Was würdet ihr bei diesem Problem mit dem Finanzamt machen?

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7 Antworten

so auch die Einkommens- und Umsatzsteuer 2013.

Reichlich spät...

Da die Steuerfirma derzeit Personalmangel hat, wurden die Einkommens- und Umsatzsteuer nicht rechtzeitig ans Finanzamt weitergeleitet.

Deren Problem, nicht eures!

Diese wollen nun von meinem Onkel fast 400 € Verspätungszuschlag.

Trägt der Steuerberater (letztendlich)!

Ihr habt gegenüber dem Finanzamt keinen Grund für einen Einspruch. Zahlt den Zuschlag und verrechnet die Kosten mit dem Gebühren für den Steuerberater. Anschließend sucht euch einen anderen.

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Das Finanzamt hat damit nichts zu tun - ein Einspruch muß erfolglos sein - das ist ein Problem des Rechtsverhältnisses zwischen dem Steuerberater und Deinem Onkel.

Ist die Weiterleitung/Datenübermittlung an das Finanzamt überhaupt vereinbart worden?

Die Pflicht zur Datenübermittlung/Abgabe der Erklärungen trifft den Steuerpflichtigen selbst - es muß daher im Steuerberatervertrag auch extra vereinbart werden.

Sollte das vereinbart sein, dann trifft den Steuerberater die Schuld - ansonsten ist das Versäumnis Deinem Onkel zuzurechnen.

Allerdings sollte der Steuerberater gewechselt werden - üblicherweise weist ein Steuerberater den Mandanten darauf hin, ihm auch die Übermittlung der Steuererklärungen zu übertragen - aber die Mandanten könne das natürlich auch selbst machen...

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Kommentar von Miriam200
08.11.2015, 12:29

Es war jedes Jahr immer so, das der Steuerberater die Steuererklärung an das Finanzamt weitergereicht hat. Das hatte auch bisher jedes Jahr geklappt, nur dieses Jahr nicht, weil die Steuerberatungsfirma Personalmangel hat und mein Onkel einen neuen Sachbearbeiter bekam, der mit der Arbeit nicht hinterherkam, obwohl er die Abgabefrist beim Finanzamt schon verlängert hatte.

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Ich denke dass was Deinem Onkel da passiert ist,nennt man auch eine Verschleppung der einzuhaltenden Frist.

Eine Beratung von einem Anwalt und ein sofortiger Wechsel zu einem anderen Steuerberater, können nicht schaden.

Habt ihr Belege zu wann Dein Onkel die Papiere dahin geschickt oder abgegeben hat? Andernfalls wird es schwer werden nachzuweisen dass es wirklich die Schuld der Steuerfirma war und dann muss Dein Onkel in den sauren Apfel beißen und zahlen, denn ihm obliegt es Beweise für die Schuld der Steuerfirma zu erbringen.

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Also normalerweise müsste dafür die Steuerfirma zahlen, da sie beauftragt wurde wie "jedes Jahr" die Steuern zu machen und in dem Fall ein Fehler des Unternehmens war.

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Kommentar von Miriam200
30.10.2015, 17:22

Was machen wir, wenn die einfach nicht wollen? Wenn wir jetzt nicht zahlen und dann eine Mahnung vom Finanzamt bekommen, müssen wir ja nur noch mehr zahlen.

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ein kleiner Brief mit dem Sachverhalt an die Steuerberaterkammer wirkt Wunder ....

da wird die GmbH seeeehr schnell in die Gänge kommen und den Verspätungszuschlag erstatten.

Merke: kein Steuerberater legt sich mit der Kammer an ....

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Steuerberater haben mehr Zeit eine Steuererklärung beim Finanzamt abzugeben als Privatpersonen. Ich würde einen netten Brief an das Finanzamt schreiben und sie bitten die verspätete Abgabe der Steuererklärung zu entschuldigen. Dann würde ich mir eine andere Firma suchen bei der ich die Erklärung machen lasse oder sie selber machen.

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Kommentar von Miriam200
30.10.2015, 17:30

Wir haben schon einen Widerruf ans Finanzamt geschrieben, jedoch hat es nichts gebracht. Sie haben zurückgeschrieben, dass wir unseren Widerruf zurücknehmen sollen und die knapp 400 € zu bezahlen.

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Die Firma sollte hier den Schaden tragen, da es schließlich dessen Schuld ist.

Anonsten einfach mal mit extremer negativer Werbung drohen.

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Kommentar von Miriam200
30.10.2015, 17:22

Was machen wir, wenn die einfach nicht wollen? Wenn wir jetzt nicht zahlen und dann eine Mahnung vom Finanzamt bekommen, müssen wir ja nur noch mehr zahlen.

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