Was würde passieren?

4 Antworten

Wie von vielen bereits genannt brauchen wir beides. Derzeit aber noch mehr Ausbildungsberufe als Akademiker, denn Handwerker, Bauarbeiter etc. werden viel mehr benötigt als Richter oder Anwälte, um mal ein Beispiel zu nennen. Ansonsten zerfällt unsere komplette Infrastruktur.

Der Trend geht aktuell jedoch dort hin, dass mehr Leute studieren als eigentlich benötigt werden. Das liegt an den gebotenen Gehältern in wichtigen Berufen. Die sind vielfach einfach nur ein Witz und bieten nicht die Möglichkeit, damit eine Familie zu ernähren.

Beide Alternativen wären nicht erstrebenswert. Wir brauchen Akademiker und Leute mit einer beruflichen Ausbildung.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

1. Dann würde es vermutlich nur eine vielzahl an unübersichtlichen Zertifikaten, Zusatzausbildungen, Weiterbildungen usw. geben. Statt Medizinstudium gibt es dann eben die Medizinweiterbildung auf Studienniveau, es würde also einfach nur kompliziert und teuer umbenannt werden.

2. Es würde einfach eine hohe Quote an Abbrechnern ohne Abschluss geben oder man müsste das Niveau extrem absänken und hätte dann nur das gleich wie gejtzt, nur mit anderem Namen. Denn nicht jeder ist in der Lage, solche Abschlüsse zu erreichen.

Würdet ihr eher für eine Akademisierung aller Lebensbereiche sein oder für eine Deakademisierung/Professionalisierung aller Lebensbereiche?

Für kein von beiden, der gesunde Mittelweg ist am besten.

Menschen die keinen höheren akademischen Titel wollen oder erreichen können, haben genug andere Jobs mit Ausbildung die sie ausüben können.

Leute die gebildet genug sind können höhere Tätigkeiten vom akademischen Abspruch her anstreben und dort arbeiten.

Die Wirtschaft braucht sowohl Arbeiter, als auch Leiter. Wenn jeder Leiten will klappt es nicht, ebenso wenn jeder nur ohne Verantwrtung arbeiten möchte, weil es keiner mehr koordiniert und überwacht.

Zumal es eben für gewisse Tätigkeiten die ein hohes Fachwissen benötigen immer irgendeine Form von Zertifikat geben wird, um zu bescheinigen wer es kann. Ich bin schon ganz froh, dass es hoch qualifizierte Ärzte und nicht nur normale Pfleger gibt. Die Pfleger sich auch gut und wichtig, aber bei einer Hirn-OP hätte ich dann doch gerne einen Spezialisten, egal ob nun durch Studium und Erfahrung, neue Zertifikate oder wie auch immer man es dann nennen möchte.

Würdet ihr eher für eine Akademisierung aller Lebensbereiche sein

Weder, noch.

Mein Friseur oder mein Fliesenleger braucht kein Studium. Bei meinem Arzt würde ich darauf schon eher Wert legen.

Und wärst du für eine Medizin-Ausbildung statt Medizinstudium?Es würde den Beruf attraktiver machen und man erlernt viel mehr praktische Erfahrungen und Fähigkeiten als durch ein theoretisches trockenes Studium. Außerdem würden Friseure bestimmt nichts dagegen haben sich höher zu qualifizieren.

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@Drini275

Ärztliche Behandlung ist etwas anderes als einen Wasserhahn anzuschließen. In vielen Fällen muss der Arzt ja erst mal herausfinden, was dem Patienten überhaupt fehlt.

Da ist das "theoretische trockene" Studium durch nichts anderes zu ersetzen.

Der akademische Friseur kann vielleicht auf einer höheren Bewusstseinsebene Haare schneiden. Mehr dafür zu zahlen bin ich aber nicht bereit, schließlich bleibt die Tätigkeit dieselbe. Ich brauche keinen Haar-Chirurgen.

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