Was würde sich für uns (Normalbürger) ändern, wenn alle Banken verstaatlicht werden?

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EZB hoch drei. Wenn die Banken verstaatlicht sind bestimmt der Staat die Zinsen. Er hat noch leichter Einblick auf alle Einlagen und Finanzbewegungen. Das Finanzamt in der Stube. Und wenn der Staat mal wieder Geld braucht, weil er sonstwo die Milliarden zum Fenster rausgeschmissen hat, kann er direkt auf Dein Konto zugreifen, erst mal langsam über hohe Sollzinsen und niedrige Sparzinsen - wie jetzt bei der EZB - nur noch schärfer.

Dann kann der Staat, der dann ja auch die Manager einsetzt (nach Parteibuch und nicht nach Können) die Wirtschaft lenken und bestimmen, welches Unternehmen noch Kedit bekommt und welches nicht. Gegen dieses Ausmaß von Kontrolle ist das Abfischen von Emails gar nichts. Dann schaut Dir der Staat direkt ins Konto. Du bist keine private Person mehr, nur noch Genosse! Dann ist Schluss mit Freiheit.

Wir würden statt von den Banken (Provisonsjäger) vom Staat abgezockt. Nichts wäre anderes; bis auf die Tatsache dass es an Wettbewerb fehlen würde.

Unser Staat wäre pleite!

Um Banken zu verstaatlichen, müsste der Staat die Eigentümer auskaufen. Dafür müssten Unsummen an Geld aufgebracht werden, was faktisch nicht geht.

Die Frage ist an sich akademischer Natur. Grundsätzlich würde sich für den Kunden nichts ändern. Allenfalls die Konkurrenz unter den Banken würde wegfallen, da ja alle Banken dem Staat gehörten.

Die Guthabenzinsen würden ewig niedrig bleiben, während die Kreditzinsen anzögen.

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