Was würde passieren,wenn es keine Klassengesellschaft mehr geben würde?

4 Antworten

Hei, Bassogog, wenn in der Sahara der Sozialismus eingeführt würde, würde der Sand knapp, sagte man früher. Soll heißen: Du musst in einem totalen System der Planwirtschaft mit Versorgungsmängeln rechnen, wie ja die Vergangenheit sowohl in der Sowjetunion als auch in den Satellitenstaaten gelehrt hat.

Die klassenlose Gesellschaft hat den Nachteil, dass sie jeder Art Ehrgeiz, eine zutiefst menschliche Eigenschaft, unterdrückt. Es gibt kein Veranlassung, Verantwortung zu übernehmen, weil das dann der Job von "denen da oben" ist. Und: Auch die angeblich klassenlose Gesellschaft war nicht / ist nicht frei von Hierarchien in der Partei, im Staat, im "System". Die Träger von Ämtern wissen sich in solchem Fall sehr wohl zu bedienen,

Fazit: Wettbewerb bringt die Gesellschaft, wenn überhaupt, voran. Nicht zufällig bilden Sportwettbewerbe Anziehungskräfte für 100 000e, die die Stadien füllen. Und so. Grüße!

Dann ist auch die Hölle eingefroren. Sowas gibt es nicht. In jedem System bilden sich Eliten heraus, die den Anderen Sagen, wo es entlang geht. Oder um es mit Orwell zu sagen: Alle Tiere sind gleich, aber einige sind gleicher.

Die menschen würden als Gemeinschaft von Gleichen zusammenleben, so wie zu Zeiten der Urvölker - nur natürlich auf höherem technischem Niveau.

Was möchtest Du wissen?