Was wolltet ihr früher für ein Leben führen und wie ist es tatsächlich geworden?

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4 Antworten

Ich wollte als junger Mann ein Leben führen, das sich den Geheimnissen dieser Welt gegenüber öffnet und dabei zu vertieften Einsichten gelangen sollte. Wirtschaftlich wollte ich abgesichert sein, allerdings nie den Gelderwerb in das Zentrum meiner Bemühungen stellen. 

Durch Deine Frage angeregt konnte ich feststellen, dass ich genau dieses Lebenskonzept bislang realisieren konnte. Ich war als  Bürger dieses Staates privilegiert dreimal studieren zu können, um so Einblicke in sehr unterschiedliche Wissenschaftsgebiete gewinnen zu können. Das ist nach meinem Dafürhalten ein besonders hoher Wert. Auch die extreme Freiheit von äußeren Zwängen ist ein Gut, das wir weitgehend der Aufklärung verdanken, eines gesellschaftlichen Prozesses, der hart und mühsam war und der sich über Jahrhunderte hingezogen hat. 

Genau darum bin ich auch in tiefster Sorge, dass wir jetzt durch den Wandel unserer Gesellschaft zu einem fundamentalistisch ausgerichteten religiösen System mit allen politischen und sozialen Restriktionen wieder zurückfallen in eine düstere Epoche, in der bürgerkriegsähnliche Zustände kommen werden, die eben diese genannten Freiheiten abschaffen. (Beispiel Türkei)

Warum so viele Menschen in unserem Land diese Werte nicht ausreichend erkennen und um ihren Erhalt kämpfen, ist mir völlig schleierhaft.

Glück als erstrebenswertes Gut stand bei mir nie auf einer Prioritätenliste, weil ich immer der Meinung war, dass man nur durch das Verfolgen und gegebenenfalls Erreichen von Partialzielen zu Momenten des Glücks gelangen kann. Ich denke, dass die Akzeptanz des Lebensentwurfes viel wichtiger ist als ein sog. Glück. Man sollte die überwiegende Zeit seines Lebens in einem Bewusstsein leben, dass das, was man tut, mit den eigenen Anlagen, den eigenen Interessen und Vorlieben und mit den eigenen Fähigkeiten harmonisiert. Dann ist es gut.

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Ich bin nicht vollkommen glücklich, dass ich meine Ziele noch nicht erreicht habe, aber ich bin glücklich, dass ich auf dem Weg zu diesen Zielen bin, auch wenn ich zumindest dem momentanen Anschein nach einige Umwege in Kauf nehmen musste, aber immerhin habe ich zu erkennen gelernt, dass einige dieser frühen Umwege durchaus auch einen lehrreichen Sinn für mich hatten und sowohl für meine Entwicklung, als auch für meine potentielle Zukunft wichtig sind.

Was ich früher werden wollte, will ich auch immer noch werden und ich werde mir immer bewusster, wie ich das verwirklichen kann, aber was ich früher werden wollte und schließlich hoffentlich auch irgendwann erreichen kann, das ist mir dann doch zu persönlich, um das hier zu schreiben.

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Ich wollte ein glückliches Leben, aber es ist ein trauriges Leben daraus geworden. 

Wenn ich die Chance dazu hätte, würde ich meine Fehler die ich begangen hab wieder gut machen und alles richtig machen. 

Ich würde meinen Freunden ein Geheimnis verraten, das ich schon längst hätte Preis geben sollen. :-( 

Doch jetzt ist es womöglich zu spät. :-(

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Kommentar von monmai
30.11.2016, 22:25

Vergangenes kann man zwar nicht auslöschen oder rückgängig machen, aber man jederzeit neu starten.

Ob es Sinn macht etwas zu bereinigen, was vl. schief gelaufen ist, kann man im Vorfeld nicht wissen. Aber wenn es dein Gewissen beruhigt und den Kopf für Neues freimacht, dann ist es vl. ein guter Weg. Natürlich muss dann auch ein Schlussstrich gezogen werden.

Viel Erfolg und Liebe für dein Leben. Jeder Mensch auf dieser Welt hat ein schönes Leben verdient. Aus Fehlern lernt man, das ist gut so.

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Traum: Erfolgreich, zufrieden, erfüllt
Realität: Am A*sch

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