Was würde auf deinem Grab stehen, welche Worte?

Das ist eine sehr ineressante Frage. Wie bist du darauf gekommen? :)

Das war Zufall mehr oder weniger. Es wurde mir gefragt und ich musste echt lange überlegen. :)

55 Antworten

Hallo Lucy,

ich hätte sicherlich die übliche Inschrift von Geburtstag und -ort, sowie Todestag und -ort auf dem Grabmal stehen.

Dann braucht es weiterhin keine Inschrift mehr - eher ein Motiv, das mich zusammen mit meinem Mädchen Hand in Hand der Betrachterin oder dem Betrachter die Rücken gekehrt einen Weg entlang in Richtung auf- oder untergehende Sonne zeigt. Alternativ kann ich mir ein Fresko vorstellen, auf dem wir ineinanderverschlungen dargestellt sind.

Beides sind für mich Symbole unserer Einheit, die von dem Moment an zeit- und raumlos ist.

Mit vielen lieben Grüßen
EarthCitizen

Das ist wirklich romantisch, danke.

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@iLucy2121

Ich hatte dieses Motiv mal bei einer Grabmalbildhauerei auf einem Stein gesehen - und seit dem lässt es mich nicht mehr los.

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eine echt tolle Idee

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Mein angeheirateter Nachname, Vorname + Mädchenname (das ist mir wichtig), Geburtsdatum und Todestag. Eine weitere Gravur oder ein Schriftzug ist nicht notwendig. Wenn die Menschen, die mein Grab besuchen, es so schmücken, wie sie es schön finden / woran sie mir gedenken können, ist mir das viel wichtiger und viel schöner auch für mich, als wenn ich irgendeinen kreativen Spruch oder ähnliches in den Stein eingraviert bekäme.

Außer, dieser Spruch oder diese Inschrift ist meinen Hinterbliebenen wichtig. Mein Grab soll für sie ein Ort sein, an dem sie mir nah sein können. Deswegen sollten auch sie entscheiden, wie dieser Ort aussieht.

Wenn ich meinen Freund heirate und seinen Nachnamen annehme, hat es für andere sowieso keinen Platz mehr :D

Am schönsten wäre was wie: Geliebte Mutter und Ehefrau und darunter was wie: An meinen Mann: Wenn du eine andere hast, spuke ich in deinem Haus herum. :D

Aber ich glaube, ich möchte eher im Meer verstreut werden.

Ein Verstorbener kann ja eigentlich kein Grab besitzen.

Ich möchte nicht begraben werden, sondern meine sterblichen Überreste sollen verbrannt und die Urne in der Donau versenkt werden.

Meine Nachkommen brauchen somit kein Grab bezahlen und auch keines pflegen. Sie sollen sich lieber um die Lebenden kümmern; die Toten haben doch eh nichts davon (die lachen uns "Grabpfleger" vielleicht aus!)

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