Was würdet ihr am Schulsystem ändern und was stört euch ?

6 Antworten

Was man verändern will und was einen stört ist ja eigentlich dasselbe, oder? Bei mir wäre das zum Beispiel, dass unnötige Themen aus dem Lehrplan gestrichen werden und dafür andere reingenommen werden. Was bringt es uns Schülern zum Beispiel, jedes Jahr mehrmals über Migration zu sprechen (in Politik, Erdkunde, Deutsch, Englisch und Französisch)? Oder die Berechnung von einer Geschwindigkeit zum Zeitpunkt x? Heutzutage hat man dafür einen Tacho oder eine Stoppuhr, niemand setzt sich nach einer Radtour hin und malt den Graphen dazu auf.

Stattdessen sollte man uns vielleicht mal beibringen, wie man Steuererklärungen schreibt, allgemein wie man mit Finanzen umgeht, wie man sein Leben als mündiger Bürger führt. Das Bewerbungstraining fiel bei uns zum Beispiel auch viel zu kurz aus. Dabei ist das das, was man nach der Schule als erstes braucht, um einen Ausbildungsplatz und Job zu bekommen.

Dann finde ich das Notensystem ungerecht. Es gibt Schüler, die schreiben tolle Aufsätze und haben 1en und 2en in Klausuren, trauen sich aber nicht, sich zu melden und bekommen deswegen eine 3 oder 4 auf dem Zeugnis. Oder andersrum; jemand schreibt nur 3en und abwärts, hat nie sein Material dabei, kann aber hervorragend reden. Ich habe das schon oft erlebt, dass jemand nur die mündlichen Beiträge anderer nachäfft und danach für seine tolle Beteiligung gelobt wird und eine 2 aufs Zeugnis bekommt. Aber auf die SchülerInnen, die vielleicht aufgrund von psychischen Problemen nicht aus sich herauskommen können, wird keine Rücksicht genommen. Die können sich doch einfach mal trauen, ihnen passiert ja nichts. Das ist nicht ganz so einfach, und das sollten Sozialpädagogen eigentlich wissen.

Ich hätte noch viel mehr auszusetzen, aber vieles ist auch von der Schule und der Schulform abhängig. Aber am meisten stören mich wirklich diese beiden Sachen - der Lehrplan und die Notenvergabe.

Bin zwar aus der Schule raus, aber was mich damals sehr gestört hat waren Unterrichtseinheiten wie Musik, Kunst oder Religion.
Einfach mal auf das nötige beschränken. Mehr MIT und wie in einer anderen Antwort schon angesprochen Dinge des täglichen Lebens (Steuer usw.).

Und Sport, meistens wird dort nur sowas wie Ballspiele gemacht und diejenigen die das nicht können werden dadurch ausgeschlossen und werden nicht sportlicher

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@verreisterNutzer

An sich finde ich Sport zumindest ab und an mal ganz okay.
Aber wie du schon aufgeführt hast, sind es meist Ballspiele wie Fußball, womit einige eben nichts anfangen können (bin ebenso einer der die Sportart nicht mag).
Besser wäre Sportspiele durch Gymnastik o.ä. zu ersetzen. Rückenübungen aufzeigen (trifft manche früher als erwartet). Einfach Gesundheitsförderung.
Muss aber auch nicht jede Woche sein.

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Weniger Föderalismus, mehr Qualität. Vom Besseren lernen und nich 16x den Trunk der Wahrheit brauen.

Vor allem muss alles weggestrichen werden was unnötig ist. Was bringt der Bienentanz einem im Leben?

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Neue Fächer hinzufügen. Wie funktioniert das mit den Steuern, was muss ich beim Wohnungskauf beachten, welche Versicherungen brauche ich? Alles Dinge, die man können und wissen muss, aber in der Schule wird sowas nicht angesprochen.

Gar nichts.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

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