Was würde passieren wenn unser Blut flüssiger wäre als es in Wirklichkeit ist?

6 Antworten

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Normalwerte in der Labordiagnostik

https://www.thieme.de/viamedici/klinik-faecher-klinische-chemie-1536/a/klinische-chemie-labor-normalwerte-3886.htm

Wenn die oben genannten Werte weit entfernt von der Norm sind, kommt es zum Multiorganversagen z.B Leber, Niere, Darmtrakt und damit zum Tod. Sowohl bei zu dickem als auch bei zu dünnem Blut.

Was passieren kann, hat man in Tierversuchen erforscht, z.B.: http://elib.tiho-hannover.de/dissertations/94vaske-r.pdf

In Kliniken wird mit isotonischen Lösungen als kurzfristiger (Blut-)Flüssigkeitsersatz gearbeitet:
Bei Infusion dieser Elektrolyt-Lösung kommt es aufgrund der Osmolarität zu keinen wesentlichen Flüssigkeitsverschiebungen zwischen Intra- und Extrazellularraum. Die Überladung des Körpers mit Natrium- und Chlorid-Ionen führt zu einer Hemmung des Renin-Angiotensin-Aldosteron-Systems und zu einer Stimulation des ANPs. Das Fehlen der anderen Elektrolyte des Blutplasmas, insbesondere Hydrogencarbonat, kann zu einer Verdünnungs-Azidose führen. Es gibt aus diesen Gründen nur wenige Indikationen, isotonische Kochsalzlösungen zur Flüssigkeitstherapie einzusetzen, da mit Vollelektrolytlösungen bessere Alternativen zur Verfügung stehen.

aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Isotonische_Kochsalzl%C3%B6sung

vgl. https://de.wikipedia.org/wiki/Infusion#Vollelektrolytl.C3.B6sungen

Also ich würde mich über keinen Menschenversuch an Probanden erfreuen, der die nicht rückholbare Kollabierungsrate errechnet.

Aber vielleicht gibt es in den Krankenhäusern Daten zu Sterberaten durch zu wenig Wasserzufuhr. z.B. bei Demenz. Das werden leider nicht wenige sein, die zu dickes Blut haben.

Verdünnungen des Blutes ohne auffälliges Krankheitsbild, kann ich mir weniger vorstellen.

Und, konnte ich dir weiterhelfen?

Oder hast du neuerdings einen Vampir zum Freund, dem die Nahrungsaufnahme zu langsam geht? ;-)

Gruß seniorix

hi,

mulano,

du überlegst dir ja immer recht knifflige Fragen, die man nicht eben mal "nebenbei" beantworten kann :-))

Blut hat eine bestimmte Viskosität, das bedeutet, das Fließverhalten ist nicht-proportional und sprunghaft.

Diese Viskosität hängt ab vom: Hämatokritwert (Anzahl d. Roten Blutkörperchen), Erythrozytenverformbarkeit, Erythrozytenaggregation, Plasmaviskosität, Temperatur und Strömungsgeschwindigkeit des Blutes.

Mit steigendem Hämatokrit steigt die Viskosität (meßbar mit dem Kugelfallviskometer)

Ein hoher Hämatokrit zeichnet sich aus durch einen Mangel an Flüssigkeit und einem hohen Erythrozyten-Anteil.

Ein niedriger Hämatokrit zeichnet sich aus durch Überwässerung des Patienten, z.Bsp.nach Blutersatzgaben mit reinen Flüssigkeiten bzw. durch verminderte Bildung von Erythrozyten.

Der normale Hämatokrit sollte bei Männern bei 42-50% liegen, bei Frauen bei 37-45%



du überlegst dir ja immer recht knifflige Fragen, die man nicht eben mal "nebenbei" beantworten kann :-))

Ich will euch ja nicht langweilen :)

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Blutersatzgaben werden auch Plasmaexpander genannt.





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@juste55

 2.Fortsetzung - Hypovolämischer Schock: das ist ein Volumenmangelschock, der Blutverlust liegt über 20%.

Gabe von isotonen Kristallinen, um die Schockspirale zu durchbrechen.

Aufgrund des Volumenmangels kommt es zu einer Zentralisation des verbleibenden Blutvolumens und somit zu eine Minderdurchblutung, vor allem der kleinen Blutgefäße.

3

So flüssig wie Wasser kann das Blut schon deswegen nicht werden, weil die Blutkörperchen darin rumschwimmen, und zusätzlich Proteine.

Und es sind ja die Blutkörperchen, die die lebenserhaltende Funktion haben, nämlich die Versorgung der Organe mit Sauerstoff bzw. die Infektionsabwehr.

Bei Verletzungen setzt die Gerinnungskaskade ein, aber man kann die Gerinnung mit Medikamenten hemmen. Das macht man, wenn eine erhöhte Gerinnungsneigung bereits zu Krankheiten geführt hat (Schlaganfällen, Herzinfakten oder tiefen Venenthrombosen). Nebenwirkungen dieser Medikamente sind dann natürlich verstärkte Blutungen bei Verletzung, das lässt sich nicht vermeiden.

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