Was würdet ihr an einer Wiedereinführung und Legalisierung von Gladiatorenkämpfen bis zum Tod halten, wo die Kämpfer freiwillige sind?


13.10.2021, 11:56

würdet ihr sowas gucken?

23 Antworten

Was würdet ihr davon halten?

Egal ob freiwillig oder nicht, es ist eine öffentliche Zurschaustellung der Herabwürdigung des Lebens. Und egal ob freiwillig oder nicht, es wäre auf jeden Fall ein Schritt zur moralischen und ethischen Rückentwicklung und würde nur den Anfang in eine gelinde ausgedrückt brutale Entwicklungstendenz darstellen, der die Menschheit, wie die Vergangenheit immer wieder gezeigt hat, nur allzuleicht folgen würde.

würdet ihr sowas gucken?

Egal auf welche Weise (also auch als Zuschauer) würde ich mich an so etwas nicht beteiligen.

Hi, indonesiengirll.

Wahrscheinlich könnte ich es dann nicht ändern.

Ich würde alles tun, um meine Familie zu schützen, natürlich insoweit, wie es in meiner Macht stehen würde.

Aber Gott sei Dank ist es ja fiktiv.

Mit lieben Grüßen, Renate.

hei

davon halte ich so gar nichts.

Letztlich müssen diese "Kämpfer" ja auch vorher trainieren und woher bekommen die ihre Kampfpartner? Würde letztlich darauf hinaus laufen, dass geeignete Trainingspartner "illegal eingefangen" werden

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – zu viele Todesfälle in meinem Umkreis
Die gladiatoren sind mit schwertern oder anderen nahkampfwaffen bewaffnet und mit einer rüstung, schild usw ausgerüstet und kämpfen in einer arena bis zum tod. Der verlierer stirbt, während der Gewinner ein gutes Preisgeld erhält.

Das hat insofern mit antiken Gladiatorenkämpfen nicht viel gemein, als dass man bei diesen in der Regel versuchte den Tod von Gladiatoren so weit als möglich zu vermeiden, weswegen es da entgegen populärer Vorstellungen sehr strenge Regeln gab, auch wann ein Gegner nicht mehr angegangen werden durfte.

Das war nicht einfach eine blutrünstige Schlächterei bis zum geht-nicht-mehr, die Ausbildung von Gladiatoren war nicht billig, musste sich für die Gladiatorenschulen rentieren und die wiederrum hatten ein Interesse daran, dass ihre Publikumsmagneten, die auch die Reputation der Gladiatorenschule begründeten, möglichst nicht und vor allem nicht vorzeitig den Löffel abgaben.

Wenn in der Antike Gladiatoren tatsächlich verstarben, dann in aller Regel nicht, weil man darauf abgezielt hatte, sondern eher als eine Art Betriebsunfall und weil die medizinischen Möglichkeiten nch nicht hinreichten um mit diversen Arten schwerwiegender Verletzungen fertig zu werden, die man heute hinbekommen würde.

Ich halte es allerdings ehrlich gesagt, für nicht angemessen Sportarten in einer Form zuzulassen, dass sich die Kontrahenten dabei mit Ansage schwerste Körperverletzungen zufügen.

"Brot und Spiele" (Panem et circenses)

Das würde die Fußballspiele ersetzen und einzig und alleine dazu dienen, die Bevölkerung von dem, was wirklich im Leben geschieht, abzulenken.

Gladiotorenkämpfe, welche mit dem Tod enden, sind grauenhaft und umenschlich.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Menschlichkeit ist mein persönlicher Grundsatz!

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