Was würde mit den Flüchtlingen passieren, die nicht ins Land kommen?

15 Antworten

Die sollen in große Auffangzentren am Rande der EU untergebracht werden, und mit Gelder der EU und der UNO versorgt werden. Dort sollen die Kinder zur Schule gehen, und es soll Sprachkurse geben für Menschen die einen Einreise-Antrag für ein EU-Land stellen wollen. Sollten wirklich Fachkräfte dabei sein, können Sie eine Einreisebewilligung erhalten. 

Auch die schon bestehende Flüchtlingslager in Jordanien, Libanon, Türkei und die Gestrandeten in Libyen sollen geholfen werden. Aber nicht von Deutschland alleine, sondern von der Weltgemeinschaft, oder zumindest von der EU.

Ich frage mich immer, ob es sein darf, aus diesen Ländern, in dem  die Alphabetisierungsrate gering ist, und viele Menschen gar keinen Beruf erlernt haben, die wenige Fachkräfte herauszufiltern, und sie nach Europa zu holen. Wer soll dann später die Länder wieder aufbauen? 

Wichtig für mich ist die Situation der Kinder. Niemand, egal ob rechts oder links kann es akzeptieren oder verantworten, dass eine ganze Generation Kinder ohne Schulbildung aufwächst, verwahrlost und verroht durch die Lebensumständen in denen sie schuldlos geraten sind. Schon deswegen sollten wir dafür sorgen, dass diese Auffangzentren richtig gut ausgestattet werden. Das ist alles viel besser zu finanzieren als die Langzeitversorgung in Deutschland.

Wir als EU sind moralisch dazu verpflichtet, unserem Nachbarland Türkei bei der Versorgung der Flüchtlinge zu helfen. 

Kinder unterrichten können wir nicht, wir können kein Arabisch.

Ich lehne jede Einmischung in diese Herkunftskulturen ab. Wir würden sie nur von uns abhängig machen damit. Sie müssen ihre Probleme selber lösen. Nur so können sie uns irgendwann auf Augenhöhe begegnen.

 

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@FelixLingelbach

Es geht nicht um den Sprachunterricht alleine. Es müssen reguläre Schulen her, die den Lehrplan der jeweiligen Herkunftsländer bieten, damit die Kinder eine ganz normale Zukunft haben, nach dem Krieg. Lehrer findet man genug, gerade in den Lagern, wo so viele Menschen keine Aufgabe haben.

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@Schwervelke

Das Organisieren von Unterricht innerhalb dieser Lager traust du also den Deutschen zu, den Bewohnern aber nicht? Das könnte man mal mindestens überheblich nennen. Andere würden andere Begriffe verwenden.

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@FelixLingelbach

? Wie kommst du zu der Annahme? Nirgendwo habe ich gesagt, dass die Deutschen dort unterrichten sollen oder alleine federführend sein sollen. Man kann Schulen gründen, und sie mit einheimischen Lehrer und ortsüblichem Unterrichtsmaterial ausstatten. Das macht die EU ohnehin überall, im Rahmen des Gesetztes zur "Minderheitsbeschulung". Das sind ganz einfache Prozedere, die auch schnell umsetzbar sind, und wirklich nötig sind. 

Aber Deutsches Geld ist immer willkommen.

Du musst irgendwas hineinprojeziert haben, was in meinem Text gar nicht steht.

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@Schwervelke

Die EU macht überall Minderheitsbeschulungen? Wo hast du denn dieses Wort her? Ja, wir unterhalten eigene Schulen für unsere Sorben, damit sie ihre Sprache und Kultur weiter pflegen können. Doch das machen wir hier in Deutschland.

Hier in Deutschland beschulen wir auch Migranten aller Art, so sie denn jung genug dazu sind in unseren öffentlichen Regelschulen und wenn sie schon älter sind extern mit Sprachkursen.

Wie willst du das in einem Flüchtlingslager im Libanon oder in der Türkei anstellen? Da könntest du nur Geld reinstecken. Oder welche Lager meinst du?

Wir sind für alle verantwortlich, die hier rumlaufen, auch ich als Beispiel für einen, der viele erst gar nicht geholt hätte. Verantwortlich für das, was in der Türkei oder im Libanon passiert, sind wir nicht. Können wir auch nicht sein.

 

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@FelixLingelbach

"Minderheitenbeschulung" ist saloppes Amtsdeutsch. Erkundige dich beim Bundesverwaltungsamt in Köln, die können dir meine Aussagen bestätigen.

Die Vorschriften dazu findest du unter Art. 13 der EU Rahmenverordnung zum Schutz nationaler Minderheiten, und dort und Bildungswesen/Traditionen. 

Zufällig habe ich damit berufshalber zu tun :-) und ich weiss wovon ich rede. Die Deutschen sind nicht nur zuständig für die die "hier rumlaufen", (die auch ich nicht geholt hätte) sondern sie haben sich auch noch Verpflichtungen aufgehalst in anderen Ländern. 

Das brauchen wir aber nicht zu diskutieren. Fakt ist, dass es im Bundesverwaltungsamt sehr viele erfahrene Leute gibt, die aus dem Stand gute Schulen gründen, aufbauen, und organisieren können. Das ist immer noch viel billiger als ohne Obergrenze jeden willkommen zu heissen.

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Es wird in Deutschland keine Obergrenze für Asylanten geben und zwar ganz egal was die AfD davon hält. Um das zu ändern müßte die AfD 2/3 aller Stimmen bekommen und damit ist nicht zu rechnen.

Wir können aber trotzdem auch Asylanten abweisen, wenn die beispielsweise aus Italien oder einem anderen sicheren Land kommen. Deshalb hat Italien nicht die A*Karte gezogen, denn im EU-Rahmen ist die Verteilung der Flüchtlinge auf die Mitgliedsländer ohnehin vorgesehen.

Sie würden sich über die Erdkugel verteilen.

Das ist nur mehr als gerecht.Die USA führt Kriege und freut sich,wie in 1.Linie Deutschland sich schwächt,sich mit seinen Nachbarn streitet.

Deutschland ist so dumm das nicht zu bemerken,fordert weder Reparationen von den USA,noch die Aufnahme der Flüchtlinge.

Der Friedensnobelpreisträger Obama,hat in letzter Amtshandlung die Aufnahme der zuerst avisierten 10.000 ausgesuchten und überprüften Syrer abgelehnt....aus Sicherheitsgründen.

Und wir haben ein kaputtes Gesundheitssystem,keinen Wohnraum,keine Daseinsvorsorge,einen Haufen Schulden und sollen unbegrenzt,also Millionen Menschen aufnehmen?

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