Was würde gegen einen Rumble return für Austin,Hogan,Tommy Dreamer usw. stehen?

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3 Antworten

Hmm... auch wenn FWBoard eine gute Antwort geschrieben hat, möchte ich noch meine Gedanken hierlassen:

- Hogan: Bringt sich jedes Jahr vor WrestleMania ins Gespräch bzgl. eines Comebacks. Sein Kernproblem, neben dem Rassismusskandal ist jedoch seine Hüfte, phasenweise wurde berichtet nicht einmal ein Legdrop sei noch möglich. Wie soll er dann eine Elimination übers Top Rope verkraften? Er scheint zwar besser in shape zu sein als damals Snuka und Piper wie sie ein One-Time-Only-Comeback bei einem Rumble-Match gegeben haben, aber aus Vergangenheitswerten mit Hogan lässt sich auch nicht ausschließen, dass dieser sich weigern würde, nach kurzer Zeit auszuscheiden. Also Hogan ist sehr sehr sehr unwahrscheinlich.

- Austin: Würde wohl einen Rumble körperlich verkraften, Problem ist, dass es wohl einer Majestätsbeleidigung gleichkäme, ihn nach kurzer Zeit ausscheiden zu lassen. Und was passiert wenn man seit mehr als 10 Jahren kein Wrestlingmatch mehr bestritten hat und dann zurückkehrt können sich viele Fans ja seit dem Goldberg-Comeback ausrechnen. Ich glaube nicht, dass Austin zurückkehren würde, wenn es nicht gerade für einen separaten Angle gegen einen anderen Altstar wäre. Aber jede Niederlage heute würde am Legendenstatus von Austin derb kratzen. Man erinnert sich ja schließlich auch nicht gerne an die Matches von Bret Hart bei dessen kurzem Comeback. Austin wird wohl weiterhin immer mal wieder einen Cameo bei WrestleMania haben, aber eine Rückkehr oder Rumble-Teilnahme? Unwahrscheinlich.

- Dreamer: Die realistischte der gegebenen Varianten. Immer noch aktiv in den Indies, mit WWE verbunden, könnte klappen. Jedoch am allerbesten nur, wenn mal ein Rumble in Philly stattfindet, dort wäre er der Hometown Hero als ECW-Ikone.

Der Trend in Rumble-Matches geht seit der 2017er-Version eher weg von Altstars als Surprise Entries. Man braucht sie derzeit nicht, unterhält man doch das größte Roster der WWE-Geschichte im Moment mit 5 verschiedenen Brands und weiteren unzähligen im Performance Center. Man kann jederzeit Teilnehmer von NXT oder 205Live auftreten lassen, oder einen Indy-/NJPW-/TNA-/LU-Topstar direkt nach Verpflichtung debütieren lassen wie Styles letztes Jahr. Das Problem ist aber auch: Wen würde man denn überhaupt noch bringen können, was noch nie da war bzw. was die Leute auch interessieren würde? Dreamer war schon mindestens einmal überraschend dabei, Nash mehrfach, RVD mehrfach, Jericho mehrfach, Batista will niemand mehr bei WWE sehen. Am ehesten möglich wäre derzeit ein Comeback von John Morrison, auf den WWE ja ziemlich scharf sein soll, seit er bei Lucha Underground so eingeschlagen ist. Rey Mysterio will irgendwann wieder zurück, die Frage ist, will WWE ihn auch? MVP ist noch in shape, aber ist WWE überhaupt noch an ihm interessiert? Masters, Lashley und Carlito dito? Swagger und Rhodes waren nur für einen Bruchteil von Zeit weg, eine Rückkehr zum jetzigen Zeitpunkt wäre verschenkt. Bad News Barrett hatte kaum Auftritte seit seiner Entlassung bei WWE, Ted DiBiase Jr. hat seine Stiefel an den Nagel gehängt. Ein CM Punk wäre definitiv der Mega-Upset schlechthin... aber will er selbst das überhaupt? Und an die meisten anderen Wrestler der letzten 10 Jahre die nicht mehr unter WWE-Vertrag stehen hat die Hälfte aufgehört und der Großteil der anderen Hälfte war auch nicht der Rede wert bzw. an sie würde sich heute kaum noch jemand erinnern. Wie viele Leute würden langfristig bei WWE jubeln, wenn ein Steve Blackman, ein Ken Shamrock, ein Al Snow, ein Rene Dupree oder ein Kevin Thorn auf einmal einen Entrance machen würden? Es passiert gerade genau das, was Smartmarks schon seit Jahren prophezeit haben: Die WWE setzte jahrelang auf die Nostalgie-Masche für das schnelle Geld und hat mehr als ein komplettes Jahrzehnt verpennt, um neue Leute aufzubauen, die den Fans nachhaltig im Kopf bleiben. Und je länger die WWE dies nicht schafft, umso schwieriger wird es aus dem Nichts neue Leute aufzubauen, denn wer soll sie over bringen? Diejenigen die eigentlich schon ewig auf den eigenen Push warten? Man muss ja derzeit fast schon so Experimente wie Mahal machen, die zwar null Logik im Sinne von klassischem Aufbau haben, aber "ist halt nunmal so, Fan akzeptier das jetzt, basta!". Ob dies der neue Weg der WWE ist oder nur eine kurzfristige Modeerscheinung wird sich zeigen.

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Das ist eine gute Frage. Bei den Namen, die da stehen, gibts Gründe. Der Reihe nach:

- Hulk Hogan ist über 60 und Wrestling ist ein Risiko geworden. Seitdem Skandal 2015, als bekannt wurde, dass Hogan das Negger Wort in einem Interview verwendete, ist er bei dem Office von WWE unten durch. Sein Alter und der Skandal spricht dagegen, seine Zeit ist schlicht zu Ende.

- Stone Cold: Er redet jedes Jahr über die Möglichkeit eines Comeback. Das macht Austin einfach nur, um bei den Fans im Gespräch zu bleiben und seine Schauspielkarriere zu fördern. Seitdem er bei WWE 2003 entlassen wurde, um nicht zus Agen von ihr wie eine heiße Kartoffel fallen gelassen wurde, hat sich Steve Austin tatsächlich nie wieder für das Wrestling körperlich eingesetzt. Er hat mit dem Thema abgeschlossen und redet nur noch davon, weil es eben Hype bringt.

Tommy Dreamer war und ist eine Hardcore Legende. Seinen Status kenne ich nicht, es wäre möglich, dass er auftaucht. Die WWE lässt sich da nicht in Karten sehen, aber bei den Hardcore Veteranen muss man halt wissen, dass deren Körper nicht ewig durchhalten und irgendwann ist es vorbei. Bei den Hardcore Fanatikern / Wrestlern kommt der Zeitpunkt früher als beim „normalen“ ProWrestler. Siehe Mick Foley, der zurücktrat, bevor er 35 wurde.

Zum royal Rumble:

Die WWE versucht jährlich solche Überraschungen, wie neue Stars aus anderen Ligen oder Ikonen der Vergangenheit zurückzubringen. Oftmals ist es aber eine Frage von Geld, Verträgen und Möglichkeiten freie Leute einsetzen zu können. Andere Stars sind ja manchmal auch vertraglich an andere Ligen gebunden, die es nicht gerne sehen, wenn ihre Leute bei der WWE auftauchen?

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full254 05.10.2017, 20:57

Dreamer hatte 2015 bei der Survivor Series ein Match mit den Dudleyz im Team wenn ich mich recht entsinne; gegen die Wyatt Family also für so ein One Night Ding denke ich kann man ihn booken

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Ja mit Hogan und dieser Negger Äußerung, das war wirklich ein Reinfall für ihn. Damit hat er sich ein Eigentor geschossen mit dieser rassistischen Bemerkung. Ich weiß zwar nicht genau was er da gesagt hatte aber es muss ziemlich Übel gewesen sein wenn ihn die WWE deshalb nie wieder sehen will. 

Bei Steve Austin ist es wirklich so das seine aktive in Ring Karriere aufgrund seiner erlittenen Nackenverletzung 1997 beendet ist. Das hatte er selbst mal gesagt. Bei Wrestlemania19 (2003) gegen The Rock hatte er sein letztes offizielles Match. Danach spielte er nur noch mal kurz die Rolle des General Managers in RAW. Das war's dann aber auch schon. Ob er natürlich mal als Gast bei der WWE zurück kommt steht in den Sternen. Da kann man sich nur überraschen lassen.

Tommy Dreamer ist eine Hardcore Legende in der ECW gewesen. Als er allerdings in die WWE kam nutzte man das nicht wirklich wie bei Mick Foley aus. Dreamer wurde eher in den Hintergrund gerückt. Er verkam mehr und mehr zum Midcard Wrestler. Was in Zukunft aus ihm wird weiß man natürlich nicht. Die Zeit wird es zeigen.

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