Was würde passieren wenn ein Süsswasserfisch ins Salzwasser kommen würde?

6 Antworten

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süsswasserfische sind nicht in der lage in salzwasser zu überleben, ihr körper kann mit dem zu hohen salzgehalt nicht zurechtkommen, ihr ganzer körper ist darauf angelegt, dass ausserhalb das wasser einen niedrigeren salzgehalt hat. der zu hohe äussere salzgehalt bringt ihr osmotisches system durcheinander. das salz wird in ihren körper gedrückt und sie sterben.

umgekehrt kommen salzwasserfische nicht in süsswasser zurecht, das zu wenig salzhaltige wasser zieht ihnen das salz aus dem körper und sie sterben auch.

zu hoher salzgehalt führt zu bluthochdruck und osmotischen problemen an den zellen. zu niedriger salzgehalt führt zu zu niedrigem blutdruck und osmotischen problemen an den zellen.

ja, die nieren versagen auch irgendwann, aber bis dahin haben die zellen und der blutdruck schon lange aufgegeben.

da das blut der fische in den kiemen praktisch direkt mit dem umgebungswasser in kontakt steht wirkt sich ein falscher salzgehalt des umgebungswassers bei fischen sehr schnell fatal aus.

Quelle Wikipedie?

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@nutty

ich glaub der weiss es wirklich von sich aus :)

ja wie machen es die lachse ?

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@ravelinepower

Tolle Antwort. Dafür gibt es meinen Daumen. Wenn man es von Wikipedia weiß aber selber wiedergeben kann ist auch gut, aber es ist auch möglich das er sein Wissen woanders her hat. Aber wie gesagt gute Antwort.

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@ravelinepower

Von den 30.000 bekannten Fischarten leben etwa die Hälfte im Meer und die andere Hälfte im Süßwasser. Die meisten Süßwasserfische können nicht im Meerwasser überleben, aber relativ viele Meeresfische besuchen zumindest kurzfristig die Mündungsgebiete oder den Unterlauf von Flüssen. Nur etwa 3.000 Fischarten wie Lachse, Störe, Aale oder Stichlinge können langfristig sowohl im Süßwasser als auch im Meerwasser überleben.

Die Gründe liegen im Stoffwechsel: Süßwasserfische müssen Energie aufwenden, um das übermäßige Eindringen von Wasser in ihren Körper zu verhindern beziehungsweise im verdünnten Harn wieder auszuscheiden. Meeresfische müssen Energie aufwenden, um eingedrungene Salze wieder auszuscheiden. Haie trinken zum Beispiel nicht, sondern nehmen gefiltertes Wasser über die Kiemen auf. Weil die benötigte Energie in den Tropen relativ zum höheren Gesamtstoffwechsel geringer ist, wandern dort mehr Arten zwischen Süß- und Meerwasser hin und her. Quelle :. http://www.wissenschaft-im-dialog.de/aus-der-forschung/wieso/detail/article/koennen-suesswasserfische-auch-im-salzwasser-ueberleben-und-umgekehrt.html?tx_ttnews%5BbackPid%5D=88&cHash=7821102e94

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Diese völlig falsche Antwort wurde HA.

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Meine Antwort wäre auch so ausgefallen - die meisten Süßwasserfische können in Salzwasser nicht überleben. Nun bin ich aber (als Gartenteichbesitzer) darauf gestoßen, daß man zur Gesunderhaltung der (Süßwasser-) Teichfische dem Wasser Salz zusetzen soll. Die Dosierung: Bis zu 5 kg pro 1000 Liter Süßwasser... Das hat mich sehr erstaunt. Kann das jemand erklären???

Einige Fische können aber problemlos zwischen Süss- und Seewasser wechseln. Auch der Guppy kann zum Beispiel in reinem Meerwasser überleben. Gerade Fische deren Lebensraum in Flußmündungen, sogenannten Ästuaren, liegt sind auf die Fähigkeit angewiesen, sowohl im Salz- als auch im Süsswasser zu leben. Das ist in manchen Gegenden zum Beispiel in norwegischen Fjordzungen so extrem, dass das Wasser in zwei Schichten vorliegt. Unten das schwerere Salzwasser und darauf fast reines Süsswasser. Wenn man dort am Strand steht, sieht man die Trennlinie zwischen den Schichten ganz deutlich. Viele der dort lebenden Fische können zwischen den Schichten hin und her schwimmen.

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