Was würde passieren fiele Kim Jon-un einem Anschlag zum Opfer?

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12 Antworten

Die Folgen sind höchstwahrscheinlich schon vorhersehbar. Es wird alles weitergehen, wie bisher. Irgendein Cousin oder sowas wird an seine Stelle treten.

Sich als Diktator halten zu können, erfordert Feinde von außen. Nur wenn das Volk glaubt, von seinem Tyrann vor der bösen Außenwelt geschützt zu werden, wird es ihm weiter die Treue halten.

Das funktioniert natürlich nur, wenn es keine Informationen von außen gibt. Kein unzensiertes Internet z.B., ansonsten halten Diktaturen nicht lange. So sehe ich das - kurz und einfach zusammengefasst.

Ich denke es ist wie du schon selber sagst, sehr schwer abzusehen. Es kommt halt wirklich darauf an wie das System aufgebaut ist. Da es mir allerdings so vor kommt, als wäre das System ziemlich auf Kim Jon-un ausgelegt und ja auch ein richtiger Personenkult um ihn gemacht wird, stelle ich es mir schwer vor ihn einfach zu "ersetzen", sofern er seine Macht nicht selbst an einen Sohn oder so weitergibt. Deshalb glaube ich, dass es auf jeden Fall zu einem Machtstreit zwischen den Offizieren und anderen Interessensgruppen kommen würde. Für den, der sich da dann durchsetzt wäre es jedoch dann sehr schwer seine Macht zu legitimieren, da er bestimmt nicht von allen akzeptiert werden würde. Meist sind dann die inneren Streitereien der Zusammenbruch eines Systems. Aber das war jetzt nur meine Vermutung und ich muss zugeben, dass ich viel zu wenig über die genaue Lage dort weiß.

Vermutlich würde das Militär die Macht übernehmen und ein General nachrücken.

Es ist dann die Frage ob der gemäßigter wäre ,od auch so ein Hartliner ?

MightyM01 12.08.2017, 17:14

Aber wie würde dieser General auf den Anschlag reagieren. Bliebe ihm etwas anderes übrig als dies als Kriegserklärung zu verstehen?

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Schlauerfuchs 12.08.2017, 17:33
@MightyM01

Da muss er erst einmal wissen wer den Anschlag verübt hat.

Da er auch schon Generäle hinrichten ließ ,wäre das Militär sogar froh ihm los zu sein ?

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Dann würde ein anderer Betonkopf das Land regieren.  Sein Atomprogramm ist das einzige Mittel um einen Angriff auf seine verwegene Republik abzuwehren.

Interessante Frage und auch gar nicht so abwegig, wie ich finde. Falls bsplw. Kim Jong Un beschließen sollte, gegen aller Interessen seines Landes die USA weiterhin zu provozieren und eine Atomrakete auf amerikanischem Boden abzuschießen, so würde es nur Stunden brauchen, um Nordkorea vollkommen zu vernichten. Die USA haben definitiv die bessere, effektiveren und größeren Waffen, als Nordkorea sich überhaupt vorstellen kann. Das weiß ganz Europa, Südkorea und eigentlich auch Nordkorea, weshalb der allseits beliebte Verrückte auch noch keinen Atomkrieg angezettelt hat. Das ist lediglich ein Kräftemessen, zwischen zwei Menschen, die wirklich keinerlei Ahnung von Politik haben. Nordkorea lebt seit Jahren unter einer Diktatur. Falls Kim Jong Un überraschtend stirbt oder getötet wird, so wird der Machtkampf um einen neuen Diktator entweder vorher geregelt sein (z.B. wie bei "Designated Survivor, eine amerikanische Serie, in der bei einem Bombenanschlag alle Parlamentsmitglieder sterben und ein Überlebender, der Designated Survivor, automatisch zum Präsidenten wird) oder es wird ein regelrechter Bürgerkrieg ausbrechen, vielleicht auch ein Putsch Versuch, oder Europa würde die Kontrolle über Nordkorea übernehmen, oder das ganze Land versinkt in noch größerem Chaos und Elend. Am wahrscheinlichsten jedoch ist wohl ein Machtkampf innerhalb seiner Familie oder dem Militär. Ich glaube, ein so bescheuerter Diktator hat im Falle eines plötzlichen Ablebens aber dafür gesorgt.

LG!

Das ist alles Spekulation. Einen Diktator zu töten, wenn das System auch ohne ihn weiterbestehen kann und möglicherweise unabsehbare Folgen drohen, macht nur Sinn, wenn man die Welt ins Chaos stürzen will. Daran dürften rational orientierte Regierungen kein Interesse haben. Im Übrigen ist fraglich über was für eine atomare Schlagkraft Nordkorea verfügt. Experten halten es momentan für unwahrscheinlich, dass es Nordamerika erreichen könnte: 

https://www.welt.de/wirtschaft/article167528846/Das-Echo-der-USA-auf-seine-Raketen-wuerde-Kim-nicht-vertragen.html

Dann kommt Jung Cum Swat an die Macht, oder even Kom Du Mit, werden ein paar Köpfe abgehackt  oder Verwandte erschossen, die im Weg stehen könnten, und the korean Wonsin läuft weiter.

Fat Boy ist doch nur eine Marionette im Maskenkabinett: wie Ghaddafi, Fidel, ja, gar Hitler war nur eine, etliche andere installierte Diktatoren - passt nicht mehr = weg damit!

MightyM01 14.08.2017, 21:17

Du meinst also es würde nichts weiter passieren als das ein anderer den Platz einnimmt.

Aber stünde der Nachfolger nicht unmittelbar mit dem Rücken zur Wand und wäre gezwungen die Hosen runter zu lassen.

Reagierte er nicht oder zu Milde auf das Attentat auf seinen Vorgänger zeigte er Schwäche und machte sich für alle seine Feinde, im In- wie Ausland, angreifbar.

Reagierte er mit der erwarteten Härte (nehmen wir Mal einen Raketenangriff gegen einen Amerikanischen Stützpunkt an) liefe er Gefahr daß auffliegt das Nordkorea die ganze Zeit nur geblufft hat, und eigentlich kaum eine nennenswerte militärische Schlagkraft hat. 

Beide Szenarien böten doch eine hohe Wahrscheinlichkeit in einem Krieg zu Gipfeln in dem es viel Chaos, Zerstörung und Opfer gäbe.

Soweit nur Mal als Anstoß zur Diskussion.

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ilknau 14.08.2017, 21:38
@MightyM01

Mein ich.

Und auch, dass er wie die Wutz im Walde im eigenen Staat wüten kann, weil es Big Brother bis dahin nicht interessiert.

Und der Nachfolger hat ja immer noch das ni8cht gebluffte Arsenal zur Hand, wobei er sicher nicht so blöd wäre, blind auf einen vermuteten Attentäterstaat los zu ballern.

Nö - das Hast de was- bist de was! bleibt erhalten, denn U.S.A. lernte weiland aus ihren geklauten Spielzeugen auch die Folgen kennen...

Zur Schau gestelltes Messerwetzen beider Seiten, :- ) = Waffenvakuum.

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Hallo! Die Frage hat man sich auch gestellt als sein Vater starb und es ging weiter - nur schlimmer. 

Alles Gute.

Das Problem ist doch nicht kleine Dicke. Das Problem ist doch der Irre im Weißen Haus und seine Administration, die Nordkorea prügeln und China meinen.

Sollte Kim ausfallen wird den Job eine anderer machen.

Diplomatie ist gefragt - kein Macho-Cowboy-Verhalten !

Würde man Kim Jong Un aus dem Weg räumen - dann wäre sofort ein anderer da.  Und ob der besser wäre - ist nicht zu erwarten.

Er ist ein Opfer seiner eigenen Denke und seiner Ängste. Und er unterdrückt das Volk und beutet es für die völlig überzogene Militarisierung seines Landes aus.

Das Problem ist aber nicht der Nordkoreanische Machthaber. Das ist eher der Macho-Cowboy-Kaufmann im weIssen Haus, der vllt. ein guter Waffenhändler wäre - aber kein brauchbarer Politiker.

Ungeschickt geht er auf die gleiche primitive Ebene und ist weder ein ernstzumehmender Politiker noch ein geschickter Diplomat. Er kann nur eins: alle brüskieren und mit dem Kopp durch die Wand. Traurig aber wahr !

Warum die Amis überhaupt einen solch unterbelichteten und unerfahrenen Politiker wählen oder jetzt zuschauen, wie er das US-Image in der Welt verspielt - ist mir echt ein Rätsel.

Der Mann ist so furchtbar ungebildet - dass es kaum zu fassen ist.

Als er z.B. mal gefragt wurde, was er von Belgien hält, war seine Antwort:

"Belgien ist eine schöne Stadt - ich war mal da."

Blöder geht doch eigentlich nicht - oder ?

Wo kommen wir hin - wenn nur Geld und Macht  ne Rolle spielt ?

Wenn das so weiter eskaliert - ist ein Atomkrieg nicht auszuschliessen.

Und dann wehe uns Gott !

Das Beste wäre, wenn dieser Kim Jo-Um und Trump baldmöglichst gemeinsamen Suizid begehen würden. Denen würde ich sogar verraten, wie man völlig schmerzlosen Selbstmord begehen kann! :-) 

Schlauerfuchs 12.08.2017, 17:34

Noch besser beide in den Ring steigen würden und es untereinander ausmachen .

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Patrickson 12.08.2017, 17:37
@Schlauerfuchs

Auch nicht schlecht, dann hat das Publikum wenigstens noch was davon. Aber der Überlebende muss danach Suizid begehen, sonst wird das nix! 

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Dann kommt der nächste Irre.

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