstanden der Programm Code von Linux ist offen ein Virus würde sofort entdeckt werden

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@gutefrage744

Der Programmcode von Linux-Derivaten ist überwiegend offen.

Klar ist es aber auch, dass man eben nicht alle Programme aus den Repos installiert. Hin und wieder muss man sich auch mal was aus dem Netz ziehen und es selbst kompilieren.

Das kommt dem ausführen einer heruntergeladenen Setup.exe unter Windows am nächsten.

Wenn Linux mehr Marktanteile bekommt, dann sind auch mehr Personen da, die bestimmte Software ausführen wollen und dann sind die Repos irgendwann nicht aktuell genug und schon haben wir ein Einfall-Tor.

Auch in Libre-Calc lassen sich Makros ausführen.

Schadsoftware für Linux zu erstellen ist nicht unmöglich, aber das ausbringen ist deutlich anspruchsvoller und bei einem Marktanteil von unter 5% nicht wirtschaftlich.

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Es gibt tolle Linux Distributionen, aber letztendlich für dich eher ungeeignet, ich denke du wirst damit mehr Ärger haben als Freude.

Wenn du sowieso schon Windows 7 kennst ist der Umstieg auf 10 nicht so schwierig.

Der Desktop ist fast identisch, Systemsteuerung ist auch noch da und vieles ist von Windows 7 übernommen.

Windows 8 ist absoluter Müll, lass lieber die Finger davon.

LG

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – 4 Jahre Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung

Ich hab mich auch lange gesperrt Win 7 aufzugeben.

Jetzt hab ich Win 10 und denke, dass ich das schon viel früher hätte machen sollen.

NICHT Win 8 oder 8.1 nehmen. Ein Fehlschlag

der Microsoft viel Geld und viele Kunden gekostet hat.

Ich würde dir empfehlen, Linux in einer virtuellen Maschine zu installieren und zu testen, sodass du selbst prüfen kannst, ob alles läuft, was laufen soll, und eine fundierte Entscheidung treffen kannst.

Woher ich das weiß:Hobby – Linux-Nutzer seit 2006

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