was würde passieren,wenn man vor einer operation sagen würde,dass man nicht raucht,obwohl man raucht

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2 Antworten

1.) Bei der Narkoseeinleitung Aspirationsgefahr wegen vermehrter Magensäureproduktion. 2.) Erhöhte Gefahr einer Lungenentzündung nach der OP wegen der künstlichen Beatmung. 3.) Verminderte Sauerstoffaufnahme in der Lunge. 4.) Falsche Werte bei der Pulsoxymetrie bzw. Sauerstoffanzeige weil dass an Hb-gebundenes Kohlenmonoxid fälschlicherweise miterfasst wird. 5.) Minderdurchblutung des OP- Gebietes bzw. des ganzen Körpers also Wundheilungsstörungen und Lungenentzündung. 6.) Raucher benötigen mehr Narkosemedikamente. Sie haben mehr Andokstellen. 7.) Verlängerte Erholungsphase. usw. Also unbedingt angeben. Genauso wie Drogen oder Medikamentenmissbrauch.

Durch das Rauchen wird die Bildung von Magensekreten angeregt.

Nach der OP wird Dir dann übel und Du mußt erbrechen.

Wenn das schon während der Aufwachphase passiert, bevor Du ganz wach bist und Deine Reflexe wieder komplett funktionieren, kann Magensekret in die Lunge kommen. Das kann zu einer Lungenentzündung und/oder anderen schweren Lungenschäden führen.

Deshalb ist vor Operationen das Rauchen genauso verboten wie Essen oder Trinken.

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