Was würde passieren, wenn ein Krebs Patient die Chemo und Bestrahlungstherapie ablehnen würde?

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10 Antworten

Wenn ein Krebspatient diese Behandlung ablehnt, werden sich die Krebszellen schnell und weiter vermehren. Das führt letztendlich unweigerlich zu einem schmerzhaften Tod, da sehr häufig auch die Lunge befallen ist.

Bei einer Chemotherapie passiert folgendes:

https://www.gesundheitsinformation.de/wie-funktioniert-eine-chemotherapie.2280.de.html

Es gibt leider keine Alternativen. Alles, was man so im Internet findet, ist nur Geldmacherei mit den verzweifelten Hoffnungen der Kranken.

Solltest Du selbst oder Angehörige betroffen sein, muss der Onkologe hier hinreichend aufklären. lg Lilo

solche "wunder" gibt es immer mal hier und da, aber die meisten sind wohl nur märchen um irgend eine alternativ-medizin zu bewerben.

krebs streut ja bekanntlich. das heißt er befällt nach und nach immer mehr organe. je nachdem welche dann zuerst aufgeben macht es das entsprechend... unangenehm.

UNANGENEHM??? Das ist wohl das unpassendste Wort, das ich je zu Krebs gehört habe"

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@corsa678

o.ô ...ok. ich hatte noch überlegt, ob ich lieber "unkomfortabel", "wenig erquickend" oder "nicht sehr behaglich" schreibe. aber freut mich, wenn ich dich mit meiner wortwahl letztendlich doch überraschen konnte :)

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Es kommt vor, dass sich ein Krebstumor von selbst zurück bildet, aber das ist sehr selten.

Selbst wenn jemand eine Krebstherapie ablehnt, wird er bei starken Schmerzen mit ziemlicher Sicherheit nicht auf Schmerzmittel verzichten.

In der Regel stirbt er schneller, muss aber nicht sein. Kommt immer darauf an was für ein Krebs und in welchem Alter man den hat.

Kann sogar sein, dass die Lebensqualität besser ist ohne Behandlung auch wenn die Lebenserwartung kürzer ist.

So pauschal lässt sich das im Einzelfall nicht sagen. Es gibt Menschen, die werden gut Freund mit ihrem Krebs, sprechen mit ihm, bitten ihn, ihren Körper zu verlassen. Kann klappen, ich kenne es von einer verstorbenen Kollegin, die fest daram geglaubt hat und es doch nicht geschafft hat.

Manche werden sehr wütend und wollen das Ding loswerden, tun dafür alles.

eine Positive Einstellung ist sicher eine gute ausgangslage. Die Behandlungen aber mit ihren Nebenwirkungen, der zustand, der sich deutlich verschlechtert, ziehen den Patienten runter und er kann sich nur schwer an seine Einstellung erinnern, oder weiter so fest glauben an Heilung.

Wenn ein Patient aber spürt, dass es ihm durch eine Behandlung nur weiter schlecht geht und er keinen Lebensmut mehr aufbringt und deshalb abbricht, kann das für ihn die einzig richtige Entscheidung sein und die gewünschte Heilung bringen.

Jeder muss lernen, auf seinen körper zu hören und die anzeichen ernst zu nehmen, mancher lernt das erst über eine solche lebensbedrohliche Erkrankung.

Prekäres Thema!

Wenn ein krebskranker Mensch die Chemo ablehnt, verschenkt er eine gute  Chance, länger zu leben. Denn das ist ja der Sinn der Chemo: Lebensverlängerung! Der Tumor soll verkleinert werden oder ganz verschwinden. Dasselbe gilt für Metastasen.

Durch Chemo kann man den Krebs in seltenen Fällen sogar besiegen!

Ohne Chemo kann man natürlich auch überleben - fragt sich nur, wie lange!

(Zu Bedenken sei noch: Nicht jede Krebsart kann mit einer Chemo behandelt werden. Und im Endstadium eines z. B. Magenkrebses ist die Chemo sogar teilweise kontraproduktiv!)

Mit den Schmerzen haben beide Alternativen nichts zu tun.

In beiden Fällen werden Schmerzen NUR durch Morphine gelindert werden können - egal ob mit oder ohne Chemo.


Ob mit oder ohne, es gibt nur ein paar ausgewählte Krebsvarianten, die tatsächlich durch solche Therapien aufgehalten, oder auch geheilt werden können. Traurig aber wahr.

welche zu beispiel??

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@MatGaruru

Blutkrebs, Lungenkrebs - diese beiden fallen mir ad hoc ein.

Bestes Beispiel für Blutkrebs: Tenorsänger Carreras!

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Das ist eine Frage mit der jeder Mensch insbesondere der Krebspatient alleine ist .Was macht die Chemo -Strahlentherapie mit dem Immunsystem? Werden nur kranke Zellen absterben, oder wird doch noch mehr Schaden angerichtet als ohnehin schon?.

Eine Frage die ich mir immer stelle willst Du länger ohne Qualität leben oder mit Qualität dafür vielleicht wesentlich kürzer ? - was aber sicher nicht zu sagen ist.

Wieso liegt es auf der Hand, dass ein Patient unbedingt an seiner Krankheit sterben wird, wenn es doch die Spontanheilungen gibt ?

Schmerzen sind Anzeichen im Körper, dass was nicht stimmt. Glaube und denke nicht, dass die mit Chemo weniger werden.

Wer sich für diesen zugegeben mutigen Weg des Ausstiegs aus der Chemo-Behandlung (am Besten noch davor)  entscheidet, sollte Alternativen haben . 

Ja, es gibt Menschen die auch mit Chemo länger leben nur keiner weiß was passiert wäre wenn sie sie nicht gemacht hätten. .

Ja, Spontanheilung gibt es sind aber selten und es gibt keine Garantie.

Keiner kann wirklich sagen, wie irgendwas so oder so ausgeht.

Es gibt mehr zwischen Himmel und Erde was der Mensch sich so vorstellen kann. MMn : Ist die Seele gesund bleibt oder wird der Körper dem nachfolgen (es auch)

Zu einer Therapie kann niemand gezwungen werden. Dennoch kriegt er jedwede medizinische Unterstützung. Meist steht am Ende die palliative Behandlung, bzw. ein Hospitz. In beiden Fällen wird dafür gesorgt, dass der Patient schmerzfrei ist.

Man kann keine Schmerzfreiheit erreichen. Ich habe genug Krebspatienten im Endstadium gesehen, die haben alle Schmerzen. Man kann die Schmerzen lediglich lindern und das Leben für kurze Zeit noch einigermaßen erträglich machen.

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@LiselotteHerz

Dann hat meine Mutter entweder mords Dusel gehabt oder tolle Ärzte und Schwestern. Sie ist 6 Wochen lang gestorben - ohne Schmerzen!

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Er bekommt Morphium gegen die Schmerzen und stirbt. 

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