Was würde ich eigentlich nach der BW Zeit machen? Oder ihr?

...komplette Frage anzeigen

5 Antworten

Je nach geleisteter Dienstzeit hast du Ansprüche auf Förderung aus dem Soldatenversorgungsgesetz - SVG https://www.gesetze-im-internet.de/svg/index.html#BJNR007850957BJNE032208305

Das Können Zuschüsse zu Weiterbildungen sein oder auch komplette Lehrausbildungen bzw. ein Studium.

Das ganze läuft über den Berufsförderungsdienst der Bundeswehr (BFD) http://www.personal.bundeswehr.de/portal/a/pers/start/bfd/!ut/p/z1/hU5NC4IwGP4tHbzufVlo2W1SQeFBKEh3iZlrFmuTtbSf38JTUPTcnk8e4FACN6K_KOEv1ggdeMWTYzbP9zlNKd0ndImsYNkmXq8opgiHfwEebPwBhrBrJFRhY_Z7I4YdcOBX0Ysn6azzWnoiTu-HULXCNFoW9sRGYQtcaVuP15mpp3MF3MmzdNKRhwty6313X0QY4TAMRFmrtCSNjPBbo7V3D-VHELpbOeA01n3OJi91sEUc/dz/d5/L2dBISEvZ0FBIS9nQSEh/#Z7_B8LTL2922T62D0APABI5FE2095

Die Ansprüche findest du hier: https://www.dienstzeitende.de/mein-bfd-anspruch.html

Ein abgeleisteter Wehrdienst macht sich bei vielen Arbeitgebern nicht unbedingt schlecht im Lebenslauf. Was du draus machst kommt natürlich in erster Linie auf dich an.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von dean200020
20.06.2017, 00:20

Danke, genau so etwas habe ich noch gebraucht

0

Hallo, du kannst nach deiner BW Zeit eine Ausbildung oder Studium machen. Der Bund bezahlt dir alles. Es stehen dir 10000 Euro zu Verfügung sowie das letztes Gehalt während deiner Ausbildung/Studiums. Ich würde dir empfehlen nach 12 Jahren eine Ausbildung/Studium zu machen. In 12 Jahren verändert sich sehr viel. L.g

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Apfelkind86 hat Recht.

Dein "Plan" ist nicht wirklich zu empfehlen.

In der Feldwebellaufbahn hättest du ggf. bei der BW die Möglichkeit, eine zivil anerkannte Berufsausbildung zu absolvieren.

Ohne Berufsausbildung kannst du langfristig auf dem Arbeitsmarkt nicht bestehen, die militãrische Ausbildung ist in der freien Wirtschaft nicht wirklich zu gebrauchen.

Du steuerst also eventl. irgendwann direkt auf die Arbeitslosigkeit zu. 

Also, eventl. die bereits genannte Feldwebellaufbahn ins Visier nehmen oder im Vorfeld zur Bundeswehr eine Ausbildung absolvieren.

Natûrlich wäre auch bei den gegebenen Voraussetzungen ein Studium eine Option.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Wer sich 12 Jahre als Mannschafter verpflichtet, hat sie in meinen Augen nicht mehr alle und verschiebt nur eine lebenslange Niedriglohnbeschäftigung etwas nach hinten.

Es gibt eigentlich nur 2 vernünftige Laufbahnen für eine so lange Zeit: Feldwebel und Offizier.

Bei beiden Laufbahnen gibt es Ausbildungen noch und nöcher und unglaublich viel Geld für eigene Fortbildungen und als Grundlagensicherung.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Nein, die meisten ehemaligen Soldaten stehen nach ihrer Dienstzeit in der Arbeitslosigkeit - der Bund unterstützt jedoch und finanziert auch - je nach Länge der Dienstzugehörigkeit - eine Ausbildung.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Apfelkind86
19.06.2017, 19:23

Die meisten Soldaten stehen in der Arbeitslosigkeit? Wenn sie blöd sind. Die meisten stehen nämlich ziemlich gut da.

Ich kenne keinen, der nicht nahtlos eine adäquate Anschlussbeschäftigung gefunden hätte.

1

Was möchtest Du wissen?