Was würde passieren wenn man Abtreibungen in Deutschland verbieten würde.

15 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Wer sich's leisten kann, würde ins Ausland fahren (wie in den 70er Jahren). Die andern würden zu Selbsthilfemethoden greifen oder es gäbe wieder Laienabtreiber, wie zu Grossmutters Zeiten. Da wurden so nette Methoden wie Stricknadeln, Velospeichen, Katheter, Seifenlauge, Chinin, Zyankali etc. etc. verwendet. Wir hätten wieder Frauen mit schweren Blutungen und Infektionen und durchstochenem Uterus in den Spitälern. Einige würden sterben.

Was passiert, wenn Abtreibung verboten wird, sehen wir in Ländern wie Polen (dort lassen sich Ärzte im Untergrund teuer bezahlen, oder die Frauen fahren ins Ausland oder besorgen sich im Internet mehr oder weniger zweifelhafte Abtreibungspillen), oder wie Rumänien in den 60er Jahren, als Ceaucescu die Geburtenrate durch das Abtreibungsverbot steigern wollte. Nach wenigen Jahren war die Geburtenrate wieder auf dem vorherigen Niveau. Illegale Abtreibungen florierten, viele Frauen starben. Siehe den Film "4 Monate, 3 Wochen, 2 Tage". Viele Findelkinder vegetierten in grässlich überfüllten Waisenhäusern. Die Irländerinnen (ebenfalls Abtreibungsverbot) fahren nach England oder Holland.

Ich denke nicht, dass die Deutschen sich solche Zustände wünschen. Die Abtreibungsgegner sind zwar eifrig präsent auf den Websites und in den Foren, aber in der Öffentlichkeit finden sie glücklicherweise wenig Gehör.

Dann würden mehr Kindstode auftreten als bisher. Oder die Heime würden überfüllt. Man kann natürlich für beide Seiten argumentieren, aber eine frühzeitige Abtreibung bei Müttern die es um keinen Preis werden wollen, oder deren Schwangerschaft durch eine Vergewaltigung entstanden ist wäre in vielen Fällen besser.

Dann würden keine unschuldigen Kinder mehr im Mutterleib getötet werden.

LG.

Was sagt der Islam bzw. was sagen Muslime eigentlich konkret zu Abtreibungen?

Man hört ja recht viel über den Islam, über halal und haram, über Moscheen, über Muezzinrufe, über Kopftücher bis hin zu Burka, Niqab und Hidschab, bis hin zu Shariagerichten, aber darüber, was Muslime über Abtreibung denken, hört man eigentlich nie etwas. Also, es scheint ja so zu sein, dass man im Islam das Baby, je nach Hadithauslegung, entweder bis zum 40. oder sogar bis zum 120. Tag der Schwangerschaft abtreiben darf. Aber, ich denke, dass wird man wohl kaum gut finden als Muslim, also auch, wenn die Frau vor diesem Zeitraum abtreibt, werden die anderen Muslime doch bestimmt nicht begeistert davon sein, wenn das eine Muslimin tut. Also, die würden doch bestimmt nicht sagen : "Hey Fatima, echt toll von dir, dass du abgetrieben hast, wir freuen uns echt für dich, du bist voll die fromme Muslimin !", oder so. Also, wie würde man damit umgehen in der muslimischen Gemeinde, wenn eine Frau in diesem islamisch "erlaubten" Zeitraum abtreibt ? Und was wäre, wenn sie nach dieser Frist abtreibt ? Also, je nach Auslegung, nach dem 40. Tag oder dem 120. Tag ? Würde man sie dann aus der Gemeinde ausschließen ? Wieso hört man eigentlich von Muslimen so wenig zu diesem Thema, wo doch sonst so viel über den Islam berichtet wird ? Und wie finden es Muslime eigentlich, dass jetzt Werbeanzeigen für Abtreibungen erlaubt werden sollen ? Das sind die doch bestimmt nicht dafür, dass da jetzt im Internet oder sogar in Innenstädten wohl bald Plakate aufgehängt werden dürfen, wo Werbung für Abtreibung gemacht wird. Und man hat auch nichts darüber gehört, wie Muslime zu solchen Sachen wie Pränataldiagnostik stehen, wo gezielt nach Normabweichungen beim Kind gesucht wird, um es dann abzutreiben, wenn es behindert ist. Jetzt kommt ja bald dieser Bluttest auf das Down-Syndrom, der schon ab der 9. Woche eindeutige Ergebnisse liefert . Wieso äußern sich Muslime nie zu so etwas ? Sagen die nicht ganz klar nein zu solchen Sachen ? Wollen die denn gar nicht die diesbezügliche Gesetzgebung beeinflussen ? Bei anderen Sachen mischen die sich doch ganz gerne in die Politik und machen ihren Einfluss geltend. Oder finden die Abtreibung bei nichtmuslimischen Frauen ok und nur bei Musliminnen nicht gut ? Und wie sieht die Realität bei Musliminnen aus, in Deutschland , Europa und weltweit ? Wie häufig kommt es vor, dass Musliminnen abtreiben, und in welchem Schwangerschaftsstadium ? Treiben Muslime auch Kinder mit Behinderungen, wie z.B. dem Down-Syndrom ab? Und wieso machen Muslime eigentlich keine Anti-Abtreibungs-Demos, wenn die doch Abtreibungen nur bei Ausnahmefällen und/ oder in sehr frühen Stadien in Ordnung finden ?

...zur Frage

Angenommen jemand war über 6Monate in Thailand in Overstay und ist nun in Malaysia ohne jemals aus Thailand ausgereist zu sein, was bedeutet das jetzt für..?

denjenigen ???

Sagen wir er wollte die 500 Euro Strafe in Thailand nicht bezahlen und ist mit der Fähre von Ko Lipe nach Langkwai gefahren und von dort aufs malaysische Festland ( wo er auch momentan ist ) , dort will er jetzt paar Wochen verbringen dann mit dem Flieger zurück nach Deutschland

So lange er thailändisches Boden nicht betrifft kann ihn nichts passieren , aber wie lange gilt das ?

Kann die thailändische Botschaft/Konsulat in Deutschland rechtliche Schritte gegen ihn einleiten ( wissen sie das überhaupt hier in DE ? ) oder evtl die 20.000 Baht Nachhinein noch verlangen ??

...zur Frage

Allgemeinde Frage zu Abtreibung

Hallo

In der Schweiz werden 2/3 der Abtreibungen medikamentös durchgeführt. Also in einem frühen Stadium. Nun habe ich erfahren, dass in Deutschland nur 1/3 der Abtreibungen medikamentös erfolgen. In der Schweiz ist eine externe Beratung nicht zwingend (der Arzt führt dieses Gespräch) und es gibt keine Bedenkzeit.

Liegen die vermehrten Absaug-Abtreibungen in Deutschland an der externen Beratungspflicht (Pro Familia etc.) und Bedenkzeit, so dass ein medikamentöser Abbruch nicht mehr möglich ist? Ich denke, so verstreicht natürlich rasch mindestens 1 Woche und ein medikamentöser Abbruch kann nur bis zur 7. Woche vorgenommen werden. Oder weshalb wird in Deutschland die medikamentöse Methode so wenig angewendet?

Ist eine Bedenkzeit und Beratungspflicht überhaupt nötig oder führt diese nur dazu, dass Frauen später abtreiben (und eine Absaugung ist erst noch teurer als ein medikamentöser Abbruch)? Denn nicht jedes Land kennt das und in der Schweiz gibt es nicht mehr Abtreibungen als in Deutschland, sondern die Abtreibungsrate ist identisch.

Fachliche Antworten würden mich interessieren und ich bedanke mich dafür.

Freundliche Grüsse

tm

...zur Frage

Abtreibungen im Ausland: Legal?

In Deutschland sind Abtreibungen bis zur 12.Woche legal, unter bestimmten Voraussetzungen sogar noch länger (Gefahr für Mutter und Kind). Ist aber die 12.Woche verstrichen und es besteht keine Gefahr für das Kind, die Frau dennoch abtreiben will und deswegen ins Ausland fährt um abzutreiben, macht der Arzt sich strafbar? In Holland zB sind Spätabtreibungen durchaus legal aber wenn nun eine Deutsche dort abtreibt, hat der Arzt dann eine Straftat begangen?

...zur Frage

Kann es passieren, dass man in Deutschland auf der Straße leben muss?

Hallo ihr!

Und zwar habe ich heute einen Obdachlosen vor dem Supermarkt nach Geld betteln sehen. Ich dachte bisher, in Deutschland muss keiner auf der Straße leben, denn durch den Staat kann man immer Hilfe erwarten. Die Frage ist: Was muss passieren das man vom Staat kein Geld bekommt und dauerhaft auf der Straße landet? Ist das in Deutschland überhaupt möglich?

Viele Grüße!

PS: Natürlich weiß ich das es in Deutschland Obdachlose gibt, das war nicht der erste heute den ich jemals gesehen habe....

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?